JackViper

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Es war ein ungewöhnlich milder Nachmittag, als Charlie beschloss, dass heute der perfekte Tag für eine Generalinspektion des Gartens war. Charlie, der ältere und weise Hund des Hauses, schritt mit der gelassenen Würde eines Vierbeiners voran, der schon jeden Grashalm und jedes versteckte Stöckchen mit Namen kannte. Er schnüffelte ausgiebig an den frisch erblühten Rosenbüschen, hob prüfend die Nase in den Wind und genoss einfach die Ruhe.

Doch die Ruhe in einem Hundeleben ist selten von Dauer – besonders dann nicht, wenn man sich den Garten mit einem Wirbelwind namens Henry teilt.

Henry, der junge Welpe, hatte die Eleganz eines hüpfenden Flummis. Er schoss mit fliegenden Ohren aus der Terrassentür, bremste kurz vor der Rasenkante abrupt ab, schlug einen Haken und raste in wilden Kreisen um das Hochbeet. Für Henry war die Welt ein einziger, riesiger Spielplatz. Alles musste untersucht, angeknabbert oder zumindest lautstark angebellt werden.

Charlie beobachtete das Spektakel mit einem leicht gequälten, aber tief im Herzen wohlwollenden Blick. Er legte sich majestätisch auf seinen Lieblingsplatz im Halbschatten unter dem großen Apfelbaum, legte die Schnauze auf die Pfoten und seufzte tief. „Jugend von heute“, schien sein Blick zu sagen.

Das ließ Henry natürlich nicht auf sich sitzen. Mit einem enthusiastischen Satz landete der kleine Welpe direkt vor Charlies Nase, ging vorne in die Knie, das Hinterteil in die Höhe gestreckt, und wedelte so heftig mit der Rute, dass der ganze Hund wackelte. In seinem Maul hielt er stolz seine neueste Beute: einen alten, etwas plattgebissenen Tennisball.

Henry ließ den Ball fallen, stieß ein helles „Wuff!“ aus und sprang erwartungsvoll zurück. Er wollte spielen. Jetzt. Sofort.

by.. Stromvergleich

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