Ganz einfach: Die Versicherungen müssen sich vor Betrug absichern. „Eine Wartezeit ist ein bestimmter Zeitraum ab Versicherungsbeginn“, erklärt Ann-Kathrin Rohmann, Pressesprecherin der Uelzener Versicherung gegenüber DeineTierwelt. „Sie ist eine Sicherheitsspanne und verhindert, dass keine Versicherung abgeschlossen wird, um Leistungen zu erhalten für eine bereits bestehende, vorvertragliche Erkrankung. Sie dient somit auch als Schutz vor Versicherungsbetrug.“
Heißt: Die 30-Tage-Frist soll verhindern, dass jemand, der weiß, dass eine hohe Tierarztrechnung auf ihn zukommt, diese Kosten an die Versicherung weitergeben kann. Ein solches Vorgehen würde nämlich das Geschäftsmodell von Versicherungen aushebeln.
Wie funktioniert eigentlich eine Versicherung?
Normalerweise funktioniert eine Versicherung nämlich so: Viele Versicherte zahlen regelmäßig kleinere Beträge ein. Daraus bezahlt die Versicherung Schäden, die einem Versicherten passieren. Weil Schadensfälle seltener auftreten, als Versicherte ihre Beiträge bezahlen, hat die Versicherung immer ausreichend Reserven, um für die Schäden der Versicherten aufzukommen.
Wenn jeder nur eine Versicherung abschließen würde, um eine teuren Rechnung begleichen zu lassen, ohne vorher einen Beitrag in den Topf eingezahlt zu haben, wären die finanziellen Reserven von Versicherungen schnell aufgebraucht. Die Folge: Die Versicherung kann gar keine Schäden mehr regulieren.

Trotz 30-Tage-Frist: So ist Dein Tier optimal abgesichert
Aber wie sorgst Du am besten vor, damit gar nicht erst der Fall eintritt, dass Du innerhalb der 30-Tage-Frist Tierarztkoste selbst übernehmen musst? Am besten versicherst Du Dein Tier so früh wie möglich. „Damit der Tierhalter sich keine finanziellen Sorgen, um die Gesundheit seines Tiers machen muss, empfiehlt es sich seinen Vierbeiner rechtzeitig zu schützen“, so Rohmann. „In unserer neuen Hunde-OP- und Krankenversicherung kann der Vierbeiner bereits ab dem ersten Lebenstag Versicherungsschutz erhalten.“



