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Trotz der Vorurteile: Warum wir schwarze Hunde lieben

Schwarze Hunde haben oft den Ruf, bedrohlich zu sein und in Tierheimen deshalb schwieriger vermittelt zu werden. Dabei gibt es solche Vorurteile völlig zu unrecht! Warum es sich lohnt, einen schwarzen Hund zu adoptieren, erfährst Du hier.

Es gibt viele Theorien, die besagen, dass schwarze Hunde im Tierheim länger auf ein neues Zuhause warten als ihre Artgenossen mit hellem Fell. Im englischen Sprachraum spricht man vom sogenannten „Black Dog Syndrome“, dem Schwarzer-Hund-Syndrom.

Demnach könnte es verschiedene Gründe für die Diskriminierung schwarzer Hunde geben, besonders wenn sie dazu noch groß sind. Während einige mit Aberglaube argumentieren – ähnlich wie bei schwarzen Katzen – vermuten andere, dass dafür auch die meist negative Darstellung von großen, schwarzen Hunden im Film eine Rolle spielen könnte. Wissenschaftlich bestätigt sind all diese Theorien aber nicht.

Ertappst Du Dich trotzdem manchmal dabei, dass du bei schwarzen Hunderassen auf den Tierheimfotos schnell weiter scrollst? Dann haben wir hier ein paar gute Gründe für Dich gesammelt, warum Du lieber genauer hinschauen solltest.

Schwarze Hunde sind genauso loyal wie alle anderen

Es sollte selbstverständlich sein, aber in diesem Fall lohnt es sich, die Tatsachen noch einmal deutlich zu betonen: Schwarze Hund besitzen genau dieselben positiven Eigenschaften wie Hunde aller anderen Fellfarbe auch. Sie sind loyal, verschmust, abenteuerlustig, manchmal verpeilt und generell liebenswert. Natürlich können auch Vierbeiner ihre Macken haben. Aber die sind garantiert nicht an die Fellfarbe gebunden.

Schwarzer Labrador
Foto: unsplash.com /Heather Miller(Symbolfoto)

Nutze die Vorurteile aus

Wenn schwarze Hunde von vielen als bedrohlich wahrgenommen werden, kannst Du Dir das auch einfach zunutze machen: Ein großer, schwarzer Hund gibt mit Sicherheit einen guten Wachhund ab – auch wenn er eigentlich lammfromm ist. Bestimmt werden Bösewichte allein durch das Aussehen Deines treuen Begleiters und Beschützers sofort abgeschreckt.

Außerdem haben schwarze Hunde oft einen mysteriöse Aura an sich, findet zumindest das Magazin „Dogtime“. Das fängt schon damit an, dass die dunklen Bellos schwieriger zu fotografieren sind, weil ihre Merkmale durch Schatten oder die Fotoqualität auf Bildern weniger scharf zu erkennen sind.

Gerade weil viele Tierheime ihre tierischen Bewohner mit Fotos auf ihren Websites vorstellen, kann es deshalb oft zu einem schwierigen ersten Eindruck kommen. Trotzdem solltest Du auch schwarzen Hunden die Chance auf ein analoges Kennenlernen geben. Ziemlich schnell wirst Du dann hinter die mysteriöse Fassade blicken können.

Perfekte Begleiter für ein Foto-Shooting im Schnee

Haben wir gerade gesagt, dass schwarze Hunde nicht fotogen sind? Hiermit nehmen wir das wieder zurück – besonders für den Fall, dass Schnee liegt. Durch den Kontrast zwischen ihrem Fell und der weißen Pracht sind schwarze Hunde perfekte Models für ein winterliches Foto-Shooting.

Schwarzer Hund.
Foto: unsplash.com/Eden Constantino (Symbolfoto)

Schwarze Hunde sind perfekt für Abenteuer „gekleidet“

Beim Leben mit Hund geht es schnell dreckig zu: Hier noch ein Sprung in die Pfütze, dort ein Sprint über die matschige Wiese und eine Runde wälzen im Staub. Hellen Hunden sieht man ihre Abenteuer sofort an. Schwarze Hunde dagegen wirken so, als wären sie in ein Fass schwarze Tinte gehüpft. Da kannst Du getrost auch mal ein Bad ausfallen lassen.

Und last but not least: Der nächste, schwarze Bello wartet nur sehnsüchtig darauf, dass Du ihn adoptierst! Während beliebte Mode-Rassen wie Maltipoo oder Französische Bulldogge schnell „vergriffen“ sein dürften, gibt es sehr wahrscheinlich auch im Tierheim in Deiner Nähe noch mindestens einen schwarzen Vierbeiner.

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