HomeAllgemeinTypisch Katze: Samtpfoten haben sich angeblich selbst domestiziert!

Typisch Katze: Samtpfoten haben sich angeblich selbst domestiziert!

Sie sind aus unserem Leben nicht wegzudenken. Schnurrend streichen sie uns um die Beine, trösten uns mit ihrem Sanftmut, sorgen dafür, dass wir unser Leben nach ihnen richten (manchmal manipulieren sie uns ganz schön!) und uns immer wieder über ihre Gegenwart freuen. Die Katze gehört zu unserer modernen Welt und sehr viele Menschen schätzen und lieben sie als unverzichtbares Haustier. Nicht umsonst ist die Katze das beliebteste Haustier in Deutschland – viele Katzenhalter können sich ein Leben ohne Samtpfötchen überhaupt nicht mehr vorstellen. Und das ist schon seit Jahrtausenden so!

Domestiziert: Die Katze suchte sich den Menschen aus

Und irgendwie lief das damals alles ziemlich katzentypisch ab. Denn nicht der Mensch soll entschieden haben, dass er die Katze zu seinem Haustier machen könnte, zumindest nicht komplett – nein, die Katze entschied sich dafür, dass sie eigentlich ganz gerne Partner des Menschen werden wollte. Sie merkte schnell, dass es in der Nähe der Menschen mehr Nahrung gab, als in freier Wildbahn – zumindest in den staubigen Gegenden Ägyptens. Sie nisteten sich in den Kornspeichern ein und erjagten sich die Mäuse, die zu einer regelrechten Plage in den ägyptischen Vorratskammern wurden. Der Mensch erkannte diesen Nutzen und versuchte, die Katzen immer mehr anzulocken, wodurch die Miezen allmählich die Angst vor den Zweibeinern verloren haben sollen. Immer mehr schloss sich die Katze dem Menschen an und hat sich somit quasi selbst domestiziert bzw. beschlossen, das Haustier des Menschens zu sein (oder – aus Katzensicht – ihn zum Haustier zu halten, der sie füttern und streicheln darf). Typisch eigenwilliger Stubentiger, nicht wahr?

Gänzlich geklärt ist diese Theorie über die Domestikation der Katze jedoch nicht. Da in 9500 Jahre alten Gräbern auf Zypern Hinweise auf Hauskatzen gefunden wurden, lässt sich nicht eindeutig belegen, wann Mensch und Katze zusammen kamen.

Hunde vergöttern ihre Menschen; Katzen werden vergöttert

Fakt ist jedoch: Heute ist die Katze aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Auf der ganzen Welt lieben Menschen ihre Katzen, es gibt viele verschiedene Katzenrassen, Miezen finden sich im täglichen Leben, in der Literatur, in der Kunst oder auch als Figuren. Die Katzen haben vielleicht genau das bekommen, was sie sich damals gewünscht haben: Jemanden, der sie vergöttert.

Und natürlich genießen wir Zweibeiner die gemeinsamen Schmusestunden mit unserem kleinen Tiger. Denn Katzen tun erwiesenermaßen der Gesundheit, der Seele und der Partnerschaft gut. Demnach ist es vielleicht sogar egal, wie die Katze damals domestiziert wurde – wichtig ist, dass wir die Zeit mit ihr genießen und Ihr immer wieder zeigen, dass es die richtige Entscheidung war, näher zu den Menschen zu kommen…

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