Kausnacks oder Spielzeug mit Zahnreinigungsfunktion, Fingerlinge zum Zähneputzen und regelmäßige Kontrollen – Hundebesitzer tun einiges, damit die Zähne ihrer Lieblinge gesund und strahlend weiß bleiben. Doch: Eine Problemstelle im Hundegebiss wird häufig übersehen.
Die hinteren Backenzähne im Oberkiefer seien besonders gefährdet, schreibt der Tierarzt und Blogger Ralph Rückert in einem Facebook-Post. „Viele Hunde laufen jahrelang mit verrotteten Neunern und Zehnern rum, ohne dass je jemand irgendwas auffällt“, so Rückert. Dazu postet er dieses Foto.
Diagnose: „Völlig vergammelt“
Der große Zahn in der Bildmitte, der Achter im rechten Oberkiefer, und auch die Zähne davor sähen gar nicht so übel aus, so Rückert. Aber: Der Zahn dahinter, der Neuner, ist in schlimmem Zustand.
Rückerts Diagnose: „Völlig vergammelt, durch Knochenabbau schon gelockert, sicherlich über lange Zeiträume sehr schmerzhaft und durch die eitrige Parodontitis auch belastend für den Gesamtorganismus. Den Zehner dahinter, den man auch auf diesem Foto nicht wirklich sehen kann, hat das gleiche Schicksal ereilt.“
Was kannst Du tun?
Aber was können Hundebesitzer tun, damit ihren Hunden dieses Schicksal erspart bleibt? Genau hinschauen, rät Rückert, auch wenn das gar nicht einfach ist. Denn um die Neuner und Zehner im Hundegebiss zu sehen, muss man die Lefze weit nach hinten ziehen.
Versuchen solle man es aber trotzdem, so der Tierarzt. „Suchen Sie den großen und auffälligen Achter auf und bemühen sich dann, die beiden Zähne dahinter auch noch freizulegen und genau zu betrachten“, schreibt er.



