Der Verein „Aktion Tier“ warnt ausdrücklich davor, den Hund mit auf den Weihnachtsmarkt zu nehmen. Das Gedränge und Getrampel der tausenden Besucher sei viel zu viel für die Vierbeiner und Verletzungen durch ungewollte Tritte seien nicht auszuschließen, erklärt Tierärztin Dr. Tina Hölscher.
Doch auf den Weihnachtsmärkten lauern noch viel mehr Gefahren für Hunde: Herumliegende Essensreste gepaart mit Vogelkot könnten eine echte Bedrohung für die Gesundheit der Tiere sein. Auch Holzspieße von Fleischgerichten, Süßigkeiten und Schokolade stellen eine Risiko für den Hundedarm dar.
Tierschützer raten: Hunde sollten nicht auf den Weihnachtsmarkt
Besonders gefährlich für die Vierbeiner sind auch herumliegende Scherben von Tassen und Weihnachtsbaumkugeln. In dem Trubel des Weihnachtsmarktes sei es für den Halter einfach nicht möglich, den Hund permanent im Auge zu haben und Verletzungen rechtzeitig zu bemerken.

„Menschenmengen, laute Geräusche und versehentliche Tritte auf Pfoten und Schwanz sind für unsere Tiere, die einen ausgeprägten Hör- und Geruchssinn besitzen, eher Horror als weihnachtliche Vorfreude“, weiß auch Judith Förster, Diplom-Biologin und Heimtierexpertin bei der Tierschutzstiftung „Vier Pfoten“.
Deshalb raten die Tierschützer dazu, den Hund beim Weihnachtsmarktbesuch zu Hause zu lassen. Am besten sollten Halter ihre Vierbeiner schon als Welpen trainieren, alleine zu Hause bleiben zu können. „Auf diese Weise läuft der Bummel auf dem Weihnachtsmarkt deutlich entspannter ab – für den Tierbesitzer, und für den Vierbeiner sowieso“, so Tina Hölscher.



