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Tierkrankenversicherung für Hunde: Muss ich meinen Hund versichern?

Die Notwendigkeit der eigenen Kranken- oder Haftpflichtversicherung würden wir nie in Frage stellen. Aber wie ist das bei Versicherungen für Vierbeiner? Für Hundehalter ist der Versicherungsmarkt oft schwer zu überblicken. Welche Krankenversicherungen gibt es und wann lohnt sich der Abschluss?

Zunächst muss zwischen der klassischen Krankenversicherung und einer reinen OP-Versicherung unterschieden werden. Die Tierkrankenversicherung deckt verschiedene Behandlungen durch den Tierarzt ab, die OP-Versicherung greift dagegen nur, wenn der Vierbeiner operiert werden muss.

Beim Abschluss einer Versicherung musst Du zuerst Angaben zu Deinem Hund machen. Faktoren wie die Hunderasse, das Alter des Hundes oder auch die Größe beeinflussen die Höhe des monatlichen Beitrages.

Wann lohnt sich die Tierkrankenversicherung?

Die Entscheidung für die Hunde-Krankenversicherung fällt vielen Hundehaltern aus nachvollziehbaren Gründen schwer. Es gibt Vierbeiner, die bleiben ihr ganzes Leben gesund und haben keinen einzigen Unfall. Nur weiß man das natürlich zu Beginn eines noch jungen Hundelebens nicht.

Die Kastration ist zwar eine Operation, aber in der Regel eine gut planbare. Empfohlen wird eine Tierkrankenversicherung oft besonders für Hunde, die ein höheres Verletzungsrisiko haben. Zum Beispiel, weil sie regelmäßig Hundesportarten wie Agility betreiben oder mit ihren Menschen regelmäßig Wanderungen durch unwegsames Gelände unternehmen.

Wenn Du dich für eine Versicherung entscheidest, achte auf folgende Punkte:

  • Tierärzte können Leistungen nach Gebührenordnung abrechnen. Welcher Gebührenordnungssatz wird von der Versicherung abgedeckt?
  • Manche Anbieter übernehmen die Kosten nur anteilig – lies immer das Kleingedruckte!
  • Manche Tierkrankenversicherungen klammern Listenhunde aus
  • Meistens können Tiere ab einem gewissen Alter nicht mehr versichert werden, daher solltest Du die Entscheidung für eine Versicherung möglichst früh treffen
  • Achte darauf, welche Kosten vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sind (meist zum Beispiel Ergänzungsfuttermittel)
  • Überprüfe auf jeden Fall die Leistungsgrenze
  • Lässt sich die Versicherung bei einem Halterwechsel umschreiben?
Schäferhund beim Tierarzt
Foto: unsplash+/Getty Images (Symbolfoto)

Wer bietet die Hundekrankenversicherung an?

Mittlerweile gibt es viele verschiedene Anbieter, die zu unterschiedlichen Konditionen Versicherungen für Hunde anbieten. Bei vielen besteht die Möglichkeit bereits online auszurechen, wie viel die Versicherung in etwa Kosten wird.

Das sind die größten Versicherer für Hunde:

  • Uelzener
  • AGILA
  • Allianz
  • DEVK
  • Helvetica
  • PetPlan

Über Cleos Welt kannst Du ganz einfach eine Tierkrankenversicherung für Deinen Hund abschließen. Dazu haben wir noch eine OP-Versicherung und die verpflichtende Haftpflichtversicherung. So bist Du rundum abgesichert und musst Dir keine Sorgen um Deinen Liebling machen.

Wie teuer ist die Krankenversicherung für den Hund?

Die monatlichen Beiträge schwanken von Versicherung zu Versicherung sowie von Hund zu Hund. Ob Rassehund oder Mischling, kleiner oder großer Vierbeiner, all diese Faktoren wirken sich auf den Versicherungsbeitrag aus. Grundsätzlich bewegt sich die Preisspanne oft zwischen 20 und 70 Euro im Monat – je nach Versicherungsschutz und dem zu versichernden Tier.

Eine Tierkrankenversicherung ist nützlich

Wer sich keine Sorgen vor unvorhersehbaren Kosten machen möchte, ist mit einer Hundekrankenversicherung gut beraten. Denn es reicht meist nicht, einfach Geld anzusparen. Eine OP oder umfangreiche Behandlungen können schnell teuer werden.

Übrigens: Während Hundehalter frei entscheiden können, ob sie eine Krankenversicherung für ihren Vierbeiner abschließen wollen oder nicht, ist die Hunde-Haftpflichtversicherung in vielen Bundesländern verpflichtend.

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