Tierarzt: Hunde sind in Menschenjahren viel älter
Das Hundealter in Menschenjahren umzurechnen ist ganz offensichtlich ziemlich kompliziert und sorgt immer wieder für Kontroversen bei Haltern und Wissenschaftlern. Der Tierarzt Dr. Hunter Finn aus Texas, USA, beteiligt sich an der Diskussion und sorgt mit seiner Theorie für reichlich Aufsehen in den sozialen Medien.
Auf TikTok postete er ein Video, in dem er das wahre Alter der Hunde verriet: Er verrät, dass ein Hundejahr definitiv nicht sieben Menschenjahren entspricht. Tatsächlich sei ein einjähriger Hund nämlich schon 31 Menschenjahre alt. Ein zwei Jahre alter Vierbeiner habe bereits 49 Menschenjahre hinter sich und ein siebenjähriger 62 Jahre. Seine Theorie basiert auf einer Studie des San Diego News Centers.
Hunde altern schneller als Menschen
Mit dieser Umrechnung sorgte er bei vielen Hundehaltern für Erstaunen und Angst. Denn wenn die Fellnase nach zwei Jahren schon einem 49 Jahre alten Menschen entspricht, ist der Vierbeiner bereits viel anfälliger für Krankheiten. Genau darum geht es Dr. Hunter Finn aber auch. Immer wieder habe er in seiner Praxis scheinbar junge Hunde mit Krebs gesehen, deren Halter bei der Diagnose aus allen Wolken gefallen seien.
Mit dem Wissen, dass der eigene Hund in Wahrheit körperlich schon einem alten Menschen entspricht, können Halter viel besser für die Gesundheit ihrer Fellnase sorgen und Gesundheitschecks rechtzeitig durchführen lassen. Die steile Alterungskurve verlangsamt sich bei Hunden aber ab einem Alter von acht Jahren stark. Zwischen acht und 14 Jahren entspricht das Hundehalter dann einem Menschenalter zwischen 65 und 75. Ob die Umrechnung des US-Tierarztes korrekt ist, ist allerdings nicht abschließend bewiesen.
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