Vielleicht kennst Du diese Situation: Gerade noch hast Du mit deiner Katze liebevoll geschmust – und plötzlich schnappt sie nach Dir. Der Katze die Schuld dafür zu geben, fällt leicht.
Vielleicht hast Du Deine Katze falsch gestreichelt?
Während wir Menschen nämlich sehr soziale Wesen sind, sind Wildkatzen meist als Einzelgänger unterwegs. Auch unsere Hauskatzen sind genetisch eher darauf eingerichtet, ohne Berührungen zu kommunizieren – während wir uns beim Anblick süßer Katzen am liebsten gleich auf das kleine Fellknäuel stürzen würden, um es mit Streicheleinheiten und Knuddeleien zu verwöhnen.

Kein Wunder, dass es da zu Konflikten kommen kann, schreibt Lauren Finka auf „The Conversation“. Die meisten Katzen lassen sich zwar gerne streicheln, sie müssen die Interaktion mit Menschen aber erst lernen – in ihrer sogenannten „sensitiven Phase“, wenn sie zwischen zwei und sieben Wochen alt sind.
Was Du beim Streicheln Deiner Katze beachten solltest
Katzen lieben es, die Kontrolle zu haben – das gilt auch beim Kuscheln. Du solltest Deiner Katze zum Beispiel die Möglichkeit geben, Dir zu zeigen, ob, wo und wie lange sie gestreichelt werden möchte. Eine Studie hat herausgefunden, dass Interaktionen zwischen Mensch und Katze länger andauern, wenn die Katze diese initiiert hat.
Generell werden die meisten Katzen lieber in der Nähe ihrer Schnurrhaare gekrault als an Bauch oder Rücken. Zum Beispiel unterm Kinn, an den Ohren und Wangen. Du solltest aber in jedem Fall aufmerksam für die Signale Deiner Katze sein, um sicherzugehen, dass sie sich wohlfühlt.

Wie Du erkennst, dass Katzen Streicheleinheiten genießen
Hält Deine Katze ihren Schwanz aufgerichtet und sucht Deinen Kontakt? Schnurrt sie und knetet Dich mit ihren Vorderpfoten? Dann scheint Deine Katze das Kuscheln ebenso zu genießen wie Du.
Diese Anzeichen könnten ebenfalls dafür sprechen:
- Sanftes hin und her wedeln mit dem Schwanz
- Entspannte Körperhaltung und Gesichtsausdruck, Ohren gespitzt und nach vorne zeigend
- Sie stupst Dich sanft an, wenn Du aufhörst sie zu streicheln
Eher weniger empfänglich ist Deine Katze, wenn Sie ihren Kopf von Dir wegdreht, sich schüttelt oder viel zwinkert. Auch diese Anzeichen deuten Missfallen an:
- Deine Katze bleibt passiv
- Ruckartige Bewegungen mit dem Schwanz
- Seitlich angelegte oder nach hinten zeigende Ohren
- Ruckartige, plötzliche Bewegung des Kopfes in Richtung deiner Hand
- Beißen oder Wegschlagen deiner Hand mit der Pfote
Generell sei es wichtig, im Umgang mit Katzen ihre Grenzen zu respektieren, so die Expertin.




Ja klar total, unsere Elly 2,5 Jahre zeigt ganz genau was sie will. Wenn ihr Gesicht besonders lustig ist, will sie toben.(sie hat noch nie gekratzt oder gebissen)
Zum Schmusen schmeißt sie sich auf den Boden oder gleich auf die Füße. Kommt natürlich auch ins Bett.:)
Möchte sie raus, geht sie zur Tür oder Fenster. Wir hatten als Kinder schon Katzen, jede ist besonders und anders.
Liebe Grüße
Christina