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Tumore beim Hund: Ist es Krebs?

Dein Hund hat einen Knubbel und Du hast Sorge, dass es sich um Krebs handeln könnte? DeineTierwelt erklärt Dir, welche Anzeichen es dafür gibt, wie Tierärzte die Krankheit behandeln – und wann ein Tumor bösartig ist.

Krebs ist eine der Krankheiten, die wirklich niemanden kalt lässt. In ihren zahllosen Formen und Ausprägungen plagt sie den Menschen bereits seit Jahrhunderten. Allerdings sind nicht nur wir von der bösartigen Gewebewucherung betroffen. Auch Hunde erkranken nicht selten. Mittlerweile gehört Krebs beim Hund zu einer der häufigsten Todesursachen.

Doch wie erkennen wir die Anzeichen bei unseren vierbeinigen Freunden und welche Maßnahmen sollten wir im Falle des Falles ergreifen? Ausführliche Antworten findest Du in den folgenden Textabschnitten.

Zusammenfassung
Für dich als Laien ist es in der Regel nicht möglich, einen bösartigen von einem gutartigen Tumor zu unterscheiden. Beide treten in Form von Knubbeln unter der Haut des Hundes auf. Ein Arztbesuch kann allerdings Klarheit bringen. Gutartige Tumore müssen nicht unbedingt entfernt werden, bösartige dagegen schon. Verläuft die Behandlung erfolgreich, hat Dein Hund gute Überlebenschancen. Entscheidend ist dabei oft, dass der Krebs im Frühstadium erkannt wird.

Was genau sind Tumore?

Tumore sind bösartige oder gutartige Wucherungen, die durch die Krebserkrankung im Körper entstehen. Wie genau Krebs ausgelöst wird, ist bis heute nicht zufriedenstellend geklärt.
Grundsätzlich wird vermutet, dass Faktoren eine Rolle spielen wie:

  • ungesunde Ernährung
  • schlechte Wasser- und Luftverhältnisse
  • Vireninfektionen
  • Kontakt mit Dämpfen oder Chemikalien

In der Folge entstehen Krebszellen. Im Gegensatz zu gesunden Zellen erfüllen diese keine Aufgabe im Körper, sondern zerstören Gewebe, indem sie sich unkontrolliert vermehren.

Die Geschwülste, die im Zuge dessen wachsen, bezeichnet man als bösartige Tumore. An der Hautoberfläche zeigen sie sich in Form von Knubbeln, Knoten oder hellen Stellen. Breiten sich die Tumore auf umliegende Organe aus, kann das dazu führen, dass diese in Mitleidenschaft gezogen werden und im schlimmsten Fall ausfallen. Wird ein bösartiger Tumor nicht behandelt, kann das also zum Tod führen.

Es ist allerdings nicht immer nötig, Tumore zu entfernen. Entscheidend ist hier die Frage, ob die Wucherungen gut- oder bösartig sind.

Was ist der Unterschied zwischen Lipom und Lymphom beim Hund?

Die Namen von Tumoren setzen sich aus zwei Teilen zusammen. Der erste Teil des Wortes beschreibt das Ursprungsgewebe der Umfangsvermehrung; die Endung gibt oft Aufschluss über Gut- oder Bösartigkeit. Aber Vorsicht: Verlassen solltest Du dich darauf nicht, denn es gibt auch Ausnahmen.

Ein Lymphom kann beispielsweise sowohl gut- als auch bösartig sein. Unterschieden wird daher von Human- und Tiermedizinern grundsätzlich zwischen gutartigen Tumoren (benigne) und bösartigen Tumoren (maligne). Aus medizinischer Sicht ist eine gutartige Geschwulst beim Hund (zum Beispiel ein Fibrom oder Lipom) kein Krebs.

BezeichnungUrsprungsgewebe
Adeno-Deck- und Drüsengewebe
Chondro-Knorpel
Fibro-Bindegewebe
Lipo-Fettgewebe
Myelo-, Lympho-Blutbildendes Gewebe
Myo-, Leiyomyo-, Rhabdomyo-Muskulatur
Osteo-Knochen
Neuro-, Astro-, Glio-Nervengewebe
EndungArt des Tumors
-omsteht in der Regel für gutartige Tumore, es gibt aber auch Ausnahmen
-sarkomBösartige Tumore im Binde- und Stützgewebe
-karzinomBösartige Tumore der Haut und Schleimhaut

Hat mein Hund einen Tumor oder eine Warze?

Warzen und Tumore ähneln sich optisch. Der Unterschied besteht darin, dass Warzen für Deinen Hund nicht schmerzhaft sind, Tumore dagegen schon. Wenn Du entsprechende Knubbel vorsichtig befühlst, solltest Du daher auf die Reaktion des Vierbeiners achten. Geschwüre beim Hund werden außerdem regelmäßig mit Parasitenbissen oder Grützbeuteln verwechselt.

Wie erkenne ich, ob mein Hund Krebs hat?

Für einen Laien ist es praktisch nicht möglich, einen Tumor als bös- oder gutartig zu identifizieren. Typische Symptome treten oft erst im Verlauf der Krankheit auf. Zudem variieren sie je nach Krebsart.
Die Diagnostik überlässt Du deshalb besser dem Tierarzt Deines Vertrauens oder einem Spezialisten. Gegen den Austausch mit anderen Hundehaltern spricht natürlich nichts. In einem Hundeforum kannst Du hilfreiche Tipps sowie Erfahrungsberichte finden und die Zeit bis zum Tierarzttermin überbrücken.

Yorkshire Terrier Hund beim Tierarzt
Foto: pexels.com/Gustavo Fring (Symbolfoto)

Wo kommen Tumore beim Hund besonders häufig vor?

Hunde können an unterschiedlichen Krebsarten leiden, die nahezu überall auftreten können. Nicht alle sind äußerlich sichtbar – ist ein Organ betroffen, merkt der Halter das meist erst sehr spät. Sitzt der Tumor dagegen in der Pfote des Hundes, fällt das schnell auf. Die häufigsten Tumor-Formen sind:

  • Hauttumore: Hauttumore zeigen sich beim Hund meist in Form von kleinen Verdickungen oder Knötchen auf der Hautoberfläche. Auch wenn Wunden bei Deinem vierbeinigen Freund nur sehr langsam abheilen, kann das ein Zeichen für Hautkrebs sein.
  • Maulhöhlentumore: Diese Form tritt bei Hunden relativ häufig auf. Die Tumore zeigen sich in Form von Knubbeln und Melanomen im Maul des Tieres. Hat Dein Hund offensichtlich Schmerzen beim Kauen oder lässt das Futter fallen, ist das ein Zeichen für Maulhöhlenkrebs.
  • Mastzelltumore: Mastzelltumore zeigen sich beim Hund als Knötchen oder erhabene Flecken auf der Hautoberfläche.
  • Knochenkrebs: Knochenkrebs-Tumore treten bei Hunden meist am Bein auf. Große Hunde sind deutlich häufiger betroffen als kleine Rassen. Lahmt Dein Hund, kann das ein Zeichen für Knochenkrebs an den Vorder- oder Hinterläufen sein.
  • Gehirntumore: Gehirntumore gehen beim Hund häufig mit Krampfanfällen und epileptischen Episoden einher. Sie wachsen meist im Bereich der Großhirnhemisphären sowie um den Hirnstamm.
  • Mammatumor: Mammatumore oder Milchdrüsentumore bilden sich beim Hund an der Gesäugeleiste. Sie treten dort meist in Form von Knoten an den Brustwarzen oder dem umliegenden Brustdrüsengewebe auf.

Letztere stellen insbesondere bei unkastrierten Hündinnen ein Problem dar. Eine Kastration vor der ersten Läufigkeit minimiert das Risiko für Tumore im Hunde-Gesäuge, daher kommt es in den USA vermehrt zu Frühkastrationen. Hierzulande ist diese Maßnahme nicht üblich – viele Hundehalter haben ein Problem mit der „Kastration als Krebsvorsorge“ und verzichten aus ethischen Gründen auf den Eingriff.

Wie diagnostiziert der Tierarzt einen Tumor beim Hund?

Aber wie gehen Tierärzte vor, wenn sie Tumore bei Hunden behandeln? Das erklären wir Dir an einem fiktiven Beispiel: Halterin Marie hat bei ihrer Hündin Luna Knubbel am Vorderbein gefunden und macht sich deshalb große Sorgen. Nun geht sie mit ihrem Vierbeiner zum Tierarzt.

Dort wird Luna abgetastet – dazu muss sie zunächst auf den gruseligen Untersuchungstisch Platz nehmen. Durch reines Fühlen kann der Tierarzt die Art des Tumors aber nicht bestimmen und lokalisieren. Er will lediglich bestimmte Ursachen für Knubbel und Beulen beim Hund ausschließen. Für mehr Klarheit muss er eine Gewebeprobe entnehmen. Das geschieht meistens mithilfe einer Feinnadelaspiration – ein nahezu schmerzfreies Verfahren bei tastbaren Tumoren beim Hund, welches der Arzt ohne Narkose durchführen kann. Dabei wird mittels Unterdruck und einer sehr feinen Nadel eine Gewebeprobe entnommen. Die Probe wird in einem externen Labor ausgewertet.

Dein Hund hat Krebs – und jetzt?

Sobald die Laborbefunde da sind, ist klar: Luna hat Krebs. Der Tumor, den die Halterin Marie ertastet hat, ist bösartig. Jetzt folgt ein regelrechter Untersuchungsmarathon. Der Tierarzt nimmt Luna Blut ab und lässt sie röntgen.

Zur weiteren Diagnostik eignet sich ein Ultraschall sowie eine Computer- und Kernspintomografie. Letztere sind allerdings nur in Spezialkliniken möglich. Mit den Untersuchungen möchte der Tierarzt feststellen, in welchem Krebsstadium sich Luna befindet. Außerdem ist die Hündin mit neun Jahren bereits eine ältere Dame – möglicherweise hat sie noch andere Krankheiten, die er berücksichtigen muss.

Wie streut Krebs?

Bei einem bösartigen Tumor breiten sich die Krebszellen über den Blutstrom und das Lymphsystem im Körper aus – das heißt dann Metastasierung. Zurückzuführen ist dieser Begriff auf das altgriechische Wort „Metastase“ (Wanderung), welches das Verhalten der Krebszellen treffend beschreibt.

Übrigens: Wandert beispielsweise Lungenkrebs in die Knochen, handelt es sich aus medizinischer Sicht um metastasierten Lungenkrebs, nicht etwa um Knochenkrebs. Die Tumorzellen bleiben nämlich die gleichen. Für die Behandlung ist diese Unterscheidung wichtig, denn die Therapien können je nach Krebsform variieren.

Luna hat Glück im Unglück: Der Tumor ist zwar bösartig, aber bei den Untersuchungen werden keine Metastasen im Körper der Hündin gefunden. Marie ist erleichtert. Aber sie weiß auch, dass es dabei nicht bleiben muss.

Gibt es Hoffnung für Hunde mit Krebs?

Bei gutartigen Tumoren ist es – gerade bei älteren Hunden – nicht immer nötig, diese zu entfernen. Vorausgesetzt sie wachsen langsam und befinden sich an einer unproblematischen Stelle, können viele Vierbeiner problemlos noch einige Jahre mit ihnen leben. Ist eine Operation notwendig, treten die gutartigen Tumore danach nicht zwingend wieder auf. Doch wie sieht das bei bösartigen Tumoren aus?

Eins lässt sich vorweg sagen: Die Behandlungsmethoden sind heute viel ausgereifter als noch vor einigen Jahren. Bösartige Tumore müssen auch beim Hund kein Todesurteil sein.

MaßnahmeWas passiert?Anmerkungen
Chirurgische Entfernung des TumorsDer Tumor wird bei einem operativen Eingriff vom Tierarzt entferntLange Zeit die einzige Behandlungsmöglichkeit, beste Sofort-Maßnahme
StrahlentherapieDer Tumor wird radioaktiver Strahlung ausgesetztKommt vor allem bei Tumoren zum Einsatz, die nicht entfernt werden können. Besonders erfolgreich an Körperstellen, wo die Strahlen wenig Gewebe durchdringen müssen
ChemotherapieEs werden Medikamente (Zellgifte) zur Bekämpfung des Tumors eingesetztBesonders erfolgreich bei Tumoren, die mehrere Bereiche des Körpers oder das Blut betreffen

Strahlen- und Chemotherapien führen in der Regel nur Spezialkliniken durch. Die Behandlungen heißen beim Hund zwar genauso, sind aber nur bedingt mit denen beim Menschen vergleichbar. Bei unseren Vierbeinern wird vor allem eine Verbesserung der Lebensqualität, keine ganzheitliche Heilung angestrebt.

Hunden werden daher geringere Mengen der Medikamente verabreicht. Aus diesem Grund haben sie auch nicht mit dem ganzen Ausmaß der beim Menschen typischen Nebenwirkungen (zum Beispiel Haarausfall) zu kämpfen und leiden unter der Therapie nicht so stark.

Wie ist die Lebenserwartung bei Hunden mit einem bösartigen Tumor?

Wie hoch die genaue Lebenserwartung ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. So spielt beispielsweise das Alter des Tieres eine Rolle, wann der Tumor beim Hund erkannt wurde und nicht zuletzt die Art der Erkrankung. Je früher der Tierarzt einen bösartigen Tumor erkennt, desto besser. Bei Gehirn- oder Milz-Tumoren beträgt die Überlebenszeit in der Regel nur drei bis vier Monate.

Hund mit Verband und Kanüle an Bein
Foto: pexels.com/freestocks.org (Symbolfoto)

Soll ich den Hunde-Tumor behandeln lassen?

Marie zögert. Luna ist zwar nicht mehr so aktiv wie früher, aber für ihr Alter noch fit. Trotzdem ist sie kein junger Hund mehr. Kann sie ihr eine Therapie wirklich noch zumuten? Sie möchte ihre vierbeinige Freundin weder zu früh aufgeben noch unnötig leiden lassen. Viele Hundehalter stehen bei einer Krebsdiagnose vor derselben Entscheidung. Bestenfalls bespricht man das weitere Vorgehen mit dem Tierarzt und vertraut auf das eigene Bauchgefühl.

Wichtige Fragen bei der Entscheidung:

  • Wie stehen die Heilungschancen?
  • Wie ist die Lebenserwartung mit und ohne Therapie?
  • Bedeutet eine Behandlung eine Verbesserung der Lebensqualität?
  • Hat der Vierbeiner dauerhaft Schmerzen oder hat er noch „gute“ Phasen?
  • Lassen sich die Schmerzen durch ein Medikament auf ein erträgliches Maß senken?

Besonders wichtig: Erreichst Du durch eine Behandlung wirklich etwas für den Hund oder verlängerst Du nur sein Leiden? Möchtest Du den Vierbeiner vielleicht einfach noch länger um Dich haben? Entscheide im Sinne Deines Tieres. Die Kosten der Behandlung sollten dabei zunächst nicht im Vordergrund stehen. Mittlerweile gibt häufig die Möglichkeit, Ratenzahlung beim Tierarzt oder in der Tierklinik. Außerdem gibt es auch Krankenversicherungen für Tiere.

Nach der Behandlung: So geht es weiter

Luna wurde operiert. Ist der Tumor erfolgreich entfernt, muss Maries Hündin noch einmal zur Kontrolle und zum Fädenziehen. Eine Chemotherapie braucht die Labradordame nicht. Allerdings tastet Marie ihren Vierbeiner während der abendlichen Kuschelstunden in Zukunft gründlich ab. Außerdem behält sie Lunas Gewicht im Auge und lässt regelmäßig die Blutwerte der Hündin überprüfen.

Nicht alle Vierbeiner haben so viel Glück. Manche Hunde müssen nach der Erkrankung mühsam wieder aufgepäppelt werden. Auch die Therapie zehrt an den Tieren. In diesem Fall ist eine ausgewogene Ernährung besonders wichtig. Sie unterstützt das Immunsystem und hilft dem Hund wieder auf die Beine.
Leider gibt es auch Vierbeiner, bei denen der Krebs zu weit fortgeschritten ist, oder die Behandlung keinen Erfolg hat. Ihnen bleiben dann nur noch Wochen oder Monate. In diesem Fall gilt es, die verbleibende Zeit so angenehm wie möglich zu gestalten und jeden weiteren Tag zu genießen.

Wichtig
Dieser Ratgeber stellt keine tierärztliche Beratung dar. Bei Fragen oder Unsicherheiten sprich unbedingt mit Deinem Tierarzt.

14 Kommentare

  1. Ich habe meine Hündin am 3. Sept. in die Klinik gebracht, weil sie nicht mehr fressen und saufen wollte.Es war Samstag und ich wollte sicher gehen dass sie nicht ernsthaft krank war. Zu meinem Entsetzen mußte ich dann erfahren dass sie Leberkrebs hatte.Es waren vorher keine Anzeichen einer Krankheit vorhanden bis zu diesem Tage.Ich mußte mich schnell entscheiden wann der schmerzliche Abschied erfolgen sollte. Meine Lisa war schon 14 Jahre alt und konnte somit auch keine Narkose mehr bekommen.Eine Heilung gab es leider aufgrund des Krankheitsbildes überhaupt nicht-schon aufgrund ihres Alters. Ich rate allen Hundehaltern ernsthaft ihren Hund alle 6 Monate gründlich durchchecken zu lassen-egal wie er drauf ist. Der tückische Krebs ist bei rechtzeitigem Erkennen durchaus heilbar.Sie zeigte ja keinerlei Anzeichen vorher.Nun mußte ich sie gehen lassen-war aber bis zum letzten Atemzug bei ihr.

    • Das tut mir sehr leid.
      14 Jahre, dass ist ein sehr schönes Alter, da stellt sich mir aber auch die Frage, wäre das Leben für deine Hündin auch 14 Jahre lang so schön gewesen, wenn man vorher diese Diagnose bekommen hätte? Chemo und all die Medikamente hätten sie sicherlich auch geschwächt und so, hatte sie ein super schönes und beschwerdefreies Leben und ihr auch sehr viel Freude mit ihr.
      Sie wird immer in eurem Herzen sein, vergessen werdet ihr sie nie und sie zu begleiten, war das schönste und treueste, was Sie für Ihre Hündin getan haben.

    • Hallo Ruth, auch von mir ganz herzliches Beileid, es ist wirklich schlimm, ein geliebtes Wesen zu verlieren. Leider ist es ja oft so, dass Tiere erst Anzeichen aufzeigen, wenn es ihnen so schlecht geht, dass man nichts mehr machen kann. Kerstin hat natürlich auch recht: Meist sind es nur lebensverlängernde Maßnahmen, die man einleiten kann – doch diese macht man oft für sich selbst und es ist nicht wirklich im Sinne des Tieres. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und alles Liebe!

      • Hallo ihr lieben, mein herzliches Beileid an alle die in letzter Zeit ihre geliebten Tiere verloren haben. Es tut so weh. Ich musste meinen 14 jährigen Parson Russell Terrier ende Okt. einschläfern lassen. Der Schmerz lähmt mich noch immer. Bei ihm wurde am letzten Tag im Sept. Nierenkrebs diagnostiziert. Leider hatten wir lange auch keinen Hinweis darauf. Es zieht einem einfach den Boden unter den Füßen weg. Mein TA hat mir geraten eher keine Op mehr in diesem Alter also wurde er mit Cortison behandelt. Er baute aber körperlich so schnell ab, nahm nur noch wenig zu fressen wollte sich kaum noch bewegen und lag nur viel herum. Dann bekam er Krämpfe die mich zum handeln gezwungen haben. Am Ende meiner Kräfte nach 4 Wochen die ich Tag und Nacht neben meinem Hund gewacht habe musste ich mich entscheiden ob ich den armen Kerl jetzt noch für mich weiterleben lasse oder ob ich ihm die schlimmsten Schmerzen jetzt abnehme solange ich kann. Sehr schweren Herzens habe ich mich dafür entschieden mein geliebten Hund gehen zu lassen. Ich hätte mir solche Vorwürfe gemacht wenn er durch die Krämpfe ins Koma gefallen wäre. Trotzdem stelle ich mir die Frage war es doch zu früh? Hätte ich das WE noch abwarten sollen? Oh mann ich hab keine Ahnung ob es so richtig war aber er sollte sich nicht mehr plagen dafür habe ich ihn viel zu sehr geliebt. Würde mich riesig freuen wenn ich mich mit jemand persönlich austauschen könnte. Gute Zeit euch allen und euren tierischen Freunden.

        • Hallo liebe Belinda, es tut mir sehr leid, dass Du diesen schweren Schritt gehen musstest – das ist nie einfach. Wie Du schon gesagt hast: Du hast gemerkt, wie schlecht es ihm ging und dann kamen auch noch die Krämpfe dazu, man hätte ihm nicht mehr helfen können und Du hast alles getan, was Du konntest. Ich denke, Du hast da auf jeden Fall richtig und vor allem zu seinem Wohl entschieden. Ich wünsche Dir alles Liebe!

  2. Der Bericht war sehr hilfreich. Bei unserer Baumwollhündin (11 Jahre) habe ich kleine Beulen am Gesäuge und über den Bauch verteilt festgestellt. Die Tierärztin hat die Knoten vermessen und wird bei unserem nächsten Kontrollbesuch die Grösse der Knubbel mit den jetzigen Grössen vergleichen. Ich hoffe, dass unsere Emma nur Fettgeschwulste hat. Allerdings bekommt sie alle 5 Monate eine Antiläufigkeitsspritze, über die ich mich inzwischen schlauer gemacht , und nun leider die Befürchtung habe, dass es sich bei den Knubbeln doch um hormonabhängige Geschwulste handeln könnte. Hoffentlich wird alles wieder gut und unsere kleine Maus muss nicht leiden.

  3. Mein Hund Hatte Leberkrebs und Jetzt ist sie Tot .ich Habe Meine Mary über alles Geliebt
    der Tot ist Für Mich ein sehr schwerer Verlust .
    Mary ich werde dich nie vergessen Du bleibst In meinen Herzen

  4. Meine lieben am 30 Oktober hab meinen Hund gehen lassen müssen… Der Schmerz ist unerträglich. Der einzige Freund und Lebensbegleiter, der mir ein Tor zum Lebensglück geöffnet hat, ist weg. Ich werde ihn immer und ewig lieben und in meinem Herzen tragen. Er hatte Tumore und er hat gelitten, trotzdem war er so tapfer; er war so stolz uns bei uns leben zu dürfen und so dankbar dafür. Ich hab noch nie einem Menschen begegnet mit so viel Takt und Frieden in seinem Wesen, wie das mein King uns jeden Tag hat spüren lassen. Ich fühle mich mit euch verbunden und weiß nicht ob ich meinen Schmerz überwinde. Alles liebe an euch. Mirella

  5. Unser Hund (Collie)hatte im August am linken Hinterlauf ein dickes Ei, das wir vorher, selbst beim bürsten nicht wahrgenommen hatten,bei dem langen Fell. Er hatte auch keine Schmerzen. Wir zum TA und er sagte kann da nix machen. Also zur Tierklinik. Da wurde dann Blut abgenommen, Gewebe u.s.w. Er musste operiert werden und man sagte uns später, es war bösartig. Unsere TA hatte uns aber dann von einer Chemo oder Bestrahlung abgeraten, da er auch schon 10 Jahre alt ist. Nun haben wir heute im vorderen Brustbereich wieder so etwas erfühlt. Wir haben total Angst! Tierarzt hat ja über Weihnachten zu. Sollen wir ihn doch noch mal operieren lassen? Schmerzen scheint er nicht zu haben, frisst normal und sonst auch alles wie immer.

    • Liebe Viktoria, wir können Dir leider keine tierärztliche Beratung bieten – daher unsere Bitte: Geht sicherheitshalber mit Eurem Hund zum Tierarzt, damit der das untersuchen kann. Wir drücken Euch die Daumen.

  6. Mein Herz ist gebrochen seit ich im März meinen süssen kleinen kurz vor seinem 17. Geburtstag einschläfern lassen musste und mir war nicht klar wie furchtbar es für seinen Sohn und Spielkameraden gewesen ist, weil ich nur noch neben mir stand, nun ist er wegen Depressionen in Behandlung und dort wurde ein bösartiger Tumor festgestellt und der TA sagt am Kiefer ungünstige Prognose und er hat max. 6 Monate, er ist 15 Jahre alt und die Narkose würde ihm nicht gut bekommen und der Tumor streut sehr schnell. Ja ich muss ihn zu seinem Vater und Freund gehen lassen, aber es bringt mich um.einziger Trost die beiden sind wieder zusammen, aber mein Bett ist leer.
    Danke

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