HomeRatgeberWas ist besser: Katzenpension oder Katzensitter?

Was ist besser: Katzenpension oder Katzensitter?

Endlich Ferien, endlich Urlaub! Doch wer kümmert sich um die Katze, während Du die Auszeit vom Alltag genießt? Ist Deine Samtpfote in einer Katzenpension wirklich gut aufgehoben, oder ist ein Katzensitter in den eigenen vier Wänden die bessere Wahl?

Welche Art der Betreuung Du für Deine Katze brauchst, hängt natürlich von der Dauer Deines Urlaubs ab. Solltest Du nur einen kurzen Wochenendtrip machen, können Deine Samtpfoten mit etwas Vorbereitung sogar ganz ohne Aufsicht alleine in der Wohnung bleiben. Wenn der Urlaub aber länger wird, können Katzen nicht die ganze Zeit über alleine zu Hause gelassen werden.

In so einem Moment stehen Katzenhalter vor der oftmals schwierigen Entscheidung: Bringe ich meine Katze in eine Katzenpension oder suche ich nach einem geeigneten Katzensitter? Beide Möglichkeiten haben ihre Vor- und Nachteile, die Dir bei der Entscheidung vielleicht helfen können.

Katzensitterin: Frau mit Schürze streichelt Katze
Foto: pexels.com/Tim Douglas

Vor- und Nachteile der Katzenpension

Ein Aufenthalt in einer Katzenpension bedeutet für Deine Katze garantiert Stress. Schließlich wird sie ihrem gewohnten Umfeld entrissen und muss sich an neue Räumlichkeiten gewöhnen. Zudem könnte in der Pension das Lieblingsspielzeug oder -kissen Deiner Samtpfote fehlen. Dazu kommt noch, dass manche Katzenhotels ziemlich teuer sind.

Andererseits kannst Du Dir bei einer qualifizierten Katzenpension sicher sein, dass die Mitarbeiter sich gut mit den Tieren auskennen und im Notfall schnell reagieren können. Bevor Du Deinen Stubentiger der Pension überlässt, solltest Du Dir die Räumlichkeiten und Mitarbeiter aber vorher unbedingt unter die Lupe nehmen. Gib Deine Katze nur ab, wenn Dein Bauchgefühl es Dir erlaubt.

Vor- und Nachteile des Katzensitters

Der Vorteil des Katzensitters liegt auf der Hand: Deine Katze kann in ihrem gewohnten Umfeld bleiben und hat keinen Umzugsstress. All ihre Spielzeuge, Rückzugsorte und Klettermöglichkeiten bleiben bestehen. Idealerweise kommt der Katzensitter dann zweimal täglich, um Futter und Wasser aufzufüllen, das Katzenklo zu reinigen und mit der Samtpfote zu spielen. Was Katzen wirklich glücklich macht, kannst Du Dir im DeineTierwelt-Podcast „Pet-Talks: Katze“ anhören.

Katze liegt auf einem Sofa.
Foto: unsplash.com/Alice (Symbolfoto)

Am besten ist es natürlich, wenn der Katzensitter ein Freund oder Familienmitglied ist, den die Katze bereits kennt. Wenn Du einen fremden Sitter engagierst, dann triff Dich auch vorher mit ihm, um zu überprüfen, ob er sich wirklich mit der Katzenbetreuung auskennt. Schließlich vertraust Du ihm Deine Lieblinge an und bist darauf angewiesen, dass der Katzensitter sich wie versprochen um sie kümmert.

Katzenpension oder Katzensitter: Was ist besser?

Ob Katzenpension oder Katzensitter hängt letztendlich von Deinem Bauchgefühl ab – dabei sollte die Katze selbst nie vergessen werden. Wenn Du genau weißt, dass Deine Katze ein riesiges Problem mit einem zeitweisen Umzug und vielen fremden Menschen hätte, dann ist die Katzenpension ausgeschlossen.

Solltest Du den Katzensitter engagieren, ist die Vorbereitung hingegen extrem wichtig: Sorge dafür, dass ausreichend Futter für den gesamten Zeitraum vorhanden ist und erkläre dem Sitter, welche Vorlieben Dein Stubentiger hat und was er gar nicht mag. Hinterlasse auch unbedingt die Papiere der Katze und die Telefonnummer des Tierarztes.

Egal wie Du Dich entscheidest, beide Möglichkeiten haben ihre Vor- und Nachteile. Die optimale Lösung wäre aber mit Sicherheit ein Sitter, den die Katze bereits kennt und der sich liebevoll um Deinen Liebling kümmert. Letztendlich musst Du bei der Entscheidung einfach auf den Charakter Deiner Katze und Dein Bauchgefühl hören.
 

Neueste Artikel

Warum macht mein Hund immer sein Spielzeug kaputt?

So schnell, wie Dein Hund sein Spielzeug wieder kaputt macht, kannst Du gar kein Neues kaufen? Willkommen im Club...

Ähnliche Artikel