Manche Menschen schnarchen im Schlaf – sehr zum Leidwesen ihrer Mitmenschen. Und auch Katzen können schnarchen. Besonders wenn sie eine flache Kopfform haben, übergewichtig sind oder in bestimmten Positionen liegen.
Einige Miezen schnarchen im Schlaf aber nicht nur, sie schnurren auch. Und die Erklärung dafür ist eigentlich ziemlich süß: Denn vermutlich träumen sie dann. Wenn Katzen die REM-Phase erreicht haben, können sie auch träumen. Und das, erklärt Tierärztin Claudine Sievert dem Magazin „Popsugar“, könnte sich im Schnurren äußern.
Katze schnurrt aus verschiedenen Gründen
Das bedeute aber nicht, dass Katzen, die im Schlaf schnurren, gute Träume haben. „Katzen schnurren, um unterschiedliche Gefühle auszudrücken, nicht nur Freude oder Entspannung. Eine Katze kann also aufgrund eines guten oder schlechten Traumes im Schlaf schnurren“, erklärt Dr. Sievert. Wenn eine Mieze zum Beispiel einen Alptraum habe, könne sie durch das Schnurren Stress oder Angst loswerden.
Auch wenn eine Katze verletzt sei oder Schmerzen habe, könne sie im Schlaf schnurren, erklärt Tierarzt Shadi Ireifej. „Genau wie Menschen, die erstmal eine Nacht über ein Problem schlafen müssen oder die aufgrund einer Krankheit oder Verletzung müde sind, können kranke oder verletzte Katzen dasselbe tun.“

Trotzdem könne das nächtliche Schnurren natürlich auch positive Gefühle ausdrücken. Denn eine Katze, die sich so sicher und gut fühlt, dass sie tief und fest schläft, kann genauso im Schlaf schnurren. Das könne man auch daran erkennen, wenn die Katze auf dem Rücken liege und ihren Bauch präsentiere, so Shadi Ireifej. Denn dadurch zeige die Mieze ihre verletzliche Seite – ein klares Zeichen dafür, dass sie sich wohl fühlt und keine Gefahr wittert.



