HomeAllgemeinWie erkenne ich, ob meine Katze trächtig ist?

Wie erkenne ich, ob meine Katze trächtig ist?

Worauf Ihr bei der Trächtigkeit von Katzen achten solltet

Eure Katze ist unglaublich anhänglich zur Zeit, will nur noch schmusen und verfolgt Euch auf Schritt und Tritt? Ihr Appetit ist enorm, nach zwei bis drei Wochen schwellen ihre Zitzen ein wenig an, und ihr Bäuchlein beginnt sich zu runden? Herzlichen Glückwunsch – dann werden womöglich bald tapsige kleine Katzenkinder Euer Heim bevölkern, denn Eure Katze ist wahrscheinlich trächtig!

Trächtige Katzen brauchen viel Zuwendung

Langweilig wird dieses Frühjahr dann mit Sicherheit nicht. Bevor es aber soweit ist, bevor der Moment der Geburt gekommen ist, solltet Ihr die werdende Katzenmama liebevoll umsorgen. Ihr könnt nämlich einiges tun, damit die Schwangerschaft für Eure Mieze gut und entspannt verläuft.

Erstens: Gebt ihr die Zuwendung, die sie sich jetzt wünscht. Schmust ausgiebig mit Eurer Katze und seid einfach für sie da, wenn sie Eure Nähe sucht. Denn während der Trächtigkeit sind die meisten Katzen besonders liebesbedürftig und schließen sich eng an ihren Menschen an.

Telling-Touch: Sanfte Berührungen während der Trächtigkeit

Beginnt der Bauch runder und runder zu werden, könnt Ihr ihn sanft und liebevoll streicheln und massieren. Habt Ihr vielleicht schon einmal Tellington-Touch ausprobiert? Mit leichten eineinviertel-Kreisen streicht Ihr über den Bauch der Mieze, was häufig mit einem wohligen Schnurren quittiert wird. Denn Tellington-Touch intensiviert die Beziehung zwischen Mensch und Tier noch mehr – besonders wichtig während der Phase der Trächtigkeit. Ihr könnt Eurer Katze aber auch ganz einfach die Hand auf den Bauch legen und spüren, wie die kleinen Katzenkinder anfangen, sich zu bewegen.

Bei trächtigen Katzen ist die Ernährung wichtig

Selbstverständlich braucht Eure Katze während der Trächtigkeit eine besonders hochwertige Kost. Nährstoff- und eiweißreich sollte das Futter sein, normales Trocken- oder Dosenfutter genügt den Ansprüchen der werdenden Mama jetzt nicht mehr. Kocht ihr beispielsweise Fisch oder Hühnchen, serviert Reis, Eigelb, Joghurt, Hüttenkäse, Lamm und eventuell Katzenmilch für tragende Samtpfoten. Beim Tierarzt gibt es Vitamin- und Kalkpräparate für künftige Katzenmamis. Auch eine Vitaminpaste kann der Mieze in dieser Zeit besonders gut tun, das ein oder andere Leckerli ist natürlich nach wie vor erlaubt.

Hinsichtlich der Ernährung und einem speziellen Speiseplan (insbesondere, wenn Ihr selbst kocht oder barfen wollt), solltet Ihr Rücksprache mit dem Tierarzt halten, damit es der trächtigen Katze an nichts mangelt.

Auch trächtige Katzen dürfen sich bewegen!

Auch während der Trächtigkeit darf und sollte die Katze sich bewegen. Spielt ruhig weiterhin mit ihr, aber zwingt sie nicht dazu, wenn sich die Samtpfote lieber ausruhen möchte. Vielleicht hat sie auch mehr Lust auf ein Sonnenbad? Ob Spaziergang oder gemeinsam auf dem Balkon sitzen – frische Luft tut Mensch und Tier gut.

Nach etwa 65 Tagen ist es dann soweit: Die Kitten kommen! Seid hierauf vorbereitet (meist kann Euch der Tierarzt einen ungefähren Wurftermin nennen) und besorgt schon frühzeitig eine Wurfkiste. Legt sie mit weichen, hygienischen Tüchern aus, stellt frisches warmes Wasser sowie Handtücher bereit und bleibt an der Seite Eurer Katze, um ihr Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln.

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