Auf der kanarischen Insel Teneriffa sorgt ein brutaler Vorfall für Entsetzen: In der Gemeinde Tegueste wurde vor wenigen Wochen einem kleinen Hund der Kopf abgetrennt und vor der Haustür seiner Halterin abgelegt. Der Fall hat eine Welle der Empörung ausgelöst.
Sowohl Tierschützer als auch Tierfreunde aus der ganzen Welt sind fassungslos über das Ausmaß der Brutalität. Tierschützer beklagen, dass Fälle wie dieser, auch wenn sie extrem sind, auf ein tieferliegendes Problem hinweisen: zu wenig Kontrolle, unzureichende gesetzliche Bestimmungen und mangelnde Sensibilisierung für das Leid von Tieren.
Schrecklicher Fund: Hund geköpft
Die Halterin des Hundes, ein kleiner Vierbeiner namens Boli, entdeckte nach ihrer Rückkehr von der Arbeit den blutverschmierten Hundekopf auf der Türschwelle ihres Hauses. Der Rest des Körpers war verschwunden. Ihr Schock über das Bild war kaum in Worte zu fassen. Der Vorfall hat nicht nur die Familie tief getroffen, sondern auch weitreichende Diskussionen über Tierquälerei auf der Insel ausgelöst, berichtet die Lokalzeitung „El Dia“.
Die Halterin verdächtigt ihren Vermieter, für die Tat verantwortlich zu sein. Sie wirft ihm vor, ohne Erlaubnis in das Haus eingedrungen zu sein, den Hund entführt und schließlich enthauptet zu haben. Bereits zuvor soll es zwischen der Frau und dem mutmaßlichen Täter Konflikte gegeben haben. Laut Angaben eines Tierschutzvereins hatte der Verdächtige durch sein Verhalten das Leben der Familie bereits massiv beeinträchtigt. Gegen ihn liegen offenbar bereits frühere Beschwerden im Zusammenhang mit Tierquälerei vor.
Tierschützer und Gemeinde reagieren entsetzt
Der Fall wurde umgehend bei der örtlichen Polizei zur Anzeige gebracht. Unterstützt wird die Halterin nun auch von Tierschützern wie Cristo Gil, dem lokalen Koordinator der spanischen Tierschutzpartei „PACMA“, der in den sozialen Netzwerken seine Bestürzung äußerte. Selbst als erfahrener Tierrechtsaktivist zeigte er sich angesichts der makabren Tat sprachlos und forderte, dass der Fall landesweit bekannt wird, um politischen und gesellschaftlichen Druck auszuüben.
Auch der Tierschutzverein „Adoptame4Huellitas“, der den Hund vor seiner Adoption betreut hatte, verurteilte die Tat aufs Schärfste. Die Gemeinde Tegueste veröffentlichte ihrerseits eine Erklärung, in der sie den Vorfall scharf kritisierte und eine umfassende Untersuchung durch die zuständigen Behörden ankündigte. Die Besitzerin des Hundes sowie Unterstützer fordern Gerechtigkeit für Boli. Ihr Ziel: nicht nur eine juristische Aufarbeitung dieses konkreten Falls, sondern auch mehr Schutzmaßnahmen und Aufmerksamkeit für Tiere in Not.



