HomePodcastWas die Hundekot-Farbe über die Gesundheit Deines Hundes verrät

Was die Hundekot-Farbe über die Gesundheit Deines Hundes verrät

Ob auf der Wiese, im Gebüsch oder in Nachbars Vorgarten – verantwortungsbewusste Hundebesitzer sammeln die Häufchen ihrer Vierbeiner immer ein. Warum Du vor dem Entsorgen des Kotbeutels genauer hinschauen solltest, erklärt Dir unsere Expertin.

Rötlich, grau, braun oder schwarz – der Kot Deines Hundes kann verschiedene Farben haben. Und genau darauf solltest Du auch beim Einsammeln des Hundekots besonders achten. Denn: Der Haufen sagt eine Menge über die Gesundheit Deines Hundes aus.

„In der Regel ist Hundekot dunkelgrau“, erklärt Hundetrainerin Riccarda Kreickmann im DeineTierwelt-Podcast „Pet-Talks: Hund“. Dann müsse man sich keine Sorgen machen. Allerdings kann das Häufchen auch andere Farben haben. Die Ursachen dafür können harmlos sein – oder auf eine Krankheit hindeuten.

Ist der Kot Deines Hundes hellbraun oder gelblich, kann das daran liegen, dass Dein Hund Milchprodukte oder Knochen gefressen hat. „Aber auch größere Mengen Rindertalg können für diese Farbe verantwortlich sein“, erklärt die Hundeexpertin.

Welpe macht Häufchen
Foto: pixabay.com/Pezibear

Wenn Dein Hund ein olivgrünes Häufchen macht, hat er wahrscheinlich grüne Gemüsearten gefressen, ist es rötlich, gab es Rote Beete, Rote Rüben oder rotes Gelee im Futter. Wenn Dein Hund hingegen Lunge, Sehnen oder Blut beziehungsweise Blutmehl gefressen hat, kann das seinen Kot schwarz färben.

Farbveränderung des Hundekots müssen aber nicht von natürlichen Bestandteilen der Nahrung kommen. „Farbstoff aus verschiedenen Futtermitteln hat ebenfalls einen Einfluss auf die Farbe des Kots“, sagt Riccarda.

Andere Kot-Farbe? Möglicherweise ist Dein Hund krank

Möglicherweise ist die Häufchen-Farbe aber auch ein Hinweis auf eine Krankheit. „Ist der Kot pechschwarz oder teerartig, ist möglicherweise Blut im Verdauungstrakt. Dann sollte man direkt zum Tierarzt fahren“, so die Hundeexpertin. Auch besonders heller Kot kann ein Alarmsignal sein. „Ist er zudem weich und riecht faulig, könnte der Hund eine Störung in der Fettverdauung haben“, erklärt Riccarda. Auch dann musst Du dringend mit ihm zum Tierarzt.

Grau-glänzender Kot könnte außerdem auf eine Bauchspeicheldrüsenentzündung hinweisen, frisches, helles Blut zum Beispiel auf eine Verletzung im Dickdarm.

Neben der Kot-Farbe gibt es aber noch weitere Faktoren beim Hundekot, anhand derer Du erkennen kannst, ob Dein Hund gesund ist. Welche das sind und worauf Du dabei achten musst, das erklärt Riccarda in dieser Podcast-Folge von „Pet-Talks: Hund“:

Die Folgen gibt’s natürlich auch auf Apple PodcastsSpotify und Deezer.

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