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Studie zeigt: Diese Katzenrasse stirbt am frühesten

Wer sich eine Katze anschafft, möchte so viel Zeit wie möglich mit ihr verbringen. Je nach Rasse können die Tiere aber eine deutlich niedrigere Lebenserwartung haben. Forscher haben nun untersucht, welche Katzenrasse am frühesten stirbt und welche am längsten lebt.

Krankheiten, Unfälle oder schlechte Pflege können die Lebenserwartung unserer Katzen schnell verringern. Wenn alles optimal läuft, können die Samtpfoten aber durchaus schon mal 15 Jahre und älter werden. Eine Studie zeigt nun, welche Katzenrasse im Schnitt wie lange lebt.

Forscher aus London und Taiwan haben dafür Tausende Daten von Tierkliniken ausgewertet und genau untersucht, welche Katzenrasse am längsten lebt und warum manche Samtpfoten deutlich früher sterben, als ihre Artgenossen. Besonders eine Katzenrasse hat eine erstaunlich geringe Lebenserwartung.

Sphynx lebt nur 6,7 Jahre

Die Wissenschaftler der Universitäten hatten für ihre Studie Zugriff auf insgesamt 7.936 Datensätze toter Katzen aus England, die zwischen 2019 und 2021 verstorben waren. Die Fälle stammten größtenteils aus Tierarztpraxen und Tierkliniken. In den Unterlagen fanden sich nicht nur die Daten zum Todeszeitpunkt und Alter der Tiere, sondern auch zu Rasse, Geschlecht und Gewicht, berichten die Forscher.

Das Ergebnis der Untersuchungen: Die Sphynx-Katze hat von allen Katzenrassen die geringste Lebenserwartung. Mit nur durchschnittlich 6,7 Jahren lebt sie am kürzesten. Das liegt unter anderem daran, dass sie reinrassig gezüchtet wird und generell anfällig für unterschiedliche Krankheiten ist. Auch das häufig geringe Gewicht trägt offenbar zur verminderten Lebenserwartung bei.

Diese Katzenrasse lebt am längsten

Dicht gefolgt wird die Sphynx von der Bengalkatze. Die ebenfalls reinrassige Züchtung hat laut Studie eine Lebenserwartung von rund 8,5 Jahren. Die Forscher stellten in ihrer Untersuchung auch einen Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Samtpfoten fest. Weibliche Tiere würden demnach im Schnitt 1,33 Jahre länger leben als männliche Artgenossen.

Die Birma zählt zu den treusten Katzenrassen.
Foto: unsplash.com/Antonin Carvalho (Symbolfoto)

Ein mittleres Gewicht trägt ebenfalls zu einem längeren Leben bei, im Vergleich zu unter- und übergewichtigen Katzen. Die Katzenrassen mit der längsten Lebenserwartung sind laut Studie übrigens Burma- und Birma-Katzen mit 14,4 Jahren. Auch Kreuzungen, also nicht reinrassige Samtpfoten leben lange, im Schnitt 11,9 Jahre. Sind diese Tiere dann auch noch weiblich und haben ein mittleres Gewicht, können Halter sich auf viele gemeinsame Jahre freuen.

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