Wenn ein Haustier stirbt, fühlt sich das für ihre Besitzer oft so an, als würde ein Familienmitglied gehen. Fotograf Ross Taylor konnte das lange nicht nachvollziehen – bis er für ein Projekt Menschen beim letzten Abschied von ihren Haustieren begleitete.
Die dabei entstandene Fotoreihe nennt er „Last Moments“ – letzte Momente. „Mir ist klar, dass dieses Thema ein hohes emotionales Gewicht hat“, schreibt Ross. Er habe deshalb sehr großen Respekt vor allen Menschen, die diese Situation überstehen müssen. „Da sind einige der intensivsten Momente bei, die ich je erlebt habe.“
Der emotionale Abschied von Haustieren in einer Bildstrecke
Man solle die Beziehung zwischen Mensch und Tier nicht unterschätzen, so Taylor. Seine Arbeit habe ihm gezeigt, wie niederschmetternd es für Menschen sein kann, ihr Haustier zu verlieren. Das transportieren auch seine zutiefst emotionalen Bilder.
Warum Ross Taylor diese Momente mit der Kamera festhält? „Für die Menschen ist es wichtig zu wissen, dass sie in ihrer Trauer nicht allein sind, und dass ihr Schmerz nicht auf die leichte Schulter genommen wird“, schreibt der Fotograf.
https://www.instagram.com/p/BsUHKk6ldto/
Wenn Haustiere sterben, löst das bei ihren Haltern tiefe Emotionen aus
Gleichzeitig zeigen die Bilder die Intimität in der Verbindung zwischen Mensch und Tier. Besonders die letzten Momente vor dem Ableben sowie kurz danach seien ein tieftrauriger, intensiver Beweis dafür, wie eng Menschen und ihre Hunde verbunden sind und wie schmerzhaft der Moment ist, wenn die Verbindung abbricht.
„Landesweit gehen jedes Jahr unzählige Tierhalter durch diese schmerzhafte Erfahrung. Es ist wichtig, die immense Sorgfalt und das Mitgefühl der Tierärzte und Pfleger anzuerkennen, die sie den betroffenen Familien entgegen bringen.“
Bei seiner Arbeit wurde Ross Taylor mit völlig verschiedenen Situationen konfrontiert: Einige Tierhalter schluchzten lauthals, andere redeten ihren Tieren beruhigend zu. Jennifer Hoch, die auf dem Bild unten zu sehen ist, sagte ihrer Katze Shadow immer wieder: „Es ist okay, Baby. Es ist okay.“ Ihre letzten Worte an die krebskranke Katze: „Du bist mein Engel.“
Momente zwischen Schreien und Stille
Mitunter sind die letzten Momente von Menschen und ihren Haustieren aber auch von einer tiefen Ruhe geprägt. Einen solchen Augenblick fing der Fotograf bei Kimberly Manrique ein. „Es ist die Stille in Momenten wie diesen, in denen ich manchmal die stärksten Emotionen für alle beteiligten fühlte“, so Taylor.
Besonders beeindruckt zeigt sich der Fotograf von der Arbeit der Tierärztinnen und -ärzte. „Ich muss sagen, dass die Tierärzte, mit denen ich gearbeitet habe, zu den mitfühlendsten Menschen gehören, denen ich je begegnet bin.“
Sie gäben den Familien immer die Möglichkeit, nach dem Einschläfern noch einen respektvollen Moment mit ihren geliebten Haustieren zu verbringen.
Die Fotos entstanden übrigens, weil Ross die Arbeit der Organisation „Lap of Love“ begleiten durfte, deren Mitarbeiter Haustiere in ihrem Zuhause einschläfern. Auch Ross Taylor ermuntert Tierhalter, ihre Haustiere zuhause einschläfern zu lassen, wenn die Zeit gekommen ist. „Das kann ein viel friedlicherer Abschied sein.“
Jeder, der diese Bilder sieht, wird die Beziehung zwischen Menschen und Tieren wohl ähnlich wie Ross künftig mit anderen Augen betrachten. „Es ist nie genug Zeit“, fasst Donnie Leibe kurz vor dem Ableben seiner Hündin Daisy zusammen, was wohl viele Hundehalter denken. „Wir haben sie nie lang genug.“




Auch ich habe schon einigermale Abschied nehmen müssen. Der Abschied von meiner Hündin, Name Daisy, hat mir sehr weh getan. Daisy hatte Leberkrebs im Endstadium. Wir mussten sie mit dreizehn eindreiviertel Einschläfern lassen. Das wurde aber bei uns zu Hause gemacht. Es tut mir heute noch weh . Das war am 23.03 .16 um 18.37 Uhr.
Mein geliebter Kater Puma ist am 09.01.2020 verstorben. Leider nicht zu Hause sondern in der Tierklinik. Ich holte ihn nach Hause und nährte ihn auf seinen Lieblingsplatz auf. Ich musste mich von meinem Kater verabschieden. Er wurde von Tierbestattern abgeholt und die Urne wurde mir zurückgebracht. 13 Jahre ist mein geliebtes Tier nur geworden. 12 Jahre waren wir unzertrennlich. Wir hatten eine ganz besondere Bindung zu einander. Ich kann meinen geliebten Freund nicht vergessen und vermisse ihn jeden Tag. Trost und Liebe gibt mir eine Fundkatze, die ich seit 9 Monaten habe. Ich liebe meine Emmy sehr und meinen geliebten Puma trage ich immer in meinem Herzen. Seine Urne steht zu Hause. Ich wollte meinen Liebling hier bei mir haben. Aber die Trauer bleibt.
Mir steht es leider noch bevor, ich kann mir vorstellen das es sehr schwer wird. Ich bin so Tierlieb ich glaub ich werde ne ganze woche Weinen wenn mein vier Beine eines Tages gehen muss.
Kann das alles verstehen mir besteht das auch in kurz oder längerer Zeit bevor mein Hund fast 11 Jahre hat Krebs und der hat ich sehr schnell vermehrt im Hals man kann es auch nicht mehr operieren wir genießen jetzt die Zeit jede Sekunde jede Minute bis er von mir gehen muss mir zerreißt es jetzt schon auf Herz.
Danke für diesen wunderbaren, emotionalen Bericht. Jeder, der ein Haustier hat, kann diese traurigen Momente nachvollziehen. Ich musste vor 5 Wochen meine Katze über die Regenbogenbrücke schicken und sie fehlt mir noch immer schrecklich obwohl noch 4 Fellnasen an meiner Seite sind. Da sind die bestimmten Momente, die weg sind. Danke
Unsere drei Hunde wurden jeweils Zuhause eingeschläfert ( 12,5, 13 und 17,5 Jahre)und es waren ganz besondere und schöne, wenn auch traurige Momente. Die beiden Kleinen auf meinem Schoß, die Große auf dem Boden mit mir. Das Letzte, das sie von dieser Welt mitbekommen haben, war der ihnen vertraute Mensch. Eine größere Liebe kann man ihnen nicht geben
Meine Liebe Celly das war der erste Hund nach 13 Jahren verließ sie mich,es war grausam ich hab alles um mich vergessen,sie war immer für mich da in traurig oder in schlechten Tagen.Was man von Menschen nicht sagen kann.Deswegen ist es für jeden Tierhalter wie ein Welt Untergang. 6Monate dann gaben wir uns einen neuen Hund aus den Tierheim geholt ,mein Sohn und ich waren wieder etwas Glücklicher wieder es war ein 9 Wochen alter Michlingsrüde.Er wurde 19 Jahre alt die Kinder waren schon Erwachsen wir waren wieder tief traurig. Wir haben nur 4 Wochen diesmal gewartet und haben eine 10 Jährige Hündin aus den Tieschutz zu uns geholt sie ist ein Maulmut Mischling sie wird 17 Jahre ich muss bald wieder dadurch .Es wird nih besser.Ich vergesse nih meine Hunde man schaut sich Bilder an und weint auch wenn der Hund schon 30 Jahre Tod ist. Ich will damit sagen das meine Hunde mich in schweren Tagen oder leid an meiner Seite waren, das ist das was die Tiere zum Menschen aus machen.Ist die Trauer so tiefgründiger wie zum Menschen.Sie gehen nih freiwillig von Deiner Seite und schon Weine ich.
Als unsere Meerschweinchen und Kaninchen eingeschläfert werden mussten, habe ich auch schrecklich geweint. Die Trauer ist auch bei Nagetieren und Vögeln so. Ich hatte in unserem Aquarium einen Lieblingsfisch und als er starb, gab es auch kleine Tränen.
Ich musste schon öfters meine Lieblinge gehen lassen..nach vielen gemeinsamen Jahren..Dieser Moment..wenn in meinen Armen das kleine Herz aufhörte zu schlagen..dieser Augenblick tut so unsagbar weh. Das man kaum noch Atmen kann..Und das vergisst man Nie..noch Heute kommen mir die Tränen..Und es tut noch immer so weh…
Ich weine schon wenn ich nur an damals denke als meine Grosse ging. Es ist ein Schmerz der ganz tief ins Herz schneidet. In dem Moment geht die Welt für einen unter. Man fühlt sich abgeschnitten vom ganz normalen Leben. Es ist nichts wie vorher. Nichts kann trösten, helfen. Da ist einfach nur dieser grausame Schmerz.
Das sind die traurigsten und ergreifenden Momente für mich.
Es ist erst 10 Tage her aber ich habe das Gefühl sie haben mir mein Herz ❤rausgerissen. 😪er hieß Fiete und war als Baby zu mir gekommen. 19 Jahre ehrliche Liebe. Es ist als ob man ein Kind verliert. 😪😪😪
Es tut einfach nur sehr weh wenn das geliebte Tier gehen muß selbst beim schreiben kommen mir die Tränen habe meinen Hunden wegen knochenKrebs verloren es ist ein Familienmitglied gestorben
Ich hatte mal mehrere Meerschweinchen und musste mich in einem Jahr von allen hintereinander verabschieden ! Es ging jedes Mal ein Stück Herz mit ! Das werde ich nie vergessen und ich trage sie alle noch in meinem Herzen !!!
Diesen 😭😭Weg musste ich und mein Mann 3xgehen den schlimmsten Tag war 04.10.2019 ja 1jahr ist immer noch schlimm für mich.. Wir denken immer noch an ihm darum habe ich volles Verständnis mit euch.
Ich lese all die Berichte und weine …
Wie es als Kind war – wenn der Hamster gestorben ist, ich weiß es nicht mehr. An die Gefühle wenn der Wellensittich starb erinnere ich mich aber noch, es waren über Tage diese Gefühlswellen. Ich hatte Drei nacheinander und Jeder war auf seine Art besonders, da ich mich sehr viel mit Ihnen beschäftigte.
Als ich dann als junge Frau meinen Kater (7 jährig) einschläfern lassen musste – war es grauenhaft- ich kann kann heute noch kaum darüber sprechen … Er war nicht krank … nur durch meine Lebensumstände extrem aggressiv (gefährlich) geworden. Ich sah keinen anderen Ausweg.
Mein erster Hund, ein bezaubernder wundervoller Rauhhaardackel – extrem Kinderlieb, was schon selten bei Dackeln ist, musste ich im Alter von 14 Jahren auf Grund seiner Krebserkrankung einschläfern lassen. Unser Tierarzt hatte mir gleich bei der Diagnose versprochen zu jedem Zeitpunkt für uns erreichbar zu sein um ins Haus zu kommen.
Als ich Ihn dann rief, stand Er in der Tür und sah meinen „Oskar“ in seinem Körbchen liegen und sagte: … ja – es ist der Moment!
Dieser Hund war mein LEBENSWUNSCH – ich wollte danach nie wieder ein Tier im Haus haben. Ich habe … und Wasser geheult. 5 Monate später wollte mein (inzw. verstorbener) Ehemann unbedingt wieder eine Fellnase im Haus haben und wir holten uns einen GOLDI, ein Scheidungshund von 1,5 Jahren.
Es war kein leichter Weg mit Ihm – aber nach 2,5 Jahren war Er ein Traumhafter Hund geworden – zu dem Zeitpunkt starb allerdings sein Herrchen (mein Mann) – den Er (nicht nur der Hund) über ALLES LIEBTE.
Der Tod von MAX, diesem außergewöhnlichen Hund, vor fast genau 2 Jahren – belastet mich noch heute. Ich bin der Auffassung zu wenig Zeit für diesen Hund gehabt zu haben. Er war so ein extrem temperamentvoller und dabei gefühlvoller und auch sensibler GOLDI.
Mein Trost ist, das Er die letzten 2,5 Jahre in meinem jetzigen Mann seinen FREUND + Meister gefunden hatte und in unserem Garten begraben ist. Auch MAX hatte Krebs im Endstadion – innerhalb von 1,5-2 Wochen baute Er von 100% (altersgerechter Fitness) auf 15% ab. … Er lag auf dem Untersuchungstisch … ohne Narkose ganz still und schaute uns an … wir entschieden uns unter Tränen die den Blick versagten – Ihn gleich einschläfern zu lassen ….
Auch wenn ich mich gerade extrem freue – in ca. 2,5 Wochen werden wir wohl zum ersten Mal unsere LILLY ein Welsh-Terrier Welpen sehen können – so zerreißt es mir noch immer das Herz wenn ich an MAX denke … während ich diese Zeile tippe habe ich bereits eine Packung Tempo verbraucht – jetzt bin ich Rentnerin und habe Zeit – die Zeit die ich für MAX nicht wirklich hatte. Dieser Hund hatte nicht das Leben welches er verdient gehabt hatte.
Aus dem Grund habe ich auch so lange gebraucht um mich noch einmal für einen Hund zu entscheiden.
JETZT PASST ES … und evtl. holen wir uns später noch einen weiteren Hund … evtl. auch aus dem Tierschutz.