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Shamo Hühner – Eigenschaften und Legeleistung

Über die Shamo Hühner

Diese ursprünglich aus Siam stammende Hühnerrasse wird zu den Kampfhühnern gezählt, wie auch die sinngemäße Übersetzung des Namens zeigt. So bedeutet der Name „Shamo“ so viel wie Kämpfer oder Kampfhuhn. Erst 1953 kamen die fast senkrecht stehenden und recht schmal gebauten Hühner nach Deutschland.

Obwohl es für die Shamos keine Gewichtsobergrenze gibt (die Hähne können vier Kilogramm und mehr; die Hennen drei Kilogramm und mehr auf die Waage bringen), gelten sie nicht als Fleischhühner, sondern werden lediglich zur Zucht verwendet. Immerhin mit einer Legeleistung von rund 80 Eiern im Jahr kann der Eigenbedarf gedeckt werden – obgleich die Eierversorgung und das Brüten aufgrund des teils hohen Gewichts nicht unproblematisch sind.

Die Shamo-Zucht und –Haltung sind zudem eher was für erfahrene Personenkreise, die sich des recht aggressiven und kämpferischen Charakters bewusst sind und die das Außergewöhnliche lieben. So sind die Kampfhühner aus Siam vor allem gegenüber fremden Artgenossen sehr feindselig eingestellt und kämpfen oftmals bis zum Tod. Das gilt im Übrigen nicht nur für die Hähne – auch die Hennen haben ihren ursprünglichen Kampfgeist beibehalten. Auch Konkurrenz mögen die Tiere (beider Geschlechter) gar nicht gerne. Es sollten deshalb maximal zwei Hennen und ein Hahn gehalten werden.

Daneben gelten Shamos gegenüber ihren Menschen jedoch als zutraulich und aufmerksam – die Kampfeslust befriedigen sie meist und lieber an ihren Artgenossen.

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