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Surfmeisterschaften in Kalifornien: Hier surfen Hunde

Surfen und Kalifornien – das gehört einfach zusammen. Doch an der Küste des US-Staats tummeln sich längst nicht mehr nur menschliche Surfer. Auch Hunde gleiten mittlerweile die Wellen entlang. Bei einem Wettbewerb zeigten sie nun ihr Können. Doch der Hundesport erntet auch Kritik.

Surfmeisterschaft für Hunde

Jedes Jahr finden am berühmten Strand Huntington Beach die „Surf City Surf Dogs Championships“ statt – ein Surfwettbewerb für Hunde. Dabei treten die Vierbeiner entweder alleine, oder im Tandem mit ihrem menschlichen Partner an.

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Beim Tandem-Surfen sind Mensch und Hund dann gemeinsam auf dem Surfboard und zeigen ihr Können. In der Einzel-Disziplin stehen die Vierbeiner ganz alleine auf dem Brett und werden von ihren Haltern in die Wellen geschubst.

Hunde surfen für den guten Zweck

In der Hunde-Surfwelt sind einige Vierbeiner mittlerweile echte Berühmtheiten. So zum Beispiel Skyler, der Australian Cattle Dog. Er belegte dieses Jahr den ersten Platz in beiden Kategorien und ist somit der beste surfende Hund Kaliforniens.

Obwohl der Wettbewerb in den Haltern sichtlich Ehrgeiz weckt, steht eigentlich der gute Zweck im Vordergrund: Fast alle teilnehmenden Hunde repräsentieren nämlich unterschiedliche Organisationen und Projekte. Skyler sammelt zum Beispiel Aufmerksamkeit und Spenden für eine Surf-Therapie für behinderte Kinder.

Wie gefährlich ist Surfen für Hunde?

Doch abseits dieser Wettbewerbe werden immer wieder kritische Stimmen laut. Ein Video von Skyler bei der Meisterschaft ging viral. Darauf ist zu sehen, wie die Hündin in eine viel zu steile Welle geschubst und vom Wasser mit voller Wucht auf den Strand geschmissen wird. Ihr Surfbrett reißt dabei sogar noch eine Fotografin um.

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In den Kommentaren auf Instagram äußern sich etliche User zu dem Vorfall und kritisieren das Surfen für Hunde generell. Ihrer Meinung nach seien die Hunde, insbesondere mit größeren, kraftvollen Wellen, völlig überfordert und könnten trotz Schwimmhilfe leicht ertrinken. Zudem sind Knochenbrüche in der Surfwelt keine Seltenheit und stellen eine lebensbedrohliche Gefahr für die Vierbeiner dar.

 

1 Kommentar

  1. Eine Freundin von mir hatt einen Border Collie der mag das Surfen so wie andere Hunden auch ich bin mkr jedoch nicht sicher ob das ganz Gesund ist da die Haltung auf dem Brett ziemlich angespannt ist.
    Die Wellen sind unkontrollierbar und dadurch sehr gefährlich, kann man da nicht Wellen bremsen bauen die die Wellen verkleinern (gibt es schon) .
    Außerdem muss man nicht aus allem einen Wettbewerb machen kann man das nicht auch einfach als Spaß so machen.
    Ist ja schön das man da Spenden macht kann man aber anderster auch und vorallem müsste es dan eine Tierspende sein und nicht eine die an Kinder gehen,den es sollten Tiere für Tiere „spenden“.

    Zu dem Viedeo:
    Es kann passieren .Mir tut der kleine Racker echt leid.Das schlimmste ist jedoch das die Leute direkt zum Mädchen rennen das nur Nass geworden ist und leicht hingefallen ist die Kamera ist ja gesichert sie hat sie hochgehalten und auch wenn nicht ist die Kamera unwichtig der Hund der Star spielt die Rolle doch dieser wurde ignoriert obwohl er einen Flug hinter sich hatte,man sieht nicht mal ob er noch unter wasser ist odet nicht.

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