Sein Name ist Robert Altermoser. Neben seiner Liebe zu Hunden hat er auch mit 20 Jahren seine Leidenschaft zur Fotografie entdeckt. Der 26-jährige Wiener hat ein neues Projekt ins Leben gerufen: everydaystray. Dort zeigt er Straßenhunde aus Osteuropa in verschiedensten Situationen, um so ihre Lebensumstände zu beschreiben und die Menschen auf die Zustände aufmerksam zu machen.

Auch Streuner brauchen eine Bezugsperson
Die Idee zu dem neuen Projekt kam ihm Anfang 2017, als er für einige Zeit in Belgrad lebte, um dort in einem Flüchtlingscamp als Freiwilliger zu unterstützen. Robert sah in seinem kleinen Dorf viele Streunerhunde. Die Einheimischen behandelten diese Hunde nicht gerade liebevoll. Der 26-Jährige konnte das nicht so einfach hinnehmen und begann die Tiere zu füttern und zu wertschätzen. Sie folgten ihm überall hin und warteten schon freudig am nächsten Morgen auf den Wiener. Nachdem er seinen Dienst in Belgrad beendet hatte, fiel ihm der Abschied von den kleinen Streunern sehr schwer. Robert war überzeugt davon, dass auch Straßenhunde Liebe und Zuneigung verdient haben und wollte ihnen deswegen auch weiterhin helfen.

Hilfe für bedürftige Straßenhunde
Mit seinem neuen Projekt everydaystray möchte er auf die Situation der Straßenhunde aufmerksam machen. Dazu fotografiert er die Vierbeiner in sämtlichen Lebenslagen und postet die Bilder auf seinem Instagram-Account. Er erhofft sich dadurch mehr Aufmerksamkeit von den Menschen für die miserablen Lebensumstände der liebenswerten Kreaturen in Osteuropa. Nun möchte Robert sein Projekt wachsen lassen, indem er aus den Bildern ein ganzes, gedrucktes Fotomagazin gestaltet. Dies soll, genau wie das Leben der Straßenhunde, sehr minimalistisch und einfach gehalten werden. Um sein Projekt zu finanzieren, startete der Wiener eine Kampagne, in der er nicht nur Spenden für den Druck, sondern auch für weitere Projekte, die die Straßenhunde in Osteuropa unterstützen, sammelt.

Euch gefällt das Projekt und Ihr findet auch,dass die Straßenhunde aus Osteuropa ein besseres Leben verdient haben? Dann unterstützt Roberts Ideen mit einer Spende. Die kleinen und großen Streuner werden Euch dankbar sein.



