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Umfrage: Jeder Zweite bereut die Anschaffung eines Hundes

„Egal, wie wenig Geld und Besitz Du hast: Einen Hund zu haben macht Dich reich“, sagte Unternehmer Louis Sabin. Doch nicht jeder Hundebesitzer scheint das so zu sehen, behauptet zumindest eine Umfrage. Danach bereut jeder zweite Halter seine Entscheidung für einen Hund…

Ein Hund bedeutet das ganz große Glück – davon sich viele Menschen überzeugt. Und eine Umfrage unter amerikanischen Hundehaltern hat jetzt ergeben: Die bedingungslose Liebe eines Hundes war oft einer der Hauptgründe, sich einen Vierbeiner zu holen. 56 Prozent der Hundebesitzer holten sich ihren Freund auf vier Pfoten zur Gesellschaft. Doch die Euphorie über den Hund im Haus kann schnell vorbei sein.

Dann kommt der Katzenjammer: „Ich bin derjenige, die sich komplett um alles kümmern muss, obwohl alle anderen es versprochen haben“, sagt zum Beispiel ein Hundebesitzer, als er gefragt wurde, ob er es bereut hat, sich einen Hund angeschafft zu haben.

Und damit ist er nicht allein, so eine aktuelle „Forbes Advisor“-Umfrage. Auch andere Hundebesitzer äußerten ähnliche Frustrationen. Von 2.000 Hundehaltern sagten sogar 54 Prozent, dass sie die Anschaffung eines Hundes bereuen. In dieser Gruppe haben 27 Prozent mittlerweile sogar sehr starke Bedenken, ob die Entscheidung für einen Hund nicht ein großer Fehler war…

Hund im Haus? Das ist wie ein Baby…

Vor allem die Zeit, die ein Hund braucht, überfordert die Neu-Hundebesitzer. So sagt ein Herrchen bedauernd: „Er ist wie ein Baby. Ich kann nicht einfach abhauen, ich muss mich arrangieren.“ Weitere Gründe, die heute gegen einen Hund im Haus sprechen: Unordnung sowie die Herausforderungen bei der Suche nach Pflege für den Hund und das Hundetraining.

Hund traurig
Foto: Chalabala, twenty20.com

Jeder dritte scheitert an Tierarztkosten

Und noch etwas haben viele Hundebesitzer nicht bedacht: Die Freunde auf vier Pfoten können auch mal krank werden – und das kostet schnell viel Geld. So gaben 31 Prozent der Hundebesitzer an, dass sie sich bis zu 2.000 US-Dollar, also knapp 1.900 Euro, an Tierarztrechnungen nicht leisten können. Und zwar auch dann nicht, wenn dadurch das Leben des Hundes gerettet werden könnte. Je teurer es wird, um so weniger Menschen haben das Geld: 66 Prozent können sich Tierarztrechnungen bis zu  5.000 US-Dollar (umgerechnet circa 4.745 Euro) nicht leisten.

Nicht mal jeder Zweite hat eine Haustierversicherung

Dabei machen sich die Hundehalter viele Gedanken um die Gesundheit ihrer Hunde. 33 Prozent haben Sorge, das ihr Freund auf vier Pfoten einen Gegenstand verschluckt, zum Beispiel ein Spielzeug. 30 Prozent fürchten, dass ihr Hund von einem Auto angefahren wird. Und 30 Prozent fürchten Verletzungen durch andere Tiere.

Hund beim Tierarzt: Fremdkörper verschluckt
Foto: Uelzener Versicherungen

In diesen Fällen kann eine Haustierversicherung zumindest die finanziellen Sorgen abmildern. Aber: Trotz der Kosten für Tierarztrechnungen in der Vergangenheit und der Angst vor Krankheiten und Verletzungen in der Zukunft hat fast die Hälfte (48 Prozent) der Hundebesitzer keine Haustierversicherung. Dabei haben ältere Hundehalter deutlich häufiger eine Versicherung (57 Prozent) als jüngere.

Krankenversicherung deckt auch chirurgische Eingriffe ab

Das Verblüffende: Alleine 37 Prozent der Hundebesitzer haben nie an eine Haustierversicherung gedacht, weil sie glauben, dass sie zu teuer ist. Doch wirklich informiert haben sich die Wenigsten, zeigt die Umfrage. Denn: 89 Prozent der Hundebesitzer schätzen eine Haustierversicherung teurer ein, als sie tatsächlich ist. Und 76 Prozent der Hundebesitzer überschätzten die Kosten einer Haustierversicherung um das Dreifache des Durchschnittspreises, so die Umfrage.

Dabei ist es gar nicht schwer, den Liebling auf vier Pfoten richtig zu versichern. Bei einer Hunde-Krankenversicherung sind ambulante und stationäre, konservative wie chirurgische Eingriffe abgedeckt. Hundehalter schließen einen Rund-um-Schutz ab. Die Hunde-OP-Versicherung hingegen ist die Grundabsicherung und deckt die Kosten für eine Operation bei Krankheit oder nach Unfall des Hundes ab.

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