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Wann ist eine Tierkrankenversicherung sinnvoll?

Wer ein Haustier hat oder sich eines zulegt, der sollte sich unbedingt Gedanken über eine Tierkrankenversicherung machen. Denn vor allem Operationen können teuer werden. Deine Tierwelt erklärt, wann eine Tierkrankenversicherung sinnvoll ist.

Meist sind die regulären Tierarztkosten, wie etwa für Entwurmungen, Impfungen oder Vorsorge-Untersuchungen, auch ohne Versicherung zu bewältigen. Aber: Wer mit einer Tierkrankenversicherung liebäugelt, sollte sich die Bedingungen der Versicherungsanbieter vorher gut durchlesen.

Nicht alles wird von der Versicherung bezahlt

Denn: Nicht alles wird von der Tierkrankenversicherung übernommen. Handelt es sich um eine Operationsversicherung: sind auch Medikamente inbegriffen? Werden auch kostspielige Behandlungen, wie etwa Kastrationen, Röntgen, Ultraschall, MRT oder EKG, bezahlt? Wenn auch noch Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen und Co. abgedeckt werden sollen, wird eine Tierkrankenversicherung schnell richtig teuer.

Foto: unsplash.com/Christian Dubovan

Selbstbeteiligung und Rechnungshöhe prüfen

Beim Blick in die Angebote sollte auch geprüft werden, ob 100 Prozent der Kosten übernommen werden. Meistens gibt es Tarife mit Selbstbeteiligung. Das sind dann 20 Prozent einer Rechnung oder ein festgeschriebener Betrag. Wichtig sind auch Angaben bis zu welchem Gebührensatz der Tierärzte bezahlt wird – denn es kann vom Tierarzt ein bis zu dreifacher Satz verlangt werden.

Nicht jeder bekommt eine Versicherung

Ob Du die Tierkrankenversicherung abschließen kannst, hängt oft auch vom Alter der Fellnase ab. Je älter das Tier, umso wahrscheinlicher sind Erkrankungen. Deshalb werden vor allem jüngere Tiere versichert.

Auch die Rasse kann eine Rolle spielen, wenn mit rassetypischen Erkrankungen gerechnet werden muss. Haben Hund oder Katze Übergewicht, dann kann auch das ein Ausschlusskriterium sein – ebenso wie die Größe. Die ist ein Risikofaktor für verschiedene Erkrankungen.

Schäferhund auf Wiese
Foto: Capri23auto, pixabay.com

Die Kosten unterscheiden sich

Die Kosten für die Tierkrankenversicherung können widerspiegeln, ob es sich um eine Standardversicherung oder eine Versicherung für einen Risikopatienten handelt. Günstig kommt man als Hundebesitzer mit einem Jahresbeitrag von rund 250 Euro weg, doch der Beitrag kann auch doppelt so hoch sein.

Katzenbesitzer müssen mit 130 bis 300 Euro pro Jahr rechnen. Eine Versicherung ausschließlich für Operationen kann für Hunde etwa 130 Euro pro Jahr und für Katzen rund 100 Euro kosten.

Eine OP-Versicherung kann helfen

Sinnvoll ist eine Tierkrankenversicherung vor allem für Menschen, die einen hohen Betrag für eine Operation nicht auf einmal zahlen können. Eine OP kann schnell 1.000 Euro und mehr kosten. Kleinere Tierarztkosten selbst zu bezahlen, kann den Jahresbeitrag senken.

 

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