Im Frühjahr fällt es nicht so ins Gewicht, wenn es plötzlich früher das Fressen gibt. Doch wenn im Herbst über Nacht die Uhren von 3.00 Uhr auf 2.00 Uhr zurückgestellt werden und das Futter eine Stunde später im Napf landet, kann die Zeitumstellung die Welt von Hund oder Katze durcheinander wirbeln… Am 26. Oktober ist es wieder so weit.
Wie Du die Fütterungszeiten von Hund und Katze vor der Zeitumstellung anpassen solltest, erklärt Dir eine Expertin hier. So kommst Du mit Deinem Haustier gut von der Sommer- in die Winterzeit.
Zeitumstellung mit Hund und Katze
Macht die Zeitumstellung im Herbst Deinem Hund oder Deiner Katze zu schaffen? Das ist kein Einzelfall: „Gerade Tiere mit ausgeprägter innerer Uhr sind davon betroffen“, sagt Sarah Ross von der Tierschutzstiftung „Vier Pfoten“.
Hunde werden dann unruhig und regelrecht nörgelig. Sie fangen an zu fiepen, stupsen einen immer wieder an. Katzen reagieren ähnlich, sie maunzen dann rum, versuchen mit allen Tricks auf sich aufmerksam zu machen, laufen einem ständig hinterher oder wollen immer wieder auf den Schoß.

Doch Du kannst Deinen Hund ganz gezielt auf die Zeitumstellung am letzten Sonntag im Oktober vorbereiten. Idealerweise beginnst Du bereits einige Tage zuvor, Futterzeit, Spaziergang und Nickerchen täglich um einige Minuten zu verzögern.
Jeden Tag zehn Minuten später füttern
„Ist etwa noch eine Woche Zeit, sind alle Mahlzeiten Tag für Tag jeweils rund zehn Minuten später dran“, so Ross. Gerade für Haustiere, die zu festen Zeiten Medikamente bekommen, etwa Diabetiker, sei die langsame Umstellung sinnvoll.
Frischgebackene Hunde- oder Katzenbesitzer, die die innere Uhr ihres Lieblings nicht auf dem Schirm und die minutenweise Verzögerung verpasst haben, müssten dann eben ein paar Tage mit einem nörgeligen Tier leben. „Sie müssen das dann auch aushalten und stark bleiben“, so Ross.
Am Ende dürfte es Deinem Hund nach der Zeitumstellung ähnlich gehen wir Dir: Ein paar Tage fühlen sich nach leichtem Jetlag an – dann hast Du Dich dran gewöhnt.



