„Viele Katzenbesitzer fragen sich, warum ihre Katze sie überhaupt verlässt“, sagt Katzenexpertin Christina Wolf im DeineTierwelt-Podcasts „Pet-Talks: Katze“. „,Sie hat doch hier alles was sie braucht. Mag sie mich vielleicht nicht?‘“
Solange sich die Ausflüge Deiner Katze zum Nachbarn nur auf Streifzüge beschränken, musst Du Dir jedenfalls keine Sorge machen: „Alle Katzen haben ein mehr oder weniger gestecktes Territorium“, erklärt Christina. „Das Revier einer Hauskatze ist zwischen 3.500 und 25.000 Quadratmeter groß.“ Und die Grenzen dieses Gebiets halten sich nun mal nicht an die Einteilung von Grundstücken.
Trotzdem sorgt es immer wieder für Irritationen bei Katzenbesitzern oder ihren Nachbarn, wenn sich die Samtpfoten auf Streifzug durchs Wohngebiet begeben.
„Man hört so viele Geschichten davon, dass die eigene Katze fremdgeht oder dass plötzlich fremde Katzen bei einem auftauchen“, sagt Annika Holzkamp, ebenfalls DeineTierwelt-Katzenexpertin. Es geben sogar immer wieder Fälle, bei denen sich Katzen neue Besitzer suchen würden.

Nachbarn streiten wegen der Katze
Aber nicht alle Nachbarn sind glücklich, wenn plötzlich flauschiger Besuch bei ihnen auf der Terrasse auftaucht. „Es kommt immer mal wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Nachbarn, wenn die Katze sich auf dessen Grundstück bewegt“, sagt Tina. Dabei ist die Katze hier durchaus im Recht: „Nach gefestigter Rechtsprechung muss es ein Grundstückseigentümer dulden, dass eine Katze seines Nachbarn seinen Garten betritt“, erklärt der „Deutsche Tierschutzbund“ die Gesetzeslage.



