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Weckt Dich Deine Katze nachts auf? Das kannst Du tun

Gerade schläfst Du noch friedlich und träumst von Deiner Katze – und im nächsten Moment weckt sie Dich. Mitten in der Nacht! Klar, so ein Verhalten ist nervig und auf Dauer auch anstrengend. Umso wichtiger ist es, mögliche Gründe dafür zu erkennen – und zu wissen, was Du gegen das nächtliche Wecken tun kannst.

Manchmal passiert diese Veränderung schleichend. Erst weckt Dich Deine Mieze nur alle zwei Wochen. Und ehe Du Dich versiehst, bekommst Du jede Nacht Besuch auf vier Pfoten. Dabei willst Du doch vor allem eins: Endlich mal wieder durchschlafen!

Tatsächlich ist es gar nicht ungewöhnlich, wenn Deine Katze Dich nachts weckt. Die Vorfahren unserer Hauskatzen waren nämlich nachtaktiv, um im Schutz der Dunkelheit auf Jagd zu gehen.

Zwar muss Deine Mieze ihr Futter nicht mehr jagen (dafür hat sie ja Dich). Trotzdem können einige Umstände dazu führen, dass sich der Rhythmus Deiner Katze wieder verschiebt und sie nachts hellwach ist, während Du eigentlich schlafen willst.

Während einige Miezen zu Dir ins Bett hüpfen und es sich zum Beispiel auf Deinem Kopf bequem machen, kratzen andere an der Schlafzimmertür und maunzen kläglich. Wieder andere rumoren so laut in der Wohnung herum, dass Du vom Scheppern und Poltern geweckt wirst.

Katze liegt im Bett
Foto: Twenty20.com/JulieK

Darum wirst Du beim Schlafen von Deiner Katze geweckt

Warum weckt Dich Deine Katze nachts auf? Dafür kann es mehrere Gründe geben:

  • Deine Katze ist tagsüber nicht ausgelastet, weil sie zu wenig Bewegung und neue Eindrücke bekommt. Deshalb ist sie nachts nicht müde
  • Wenn Deine Katze viel Zeit alleine verbringt, langweilt sie sich vielleicht und sucht Deine Gesellschaft.
  • Deine Katze ist hungrig oder durstig.
  • Der Schlafrhythmus Deiner Katze hat sich verschoben und stimmt nicht mehr mit Deinem überein.
  • Der Schlafplatz oder das Katzenklo Deiner Mieze ist unordentlich.
  • Deine Katze ist krank.

Falls Deine Katze Dich sonst nie weckt, könnte dahinter eine Krankheit stecken. Beobachte deshalb genau, ob Deine Katze noch andere Krankheitsanzeichen zeigt. Wenn das der Fall ist, solltest Du den Rat Deines Tierarztes einholen.

So weckt Dich Deine Katze nicht mehr

Es gibt Einiges, was Du gegen die Weckaktionen Deiner Katze unternehmen kannst. Zum einen kannst Du dafür sorgen, dass sie vor dem Schlafengehen noch einmal die volle Portion Spiel und Aufmerksamkeit bekommt. So kann sie sich noch einmal austoben und schläft dann hoffentlich selbst besser.

Auch ein leichter Snack am späten Abend kann helfen, damit Deine Mieze keine nächtliche Hungerattacke bekommt. Weckt Dich Dein Haustier vor allem am frühen Morgen, weil es gefüttert werden will? Hier schafft ein Fütterautomat schnell Abhilfe.

Wenn Dich die Katze trotzdem weckt, solltest Du sie ignorieren. So lernt sie irgendwann, dass sie nicht immer ihren Willen bekommt. Wichtig hierbei ist, dass auch die anderen Familienmitglieder mitziehen und standhaft bleiben.

Baby-Katze miaut
Foto: Envato Elements

Manchmal kann es zudem sinnvoll sein, eine zweite Katze anzuschaffen. Denn besonders, wenn Du tagsüber viel unterwegs bist, ist Deine Katze mit Gesellschaft besser beschäftigt. So hat sie gar nicht mehr das Gefühl, ständig und zu jeder Tages- und Nachtzeit Deine Aufmerksamkeit zu brauchen.

Zu guter Letzt ist es wichtig, dass Deine Katze – und Du – eine ruhige Umgebung zum Schlafen habt. Vielleicht gibt es Geräusche oder Lichtquellen, die Deine Samtpfote um ihren Schönheitsschlaf bringen. In ihrer Schlaflosigkeit lässt sie dann auch Dich nicht schlafen. Achte deshalb darauf, dass der Schlafplatz in einem stillen, abgedunkelten Raum liegt, in dem sich die Mieze wohlfühlt.

5 Kommentare

  1. Hahaha!
    Alles schon probiert. Klappt nicht.
    Stehe jede Nacht auf, entweder mein Kater will raus oder, wenn er draussen ist, will er rein. …….. oder er hat Hunger, oder er hat Durst, er ist halt der Boss und ich habe resigniert.

  2. Meine Katze weckt mich nachts auf, weil sie nachtaktiv IST!
    Sie schläft tagsüber die meiste Zeit und geht dann abends aus, wenn wir ins Bett gehen.
    In der Nacht kommt sie ein paarmal, um „hallo“ zu sagen, aber auch, wenn sie keine gute Jagd gehabt hat und der – abends gefüllte – Fressnapf leer ist. Dann piepst sie ganz leise, so lange, bis ich aufstehe. Und ich finde, sie hat das Recht dazu, schließlich haben wir uns bereit erklärt für sie zu sorgen.
    Und zwar sofort! 😉

  3. Katzen sollten nicht manchmal, sondern grundsätzlich mind. zu zweit gehalten werden. Am besten im gleichen Alter und Geschlecht. Katzen sind zwar Einzeljäger, aber keine Einzelgänger. Sie sind sehr sozial und brauchen einen Kumpel zum spielen, raufen, putzen…
    Eine Katze allein zu halten ist nicht artgerecht und grenzt an Tierquälerei. Eine Einzelkatze vereinsamt, verlernt jegliche Katzensprache und entwickelt sich zu einem seelischen Krüppel.
    Das ist so als würde man das eigene Kind sein Leben lang zu Hause einsperren und jeglichen Kontakt zu anderen verhindern.
    Im übrigen hat auch Trockenfutter nichts im Napf einer Katze zu suchen. Es macht dick, trocknet die Katze aus (Katzen beziehen 80% ihres Flüssigkeitbedarfs aus dem Futter) und kann zu irreparablen Nierenschäden führen.
    Ebensowenig hat Zucker etwas im Futter verloren, wie es bei Sheba, Whiskas, Felix und Co der Fall ist.
    Wer seine Katzen liebt gibt ihnen hochwertiges Nassfutter mit 70% und mehr Fleischanteil, zucker- und Getreide frei. Und das ganztägig. Katzen sind Häppchenfresser.

    • Rene, Kommentare dieser Art sind gut gemeint aber leider völlig überzogen und teils auch übergriffig. Ich lese sie überall. Und sie gehen mir allmählig gegen den Strich. Nein, nicht jede Katze braucht einen Kumpel, es gibt Katzen, die durchaus alleine sein wollen. Vorallem, wenn sie Freigänger sind. Allerdings sollten Kitten, vorallem als Wohnungskatze, nicht ohne Freund gehalten werden.
      Wer seine Katze liebt oder nicht und ob das daran erkennbar ist, ob er ihnen Futter gibt, wovon er ausgeht, dass es gut ist, hast du nicht zu entscheiden. Dieser erhobene Zeigefinger ist eine unendlich unangenehme Art, mit seinen Mitmenschen zu sprechen. Wenn du viel Wissen über Katzenhaltung hast, klär auf, setze dich ein aber mach nicht einen auf Moralapostel im Internet.

    • Ich kann mich da Luna nur anschließen. Wir haben vor einer Weile einen Kater übernommen, der in mehreren Familien war und sich dort üüüüberhaupt nicht mit den anderen Katzen verstanden hat. Er war ständig unter Strom, hat die anderen attackiert und war dringend in Einzelhaltung abzugeben. Seitdem er bei uns allein ist, ist er deutlich entspannter und hat „seine“ Menschen. Er ist sehr viel menschenbezogener als katzenbezogener. Leider haben wir trotzdem nachts Probleme mit ihm, er wird immer um zwanzig nach vier wach und will raus… Da suchen wir noch nach einer Lösung, denn nachts darf er bei uns nicht raus.

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