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Studie bestätigt: Haustiere tun uns einfach gut

Eine Studie zeigt, dass 95 Prozent der Befragten in schwierigen Situationen Halt bei ihren Haustieren finden. Aber auch andere Zahlen sprechen für die Mensch-Tier-Beziehung.

Fellnasige Haustiere zu haben, bereichert unser Leben auf vielfältige Weise. Nach Hause zu kommen und freudig von einem schwanzwedelnden Bello oder einer schnurrenden Miezi begrüßt zu werden, lässt uns den beruflichen Alltag schnell vergessen. Das ausgiebigen Streicheln und Schmusen mit dem tierischen Liebling schüttet bei uns Menschen das Bindungs-Hormon „Oxytocin“ aus. Diese Glücks- oder Liebeshormon sorgt dafür, dass wir uns sofort besser fühlen, weniger deprimiert sind und Stress abgebaut wird.

Und diese Glücksgefühle genießt circa 46 Prozent aller Haushalte in Deutschland. Im Jahr 2022 lebten mehr als 34,4 Millionen tierische Mitbewohner in deutschen Haushalten. „Miezis“ sind mit 15,2 Millionen und „Bellos“ mit 10,6 Millionen die treuesten Begleiter in unseren heimischen vier Wänden.

Haustiere als emotionale Stütze in schwierigen Lebensphasen

Was Haustier-Besitzer schon immer wussten, hat jetzt eine repräsentative Umfrage des Unternehmens PURINA unter 1.015 Hunde- und Katzenhaltern bestätigt: Unsere tierischen Freunde tun uns einfach gut. Die Bindung zu den Fellnasen ist genauso wichtig für die geistige und körperliche Gesundheit wie die gemeinsame Zeit mit der Familie oder mit Freunden. Unsere tierischen Mitbewohner sind wichtiger Rückhalt in schwierigen Zeiten, Quelle für neue Lebensenergie, Schlüssel für persönliches Glücksempfinden und Motivator für mehr Fitness. Ganze 9 von 10 Befragten fühlen sich in der Gegenwart ihrer fellnasigen Haustiere glücklicher als zuvor.

Glückliche Frau mit Hund
Foto: Envato Elements (Symbolfoto)

Die Studie hat gezeigt, dass Haustiere bei Sorgen, Stress oder Zukunftsängsten einen positiven Einfluss auf unsere Stimmungslage haben. Jeder Dritte der befragten Personen hat sich während der Corona-Zeit eine Fellnase angeschafft. Besonders in der Pandemie erwiesen sich Haustiere somit für 81 Prozent der Befragten als eine bedeutende Unterstützung. Denn sowohl Hunde als auch Katzen spielen eine entscheidende Rolle dabei, von schweren Gedanken, Trennung oder Trauer abzulenken und emotionalen Trost zu spenden.

Im Gegensatz zu vielen menschlichen Zeitgenossen sind Haustiere durch ihre bedingungslose Anwesenheit und grenzenlose Zuneigung in der Lage, Trost und Unterstützung zu bieten. Oft ist es schwierig, Freunde oder Familienmitglieder zu bitten, einfach nur schweigend an unserer Seite zu sein und uns die Hand zu halten. Haustiere dagegen sind in der Lage, sich liebevoll an uns zu kuscheln, uns Ruhe und Entspannung zu schenken und dabei keine Worte zu erwarten.

Mit Bello gegen die Einsamkeit kuscheln

Beeindruckende 90 Prozent der Haustierhalter gaben an, in schwierigen Lebensphasen wie zum Beispiel bei Depression neuen Lebensmut durch ihre Fellnase gefunden zu haben und sich dadurch weniger einsam zu fühlen. Für diese Personen sind Haustiere nach der Familie die wichtigste Quelle zur Unterstützung bei Ängsten und Einsamkeit.

Und für mehr 55 Prozent der Teilnehmer an der Umfrage ist die Bindung zu ihrem Haustier einer der zentralen Faktoren für ihre geistige Gesundheit. Dieser Aspekt ist damit genauso bedeutend, wie die gemeinsame Zeit mit Freunde oder der Familie. Überhaupt betrachten viele Haustierbesitzer ihre Fellnasen als soziale Partner und bauen enge und zu ihren eigenen Familienmitgliedern vergleichbare Beziehungen zu Ihnen auf.

Mensch & Tier
Foto: unsplash.com/Noelle Rebekah (Symbolfoto)

Die positive Auswirkung der Fellnasen auf den Alltag

Forschungen haben gezeigt, dass Haustiere – insbesondere in herausfordernden Situationen – eine stressreduzierende Wirkung haben können. Untersuchungen haben belegt, dass beim Menschen während anspruchsvollen Aufgaben Blutdruck und Herzfrequenz sinken, wenn ein Haustier anwesend ist. Weiterhin ist es durch Studien erwiesen, dass das Stresshormon Cortisol bei der Anwesenheit von Haustieren signifikant niedriger ist. Die Forscher führen dies auf die positive Auswirkung zurück, die die Anwesenheit von Fellnasen bei uns Menschen auslöst.

Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass 85 Prozent der Befragten angeben, dass ihre Fellnasen eine wichtige Rolle bei der Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens spielt. Insgesamt fühlen sich 9 von 10 der befragten Haustierbesitzer glücklicher, nachdem sie Zeit mit ihrem vierbeinigen Liebling verbracht haben.

Hund und mädchen
Foto: de.freepik.com (Symbolfoto)

Das Zusammenleben mit Haustieren fördert die Gesundheit

Schließlich hat die Studie ergeben, dass das Leben mit einer Fellnase auch positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Besonders ältere Haustierbesitzer bestätigen diesen Effekt. Für 75 Prozent der über 55-Jährigen ist das Zusammenleben mit ihrem tierischen Mitbewohner der wichtigste Faktor für die eigene körperliche Gesundheit. Für 35 Prozent ist diese Bindung sogar noch wichtiger als regelmäßiger Sport. Und 65 Prozent der Befragten würden eher auf gesundes Essen verzichten als auf gemeinsame Zeit mit ihrer Fellnase.

71 Prozent der befragten Haustierbesitzer gaben an, dass sie sich fitter fühlen, seitdem sie einen tierischen Mitbewohner haben. Darüber hinaus sind 72 Prozent überzeugt, dass sie ohne einen vierbeinigen Begleiter nicht so aktiv wären.

Diese Ergebnisse verdeutlichen die bedeutende Rolle, die unsere Fellnasen bei der Förderung eines aktiven Lebensstils, bei der Steigerung der körperlichen Aktivitäten und für die allgemeine Fitness haben. Der tierische Mitbewohner motiviert seinen Zweibeiner, sich mehr zu bewegen und aktiver zu sein.

Und somit zeigt die Studie von PURINA als Fazit, dass die Beziehung zu Haustieren für uns Menschen nicht nur emotionalen Nutzen bringen, sondern auch einen spürbaren Einfluss auf unsere körperliche Gesundheit hat.

Aber ehrlich gesagt: Wir haben es doch auch ohne Studie schon immer gewusst, dass unsere tierischen Mitbewohner einfach nur gut für uns sind und uns glücklich machen.

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