Das wichtigste vorweg: Ohne vernünftigen Grund darf kein Tier getötet werden. So regelt es das Tierschutzgesetz. Andererseits machen sich Tierärzte auch strafbar, wenn sie Tiere unnötig leiden lassen. Die Schwierigkeit: Zu entscheiden, ab wann ein Tierleben nicht mehr lebenswert ist.
Das müssen Tierärzte immer im Einzelfall festlegen, bevor sie ein Haustier einschläfern, erklärt unser Tierarzt-Kolumnist Johannes in seinen Gedanken zum Einschläfern von Haustieren. Und manchmal müssen sie auch einfach auf die Einschätzung der Halter vertrauen.
Wie aber kannst Du als Hundebesitzer diese schwierige Entscheidung treffen? Wann ist das Einschläfern die einzige und beste Lösung? Denn auch, wenn Du Deinen geliebten Hund natürlich so lange wie möglich bei Dir haben willst – das sollte nie auf Kosten seiner Lebensqualität gehen.

Hund einschläfern lassen: Was bei der Entscheidung helfen kann
Um Hundehaltern einen Leitfaden an die Hand zu geben, der die Beurteilung der Lebensqualität ihres Hundes einfacher macht, stellt die international bekannte Tierärztin Dr. Karen Shaw Becker auf ihrem Blog „Healthy Pets“ die HHHHHMM-Skala vor. Die fünf H’s stehen für:
- no Hurt (keine Schmerzen)
- good Hydration (gute Hydrierung)
- no Hunger (kein Hunger)
- good Hygiene (gute Hygiene)
- Happiness (Lebensfreude)
Zwei weitere wichtige Faktoren seien Mobilität und mehr gute als schlechte Tage – daher die zwei M’s. Allerdings ist Mobilität für große Hunde wichtiger als für kleine: Wenn etwa Windhunde plötzlich nicht mehr laufen können, beeinträchtigt das ihre Lebensqualität kolossal. Für kleine Hunde wäre das im Einzelfall vielleicht weniger dramatisch.
Zudem sollten Hundehalter beobachten, ob ihr Bello mehr schlechte als gute Tage hat, oder ob sich viele schlechte Tage ohne Unterbrechung aneinanderreihen.
Sind mehr als zwei der sieben Punkte nicht mehr gegeben, sollten Hundehalter zumindest übers Einschläfern nachdenken und mit ihrem Tierarzt das Gespräch suchen.




Im April diesen Jahres mußte ich meinen Golden Retriever einschläfern lassen.Er war 12,6Jahre an meiner Seite,leckte mich wie wild im Gesicht,als ich morgens 6 Uhr im Wald eine Lungenembolie hatte und wie bewusstlos war und war das Beste,was mir passieren konnte.In der letzten Zeit seines Lebens hatte er oft Durchfall und Krämpfe und ich habe vor allem nachts ,Stunden mit ihm im Freien zugebracht.Und eines Tages war es soweit,die Nacht war grausam und ich habe gemerkt,dass ich mich verabschieden muss.Als er trotz Wasseraufnahme kein Wasser mehr lassen konnte bin ich mit ihm zum Tierarzt gefahren und wir haben uns fast wortlos verstanden.Ich hatte seinen Kopf zwischen meinen Händen und hab ihn immer wieder auf meine Lieblingsstelle,seine Nase ,geküßt.Er ist extrem ruhig eingeschlafen und ich wußte,er konnte nicht mehr,auch wenn er gerne noch geblieben wäre.Danach habe ich ihn ins Tierkrematorium gebracht,es war sehr,sehr würdevoll und ich war irgendwie befreit.Eine Woche später habe ich seine Asche in die Ostsee gestreut und da werden wir uns irgendwann wiederbegegnen da ich auch für mich eine Seebestattung gewählt habe.
Hallo!
Ich habe schon so viele Tiere verloren, jedesmal brach es mir das Herz, bei meiner letzten Hunde Dame war es am schlimmsten! Es ist genauso gewesen wie hier beschrieben die guten Tage wurden immer weniger aber sie fraß und lief wenn auch langsam und stolpperich Stufen haben wir sie getragen. Und sind auch sehr oft mit ihr raus damit sie sich erleichtern konnte.
Doch einen morgen stand sie nicht mehr auf sie lag und schaute mich an, ich Bit ihr ein biss Wurst an dich sie wollte nicht, ich hab mich lange zu ihr gesetzt und geweint, dann hab ich zum Telefon gegriffen und den Tierarzt gerufen. Wir konnten direkt kommen. Ich fragte sie ob es noch eine Chance gibt und als sie mich ansah und Tränen in den Augen hatte sagte ich das sie sie erlösen möge! 16 Jahre und 6 Monate und 8 tage sind eine lange Zeit….
Ich glaub jeder braucht einen der einen bestätigt das man das richtig tut aber dann muss man es auch tun. Etwas einfacher ist es wenn das Tier eines natürlichen tot stirbt, aber meist denkt man dann hab ich alles getan? Hat es gelitten, warum war ich vielleicht nicht dabei.- da..
Heute hab ich wieder ein Hund er wird in ein paar Tage 5 Jahre auch er wird irgendwann gehn und ich Werd wieder entscheiden müssen es sei den meine Krankheit die ich nun hab tötet mich vorher aber ich weiß das er es gut haben wird und das seine Ärztin im Notfall die Entscheidung trifft auch wenn ich weiß das sie den kleinen Kerl schrecklich gern hat!
So sehe ich das auch.Aber meine beiden hatten „Glück“Sie sind einfach eingeschlafen.♥️♥️♥️
Ich musste schon 3 Hunde einschläfern lassen und es tut sehr weh , aber wer sein Tier wirklich liebt geht auch diesen Weg mit seinem Tier ! Wer seinen Gefährten kennt weiß wann es Zeit ist los zu lassen und BITTE bleibt bei Eurem Freund bis zum letztem ATEMZUG, es gibt nichts schlimmeres für Euren Freund wie in den letzten Minuten von EUCH ALLEIN GELASSEN zu werden !!!!!
Dieser Maßstab (sollte ein Punkt zutreffen schon mit dem Gedanken zu spielen, seinen geliebten Familienmitglied zu töten) ist meiner Ansicht nach nicht ganz treffen. Nach dieser Vorstellung müsste man, verglichen mit Menschen, jeden töten, der an Depression leidet. Ich denke, wenn mehrere Punkte gleichzeitig auftreten, dann könnte man darüber nachdenken, ob es nicht besser für den Vierbeiner wäre, wenn das Leid beendet wäre. Klar ist es nicht schön, wenn der Familienmitglied sich nicht mehr zurückhalten kann mit der Notdurft, aber bringt man gleich jeden alten Menschen um, nur weil er/sie inkontinent ist? Mein kleiner hatte einen Bandscheibenvorfall und hat vor Schmerzen geschrien, war auch unsauber für eine lange Zeit. Es hat 1 Jahr gedauert, bis er mit Physiotherapie und viel schonen und tragen wieder auf die Beine kam. Nach diesem Artikel hätte ich ihn schon längst umbringen müssen. Aber mein kleines Herzchen ist jetzt (2 Jahre nach dem Vorfall) munter und läuft, spielt, zerrt uns zu seinen Hundefreunden. Es ist wichtig, dass man seinen Hund nicht leiden lässt, aber man sollte auch nicht zu schnell zur Spritze greifen, man spielt mit dem Leben eines Lebewesen, eines Familienmitgliedes.
Ich denke man kann einen Bandscheibenvorfall nicht vergleichen, es ist eine akute Erkrankung, die durchaus wieder in Ordnung kommen kann. Nicht so z.B. bei einer Niereninsuffizienz, wo es zu einem schleichenden Tod mit schlechter Lebensqualität kommt. So manch Alter Mensch, der leidet und ans Bett gefesselt ist, wäre dankbar, wenn es diese Entscheidung bei Menschen auch gäbe, dieses Privileg haben nur unsere Tiere. Ein verantwortungsvoller Tierarzt wird bei dieser Entscheidung helfen. Auch das Erlösen bedeutet Liebe zum Tier.
Nee das muß man im Bauchgefühl haben. Man muß spüren wann es soweit ist. Wenn man das nur vom Kopf sieht kann das zu früh sein.Außerdem weiß nur das Tier ob es Lebensqualität noch hat. Wenn ich an den Bericht von dieser Katze denke, finde ich es unerhört einfach ein Tier wegzunehmen weil sie nicht mehr springen konnte.Mit mir könnte man das nicht machen.für Tierchen gehe ich über Leichen.
Einschläfern ist echt schlimm und ich hab meine Püppi begleitet bis zum letztem Atemzug. Oma Lesly ist in meinem Arm gestorben. Ich bin dafür wenn nix mehr geht und das Tier zeigt dir als Halter ob es noch leben kann und will. Püppi konnte nicht mehr auf ihren geliebten Platz auf dem Sofa und ich habe 4 Tage auf dem Boden neben ihr geschlafen und Püppi begleitet mich noch heute im Herzen. Der Zeitpunkt war gekommen und sie wartet auf mich.
Ich habe bisher zwei Hunde begleiten müssen. Beide zeigten die letzten Tage ,, ich kann nicht mehr ,, durch Appetitlosigkeit und dadurch das sie mehr Abstand zu mir gesucht haben. Das waren deutlich die Zeichen.
Mein Hund ist jetzt 16 Jahre alt Er ist noch recht munter Er hat zwar ein Magenproblem er frisst noch gerne und geht noch gerne spazieren Ich finde das sein Leben noch lebenswert ist
Den Artikel den ich gelesen habe finde ich sehr gut ich weiss wie es ist wenn man seinen Hund einschläfern muss habe es gerade hinter mir seid 8 Wochen es tut sehr weh wenn man sein geliebtes Tier gehen lassen muss aber sie war sehr krank und hatte viele grosse Tumore leider bösartig man könnte nichts mehr machen mit op aber ich hatte trotzdem noch ein paar schöne Stunde n mit ihr sie hat auch gespürt das sie gehen muss es tat sehr weh in meiner Seele
Und immer bei seinem Hund sein bis zum letzten Geleit
Ein Hund ist immer dankbar
Hallo zusammen,
Ich bin examinierte Altenpflegerin und habe zur Zeit meine 14 jährige Hündin, Pointer Podenco Mix, mit Diagnose Lungenkrebs bei mir.
Ich finde diese “5 H’s“ ehrlich gesagt weder richtig noch ratsam!! Zumindest in der Form! Natürlich soll kein Tier leiden im Alter und schwerer Krankheit, ABER! Alte Hunde, wie alle alten Säugetiere, haben ihre Schmerzen, ihre Beeinträchtigungen und ja haben es nicht mehr so leicht! Aber sie dürfen doch in Ruhe alt werden! Und ja sie dürfen auch mit täglichem “Aua“ noch lange leben und alt werden! Also jetzt stellen wir uns kurz vor das eines dieser “H’s“ bei uns Menschen zutrifft! Würden wir dann darüber nachdenken unserem Leben ein Ende zu setzen? Oder es normal finden wenn andere Menschen es so tun? Oder uns raten würden? Ich denke(und hoffe!) Nicht!!
Auch Tiere dürfen alt Leben! Und auch mit den kleinen wehwehchen jeden Tag!!
Und jeder der schon mal seinen treuen Freund auf seinem letzten Gang begleitet hat weiß, dass sie dich wissen lassen wenn es soweit ist! Sie hören auf zu fressen, stehen nicht mehr auf, ziehen sich völlig zurück. . .dann ist es Zeit. Oder wenn sie durch Krankheit so stark beeinträchtigt sind dass sie keine Freude mehr haben in ihrem Leben! Dann! Aber auch erst dann! Ist es Zeit!
Genau meine Worte. Danke.
Ich hatte meinen kleinen Freund 14 Jahre lang, von Welpe an, er war mein engster Vertrauter, er war „Mamas kleiner Liebling“… von jetzt auf gleich hörte er auf zu essen, aber er war munter, ging gerne spazieren, kuschelte mit mir auf der Couch. da er früher schon mal Zahnprobleme hatte, dachte ich das es auch dieses mal so sei, also ging ich mit ihm zum Tierarzt. Ich teilte der Tierärztin meinen Verdacht mit, aber sie nahm mich nicht ernst… Mehrere Tage Klinik, Blutproben, Ultraschall, Nierenwerte, Infusionen, auch Schmerzmittel (nach denen hat er immer reingehauen), aber nach 1 Tag war es dann immer wieder vorbei, er aß nichts, trank aber sehr viel, also habe ich nach 2 Wochen den Tierarzt gewechselt, um eine zweite Meinung zu bekommen, auch der neuen Tierärztin teilte ich meinen Verdacht mit, und sie nahm mich ernst. Mein kleiner Freund hatte eine Fistel im Mund die ihm so weh tat, das er das er das Futter verweigerte…. aber in der Zeit der falschen Behandlung hat er so sehr abgebaut, das er zusammen gebrochen ist, er schwankte, konnte sich nicht mehr auf den Beinen halten, ich habe ihn Gassi getragen… und wenn er in seinem Körbchen lag, dann hat er vor Hunger regelrecht geschrien, aber er hat keine Mahlzeit mehr angenommen, nicht mal mehr Leckerchen… vom ersten bis zum letzten Tierarztbesuch vergingen nur 3 Wochen, mein kleiner Freund ist quasi vor einem vollen Futternapf verhungert. Schweren Herzens habe ich ihn einschläfern lassen, ich wollte ihn nicht länger leiden sehen, ich wollte das er in Würde gehen kann, aber ihr könnt mir glauben, das mir das alles andere als leicht gefallen ist. Mein kleiner Freund ist nun schon 1,5 Jahre nicht mehr bei mir, aber ich mache mir noch heute Vorwürfe… was hätte ich tun können? Würde er noch leben wenn ich gleich zu einem anderen Tierarzt gegangen wäre? Manche meiner Freunde sagen das ich das richtige getan habe, andere sagen, das ich meinen kleinen Freund loswerden wollte, was doppelt schlimm für mich ist…denn warum sollte ich meinen geliebten Hund nach 14 Jahren los werden wollen nur weil er alt geworden ist? Wir werden alle nicht jünger….
Hi, klar schlecht ist der Artikel nicht und ich finde auch man sollte kein Tier quälen aber jeder der schon mit Tieren aufgewachsen ist und weiß wie er es zu handhaben hat, weiß wann es an der Zeit ist loszulassen und es gehen zulassen.
Bei unserem ersten Hund war ich nicht dabei, da war ich noch zu jung, bei unserem zweiten Hund war ich nicht in der Lage dabei zu bleiben, bevor mir Vorwürfe gemacht werden. Ich war 11 und bin mit diesem Hund aufgewachsen, er war 10 Jahre alt und auf Schritt und Tritt an meiner Seite. Ich bereue es bis heute ihn allein gelassen zu haben.
Vor fast 2 Jahren habe ich mir eine Hündin aus dem Tierheim geholt, laut meiner Tierärztin ist meine Luna schon über die Altersgrenze dieser Rasse drüber. Sie hat Metastasen am Herzen und sobald sie sich zu sehr aufregt und zu sehr freut, kippt sie für ein paar Minuten um. Einzelne geben mir den Rat sie endlich einzuschlafen da sie sich doch quäle.
Außer das sie ein paarmal in der Woche umkippt und mich in diesem Zustand auch schon oft angepisselt hat, geht es ihr trotz alledem bestens, sagt auch meine Tierärztin. Sie will spielen, laufen und toben, trotz sie es eig nicht mehr dürfte.
Ich lege jedem ans Herz der mit dem Gedanken spielt sein Tier einzuschlafen, seit euch sicher das sich das Tier auch wirklich quält.
Ich finde es sehr schön, dass du deiner kleinen diese Möglichkeit gibst. Ich bin mir sicher, es ist auch eine zermürbende Zeit für dich. Aber es freut mich sehr zu lesen, dass es Menschen gibt, die ihrem/seinem Familienmitglied diese Chance gibt, selbst zu entscheiden, wann es soweit ist. Aber bis dahin spielt und tobt und Freude am Leben hat, obwohl die Bedingungen zum Leben erschwert sind. Ich drücke euch und wünsche euch noch viele schöne gemeinsame Momente.
Was ist wenn ein Tier leidet und man ihm gerne helfen möchte, doch 40 Tierärzte diese Hilfe verweigern? Noch dazu aus fadenscheinigen Gründen. Das ist uns vor kurzem mit unserer guten Seele passiert.
Ich weiß wann ich mein Tier erlösen muss! Ein ausführliches Gespräch mit dem Tierarzt! Normal! Denn die Chance zu wie viel es überleben kann!Denn wie schmerzvoll es werden kann und denn natürlich die kosten!
Leider musste ich das ganze schon ein paarmal mitmachen. Es wird nicht leichter! Jedesmal schwor ich mir keinen Hund mehr zu nehmen, aber jedes mal kam es anders. Ich war bei Allen bis zum letzten Atemzug dabei und ich habe das Glück, daß es jedesmal zu Hause stattfand.
Meine Hunde wurden bis auf einen sehr alt und sie zeigten mir ganz deutlich wenn es soweit war.
Sogar bei meinem 3 jährigen Berner Sennenhund war es so. Das schlimmste war die Zeit von der Entscheidung am Vormittag bis zur Euthanasie am Abend. In dieser Zeit kamen mir oft Zweifel ob es schon soweit war, aber unser Tierarzt stand mir in dieser Frage zur Seite.
Ich kann nur an alle Hundebesitzer appellieren, bleibt bei Eurem Hund ( oder Katze) denn das hat er sich verdient.
Ich musste vor 8 Wochen meinen geliebten Hund mit nur 5 Jahren einschläfern lassen.
Es tut so verdammt weh ein geliebtes Tier gehen zu lassen.
Ich bin bis zum schluss bei ihr geblieben.
Ich vermiss sie jeden Tag so sehr.
Es ist immer traurig, wenn ein Familienmitglied gehen muss. Ich bin Besitzerin einer 12 Jahre alten Yorkiehündin. Vor kurzer Zeit musste ich mit ihr wegen eines Notfalls zum Tierarzt. In Gedanken habe ich mit dem Schlimmsten gerechnet. Glücklicherweise ging alles gut und sie ist wieder gesund. Wenn der Tierarzt gesagt hätte, das sie sich quält, dann hätte ich sie schweren Herzens gehen lassen. Auf jeden Fall wird sie bei uns bis zum letzten Atemzug begleitet und darf in Würde alt werden und gehen, wenn es soweit ist.
unsere chyla 10 jahre wurde heute 16 uhr eingeschläfert. bei ihr wurde bei ultraschall tumor in herzgegend und immer w asser im bauch und lunge wassertapletten haben nicht mehr angeschlagen