Das Ergebnis sorgt für skurriles Verhalten: Manch ein Vogel stellt sich auf einen Ast und breitet seine Flügel weit aus – in der Hoffnung, dass ein kühler Lufthauch ihn abkühlt. Andere Vögel wie Amseln oder Rabenkrähen sitzen in Deinem Garten mit weit geöffnetem Schnabel und atmen ganz schnell ein und aus. Das ist vergleichbar mit dem Hecheln eines Hundes.
Wasservögel hüpfen in Planschbecken – oder in alles andere, wo sie ihre Beine kurz nass machen können.
Auf einmal sind alle Vögel weg
Gerade in der Mittagshitze kann es passieren, dass Du auf einmal sogar keinen Vogel mehr in Deinem Garten entdeckst. Wird es zu heiß, suchen sich Vögel gern ein schattiges Plätzchen und fahren ihre Aktivitäten auf ein Minimum zurück. Das kostet weniger Energie. Sie sitzen einfach still da, geben keinen Pieps von sich.

Wenn Du auch im Sommer einen Garten voller Vögel haben willst, biete ihnen viele Bäume und geschützte Schattenplätze. Mit Vogeltränken oder einem Blumentopfuntersetzer mit Wasser kannst Du den gefiederten Freunden etwas zu Trinken anbieten – auch Vögel müssen bei Hitze viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Im Blumentopfuntersetzer sollte ein Stein liegen, der als Landeplatz für die Vögel herhält.
Hin und wieder ein Sonnenbad
Keine Sorge: Wenn Du im Sommer einen Vogel mit ausgestreckten Flügeln im Garten platt auf dem Boden liegen siehst – er nimmt nur ein Sonnenbad. Viele Gartenvögel wie Drosseln oder der Zaunkönig legen sich immer mal wieder für längere Zeit mitten und regungslos in die Sonne. Das dient der Gefiederpflege: Sonneneinstrahlung hält die Federn geschmeidig und bekämpft Parasiten.
Was macht denn der Storch da?
Eine wirklich nicht besonders appetitliche Methode hat der Storch erfunden, um sich abzukühlen: Bei Hitze reibt er sich mit flüssigem Kot ein. Wenn das Wasser dann verdunstet, entzieht es dem Körper Wärme. Also wundere Dich nicht, wenn Störche im Sommer oft weiße Beine haben…



