HomeKatzenSucht bei Katzen: Nach diesen Dingen können Miezen süchtig sein

Sucht bei Katzen: Nach diesen Dingen können Miezen süchtig sein

Katzengras, Katzenminze, Futter – von einigen Dingen können viele Katzen einfach nicht genug kriegen. Aber sind sie deshalb süchtig danach? Deine Tierwelt verrät fünf Dinge, nach denen unsere Miezen richtig verrückt sind.

Sei es nach Leckerchen oder dem unwiderstehlichen Duft von Katzenminze – einige Dinge scheinen ein großes Sucht-Potential für Katzen zu haben. Welche das sind und warum das so ist, erklären wir Dir hier.

Katzenminze

Dass Katzen verrückt nach Katzenminze sind, ist längst kein Geheimnis mehr – der Name rührt schließlich nicht von ungefähr. Die Pflanze schmeckt den Katzen nicht nur, sie fungiert einer neuen Studie zufolge auch als natürlicher Mückenschutz. Je nachdem, ob die Miezen die Minze fressen oder nur daran riechen, können sie unterschiedlich darauf reagieren. Manche sind richtiggehend euphorisch, auf andere wirkt Katzenminze eher beruhigend oder einschläfernd.

Eine Sucht nach Katzenminze entwickeln Katzen allerdings nicht – denn die Pflanze macht nicht abhängig, erklärt etwa Tierärztin Dr. Karen Becker.

Eine getigerte Katze riecht an Katzenminze.
Foto: pixabay.de/CatCrazy

Katzengras

Ähnlich faszinierend für unsere Samtpfoten: Katzengras. Der Grund dafür, warum die Miezen gerne mal an Grashalmen knabbern? Es hilft ihrer Verdauung. Andere Theorien besagen, dass Katzengras milde Schmerzen lindern könnte oder für frischen Atem sorgt. Eine eigene Sorte ist Katzengras übrigens nicht, sondern ein Mix verschiedener Grassorten.

Katze mit Katzengras.
Foto: pixabay.com/Alexas_Fotos

Futter und Leckerli

Deine Katze bettelt ständig nach Futter und kann von Leckerli nicht genug kriegen? Die süchtig-machende Wirkung von Katzenfutter kommt natürlich nicht von ungefähr. Die Hersteller stecken viel Geld in die Forschung nach den besten Geschmacksmitteln und Zusatzstoffen, damit unsere Haustiere ganz verrückt nach ihren Kreationen sind.

Übrigens kam man erst 1860 auf die Idee, spezielles Futter für Hunde, Katzen und andere Haustiere herzustellen – bis dahin bekamen sie vor allem Essensabfälle. Dabei erweist sich der Tierfuttermarkt als riesige Geschäftsmöglichkeit: 2020 verzeichnete der Bereich „Heimtier-Fertignahrung“ alleine in Deutschland 3,46 Milliarden (!) Euro. Den Großteil davon macht mit 1,68 Milliarden Euro Katzenfutter aus – die Miezen sind auch das häufigste Haustier in Deutschland.

Auch über Leckerlis kannst Du Deiner Katze Deine Liebe zeigen.
Foto: unsplash.com/Sandy Millar (Symbolfoto)

Um das Tierfutter möglichst verführerisch zu machen, setzen die Hersteller auf künstlich kreierte Gerüche und Aromen. Die sollten einerseits so intensiv „abstoßend“ riechen, dass die Tiere sie interessant finden. Aber nicht zu sehr, als dass die Herrchen und Frauchen angewidert sind.

Denn seien wir ehrlich: Hunde zum Beispiel fressen auch Kot oder Erbrochenes, weil sie den Geruch so verlockend finden. Den Duft will man ja aber nicht unbedingt in seiner Wohnung haben. Stattdessen machen sich Hersteller zum Beispiel Chemikalien zunutze, die auch für den Geruch von verrottendem Fleisch verantwortlich sind, erklärt beispielsweise die „BBC“.

Eine andere beliebte Zutat von Katzenfutter ist Pyrophosphat. Viele Katzen sind verrückt danach – „Popular Science“ nennt es sogar „Katzen-Crack“. Der Grund für diese „Sucht“ bei Katzen ist unklar. Vermutlich liegt die Ursache aber darin, dass Pyrophosphat den Geschmack von Aminosäuren verstärkt.

Dass Deine Katze süchtig nach Futter oder Leckerlis ist, ist also kein Wunder. Schließlich wollen die Hersteller, dass ihr Futter möglichst gut schmeckt. Und vielleicht kennst Du es von Dir selber: Bei Leckereien kann es schwer sein, sich zu zügeln.

Deshalb solltest Du Deiner Katze auch nicht grenzenlos Futter oder Leckerchen geben. Denn dann riskiert sie, übergewichtig zu werden – und das bringt oft gesundheitliche Probleme mit sich…

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