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7 Tipps: So gewinnst Du das Vertrauen Deiner Katze

Als liebevolle Katzeneltern wollen wir natürlich, dass unsere Miezen uns vertrauen. Aber wie gewinnst Du das Vertrauen Deiner Katze? Deine Tierwelt verrät sieben Tipps, die wirklich helfen.

Vertrauen will gelernt sein – bei Deiner Katze gilt das genauso. Klar weißt Du, dass Du Deiner Katze niemals etwas Böses willst und sie bei Dir sicher ist. Damit das aber auch bei Deiner Mieze ankommt, gilt es zu verstehen, wie Katzen vertrauen fassen – und wie Du ihres gewinnen kannst. Dabei können die folgenden Tipps helfen:

Lass Deine Katze den ersten Schritt machen

Diese Kulleraugen! Das flauschige Fell! Die kleinen Pfötchen! Katzen sind einfach süß – kein Wunder, dass sie in uns sofort den Wunsch wecken, sie zu streicheln und zu liebkosten. Trotzdem solltest Du Dich nicht sofort wild auf eine Katze stürzen, wenn Du ihr Vertrauen nicht verspielen willst.

Denn wenn Menschen einfach still sitzen und sich auf etwas anderes fokussieren, sind Katzen eher bereit, sich ihnen zu nähern. Und sie treten auch nicht so schnell den Rückzug an, wenn die Menschen dann auf die Annäherung eingehen. Das hat sogar eine Studie bestätigt. Und in einer anderen zeigte sich, dass Katzen länger mit ihren Menschen interagieren, wenn die Interaktion von ihnen ausgeht und sie auch entscheiden, wann diese endet.

Nähere Dich auf Augenhöhe

Rein bildlich gesprochen solltest Du Dich Deiner Katze auf Augenhöhe nähern, rät Dr. Mikel Delgardo, die an der UC Davis School of Veterinary Medicine zur Beziehung zwischen Mensch und Tier forscht, auf „Mental Floss“. Sprich: Begrüße die Mieze so, wie ein Artgenosse das tun würde. Dazu empfiehlt die Expertin, einen ausgestreckten Zeigefinger kurz vor die Katzennase zu halten. Und zwar nicht von oben, sondern auf Nasenhöhe.

Katzen begrüßen sich nämlich, indem sie ihre Nasen aneinander reiben. Deine Samtpfote kann dann an Deiner Fingerspitze riechen. Und wenn Du das Vertrauen Deiner Katze geweckt hast, reibt sie danach vielleicht sogar ihren Kopf an Deiner Hand.

Katze riecht an Hand
Foto: Twenty20.com/Mehaniq

Akzeptiere, wenn Du einen Korb bekommst

Immer wieder wird es aber auch anders laufen und Dein Vierbeiner zeigt Dir die kalte Schulter. Dann solltest Du die Katze nicht weiter bedrängen – das würde sie nur weiter abschrecken. Keine gute Basis für Vertrauen, oder? Stattdessen solltest Du Deiner Mieze dann Raum geben, damit sie Abstand nehmen und sich zurückziehen kann. Wenn sie sich nach Nähe sehnt, wird sie schon wieder zu Dir kommen.

Kenne die Lieblingsstellen Deiner Katze

In einer kleinen Studie untersuchten Wissenschaftler vor einigen Tagen, an welchen Körperstellen Katzen Streicheleinheiten besonders zu genießen scheinen. Ergebnis: im Bereich der Stirn und an den Wangen. Nicht so gerne ließen sie sich dagegen am Schwanz anfassen.

Beobachte das Verhalten Deiner Katze

Natürlich ist jede Katze anders und hat andere Vorlieben. Deshalb ist es immer eine gute Idee, zu schauen, wie Deine Mieze auf bestimmte Dinge reagiert. Irgendwann lernst Du, die Körpersprache Deiner Katze zu entschlüsseln – und entsprechend auf ihre Signale zu reagieren. Es gibt wohl kaum ein besseres Zeichen von gegenseitigem Vertrauen, als wenn Du Deine Katze wirklich verstehst.

Frühe Sozialisierung ist wichtig für das Vertrauen einer Katze

Mehrer Studien sind sich einig: Wenn Katzen schon als Kitten regelmäßig positiven Umgang mit Menschen erfahren, fassen sie schneller Vertrauen zu ihnen und sind ihnen generell freundlicher eingestellt. Dafür reichen schon wenige Minuten am Tag. Und das gilt übrigens auch, wenn Deine Mieze von einer anderen Person sozialisiert wurde als von Dir. Wichtig ist das generelle Vertrauen Deiner Katze in Menschen.

Mit einigen Tipps können Menschen das Vertrauen ihrer Katze gewinnen.
Foto: unsplash.com/Luku Muffin (Symbolfoto)

Bleib ruhig – und hilf bei der Fellpflege

Viele Katzen mögen keine plötzlichen Geräusche oder Bewegungen. Versuche deshalb, Dich in der Nähe Deiner Mieze immer ruhig und leise zu bewegen. Deine Katze merkt, wenn Du Ruhe und Gelassenheit ausstrahlst. Das hilft ihr dabei, Dich nicht als Bedrohung anzusehen, sondern als jemand, dem sie trauen kann. Schließlich ist Sicherheit ein wichtiger Eckpfeiler von Vertrauen – das gilt auch für Deine Katze.

Gemeinsame Qualitytime kann das Band zwischen Deiner Samtpfote und Dir weiter stärken. Dafür empfiehlt Tierärztin Dr. Karen Becker auf ihrem Blog „Healthy Pets“ etwa, Deiner Katze bei der Fellpflege zu helfen. Schließlich ist gegenseitige Fellpflege auch unter Katzen ein Zeichen des Zusammenhalts. Viele Katzen genießen es deshalb, sanft gebürstet zu werden.

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