Entspannt ausgestreckt, in Deinen Kniekehlen eingerollt oder eng an Dich geschmiegt: Haustiere haben unterschiedliche Vorlieben, wenn sie sich nachts bei ihren Zweibeinern im Bett schlafen. Professor Peter Neville, der seit Jahren das Verhalten von Tieren und Katzen untersucht, erklärt, was die Schlafpositionen über die Beziehung zwischen Haustier und Halter aussagen.
„Wenn sie sich ihre Schlafposition aussuchen, versuchen unsere Haustiere weitgehend, die enge, beschützenden Beziehung zu uns beizubehalten“, erklärt er in der „Daily Mail“.
Dabei ginge es nicht um Kontrolle oder darum, sich ein Territorium zu erkämpfen. Aber ihm zufolge würden Hunde und Katzen ihren Charme und ihre Wärme dafür nutzen, uns nach und nach so zu trainieren, dass wir unsere Schlafgewohnheit ihren anpassen. Professor Neville zeigt außerdem zehn der häufigsten Schlafposition von Haustieren – und was sie bedeuten:
Der Treue
Wenn sich Hund oder Katze ans Fußende des Bettes legen, wollen sie Dir nahe sein und zeigen, dass sie Dir ergeben sind. Diese Position wählen Haustiere aber auch, wenn Herrchen oder Frauchen einen unruhigen Schlaf haben: So können sie schnell aus dem Bett hüpfen, wenn es ihnen zu wuselig wird.

Der Knie-Kuschler
Bist Du Seitenschläfer? Dann hast Du vielleicht schon mal erlebt, dass sich Deine Katze oder Dein (kleiner) Hund in Deinen Kniekehlen eingerollt hat. So komplett von Deinen Beinen geschützt und gewärmt können die Haustiere wortwörtlich schlafen wie ein Baby. Diese Position zeigt: Ich vertraue Dir und gebe alle Verantwortung für meine Sicherheit ab.
Zwischen den Beinen
Genauso kuschelig für Hund und Katze: Es sich zwischen Deinen Unterschenkeln bequem machen. So zwischen Beine und Decke gebettet können sie Geräusche besser abschirmen, die sie an einem ruhigen Schlaf hindern könnten. Für Dich bleibt da allerdings nicht mehr viel Bewegungsfreiheit im Schlaf…
Der Anstandswahrer
Teilt sich ein Haustier das Bett nicht nur mit einem, sondern mit zwei Menschen, legen sich einige zwischen ihre Besitzer. Auch hier könnte ein einfaches Bedürfnis nach Schutz und Wärme hinter der Position stecken. Oder aber, Dein Haustier fühlt sich einem von Euch näher verbunden, und versucht so, im Zentrum der Aufmerksamkeit zu bleiben und quasi einen Keil zwischen Euch zu treiben.
Der Kissen-Räuber
Platziert sich Dein Haustier immer zielstrebig auf dem Kopfkissen? Und zwar konsequent auf dem gesamten Kissen? Dann mag es Deine Katze oder Dein Hündchen besonders weich. Der Nachteil: Sobald der Vierbeiner erwacht ist, wird auch der Zweibeiner meist sofort angestupst oder geschleckt und zum Aufwachen gezwungen. Einen Vorteil haben Schnarcher: Das ist den Kissen-Räubern oft zu laut.

Der Decken-Taucher
Ab unter die Decke! Manche Haustiere lieben es, sich unter dem warmen Oberbett zu verkriechen. Komplett dunkel und mit dem Geruch ihrer Besitzer in der Nase können einige Haustiere durch das leichte Gewicht der Decke noch besser schlafen. Das Teilen der Decke schafft für Hund oder Katze ein zusätzliches Gefühl von Sicherheit.

Der Kuschelbär
Mehr Nähe geht nicht! Wenn sich das Haustier vollkommen vertraut in die Arme seines Besitzers schmiegt, mag es vermutlich den beruhigenden Klang von dessen Herzschlag. Gleichzeitig kann Dein Kuschelfreund sich noch schnell in andere Teile des Bettes flüchten, falls Du Dich nachts zu sehr bewegst.

Der Anschleicher
Eher vorsichtige Haustiere tasten sich lieber langsam an ihre Besitzer ran. Während der Nacht wachen sie öfter auf, krabbeln etwas näher in Richtung Deines Kopfes, um Deinen Herzschlag und Deinen Atem zu spüren, und schlummern dann wieder ein. Anschleicher sind zukünftige Anwärter auf die Kissen-Räuber oder Kuschelbären.

Der Superheld
Alle Viere von sich gestreckt auf dem Bauch liegend – so lassen sich Hunde und einige Katzen gerne Kraulen, während Du langsam einschlummerst. Gleichzeitig können sie so gut den Überblick behalten und mögliche Gefahren schnell erkennen. Und ihre Körpertemperatur besser regulieren, falls es in Deinem Bett zu warm wird.
Der Oktopus
Das genaue Gegenteil zum Superheld: Dein Haustier liegt auf dem Rücken, streckt die Beine von sich in die Luft – und macht sich so allmählich immer breiter, bis es Dich an den Bettrand gedrängt hat. In dieser Position finden viele Hundehalter ihre Tiere am Morgen, nachdem sie vielleicht noch harmonisch eingeschlafen sind, und das Tier dann während der Nacht immer mehr Platz in Anspruch genommen hat.
In dem Fall weiß Dein Tier: Du bist so gutmütig, dass Du es ihm nicht einmal verübeln kannst, wenn es Dich zur Seite drängt.





Das war ein sehr guter Rat!Nun weiß ich endlich was mein kleiner Pflegehund(Französische Bulldogge)von mir denkt.Sehr oft sind wir im Sommer im Garten und waS MACHT DER lÜTTE……;er macht sich schön breit und schläft oft auf dem Rücken,Bin einmal bald aus dem Bett gefallen.Er darf sich aber bei mir wohl fühlen-!!!!Schöner wäre es wenn ich einen eigenen Hund dazu hätte?!Leider habe ich noch nix gefunden,denn er müsste sich auch mit meinem süssen Pflegetier verstehen!!!
🍀❤️🐾🐕🐾❤️🍀
👵🏻ich ahnte es, aber es ist LIEBE pur – meine Mopsprinzessin Fanny
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Mayas liegeposition ist gar nicht dabei. Anfangs liegt sie immer eingerollt an meinem Bauch, später dann auf der Seite, Pfoten und schnauze nicht mehr unter der Decke, aber der Rücken liegt immer noch an mir.