Über die Sokoke
AllgemeinesGröße: Mittelgroß Fell-Länge: Kurzhaarkatze Farben: Schwarzbraun bis gold mit Tabby – Muster Gewicht: bis 5,5 Kilogramm (Katze); bis 7,0 Kilogramm (Kater) |
Haltungsempfehlung
Mit der Sokoke holt man sich eine sehr lebendige und neugierige Katze ins Haus. Sie klettert gerne und benötigt daher viel Platz. Bestenfalls sollte man sie in einer großen Wohnung beziehungsweise einem Haus mit Freilaufmöglichkeiten halten. Die Sokoke gehört darüber hinaus zu den eher geselligen Katzenrassen. Bei Berufstätigkeit muss daher dringend über die Haltung einer Zweitkatze nachgedacht werden.
Die Sokoke ist eine natürlich entstandene Katzenrasse aus Kenia. Dort ist sie unter dem Namen „Khadzonzo“ bekannt. Auf Deutsch übersetzt bedeutet dies „Aussehen wie Baumrinde“ und bezieht sich auf das Fellmuster, ein modifiziertes Tabbymuster, der Sokoke.
Unter den Stammmitgliedern, der in Kenia beheimateten Girima, ist die Rasse schon seit geraumer Zeit bekannt. Deshalb wird gemutmaßt, dass sie in Kenia schon seit Jahrhunderten ohne Einmischung von außen gelebt haben könnte.
Lange Zeit wurde spekuliert, ob die Sokoke ein Nachfahre der Falbkatze oder einer anderen Wildkatzenart sei. DNS-Analysen konnten diese Vermutung jedoch ausschließen. Heute geht man deshalb davon aus, dass die Sokoke eine verwilderte Hauskatzenrasse ist.
Ihren heutigen Namen verdankt sie Jeni Slater. Diese fand die sogenannten Khadzono-Katzen 1978 im Arabuko-Sokoke-Wald an der kenianischen Küste. Ihre Bekannte Gloria Moeldrop brachte ein paar der Katzen nach Dänemark, da Slater um das Überleben der Rasse besorgt war.
1984 wurde die Sokoke erstmals auf einer Ausstellung in Kopenhagen gezeigt und 1993 unter dem Namen Sokoke offiziell von der FIFé anerkannt.
Derzeit wird die Rasse hauptsächlich in Dänemark, Norwegen, den USA und Kanada gezüchtet.
Rassespezifische Charakterzüge
Die Sokoke gilt als äußerst aktiv und zeigt sehr viel Spaß am Klettern. Darüber hinaus hat sie einige Gemeinsamkeiten mit orientalischen Katzenrassen, vor allem was ihre Sprechfreude angeht. Regelmäßige Unterhaltungen mit ihrer Bezugsperson sind ihr sehr wichtig. Die kenianische Katze ist zudem sehr neugierig. Sie liebt es, jeden Winkel von Haus und Hof zu erkunden und ist ständig dabei, an irgendetwas zu schnuppern. Nur Fremden gegenüber verhält sie sich in der Regel zunächst reserviert und kann nur langsam Vertrauen aufbauen.
Haltung und Pflege
Da die Sokoke eine sehr athletische Katze ist, die viel Bewegung benötigt und gerne klettert, sollte sie keinesfalls in einer kleinen Wohnung leben, sondern benötigt eine Menge Platz und Auslaufmöglichkeiten.
Darüber hinaus sollte auch die Wohnung oder das Haus eines Sokoke-Halters mit zahlreichen Spiel- und Klettermöglichkeiten, beispielsweise einem robusten Kratzbaum, ausgestattet sein.
Sokoken sind sehr gesellig und möchten gerne in den Alltag ihres Herrchens oder Frauchens eingebunden werden. Alleine zu Hause bleiben gefällt ihnen gar nicht. Als Berufstätiger sollte man daher dringend über die Haltung einer Zweitkatze nachdenken. Auch andere Haustiere, in etwa Hunde, sind in der Gesellschaft der Sokoke im Normallfall erwünscht.
Da das Fell der Sokoke kurz und rau mit wenig bis gar keiner Unterwolle ist, wird zumindest aus Dänemark berichtet, dass die Katzen empfindlich auf Kälte reagieren können.



