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Ranking: In dieser deutschen Stadt sind Hunde am glücklichsten

Wo sind Deutschlands Hunde am glücklichsten? Der neue „Dog Happiness Index 2025“ vergleicht 15 Städte nach Hundesteuer, Parks, Tierärzten und Hundepensionen. Ganz vorne: Hamburg. Aber nicht überall geht’s den Vierbeinern gut – in manchen Städten fehlt es an fast allem.

Wie glücklich sind Deutschlands Hunde und wo geht es ihnen besonders gut? Dieser Frage widmet sich der neue „Dog Happiness Index 2025“. In einer Analyse wurde untersucht, welche Städte die besten Lebensbedingungen für Vierbeiner bieten – von medizinischer Versorgung bis hin zur Anzahl an Hundepensionen.

Das Ergebnis fällt überraschend deutlich aus: Hamburg liegt mit Abstand auf Platz 1. Die Hansestadt überzeugt in fast allen fünf bewerteten Kategorien und setzt damit ein Ausrufezeichen in puncto Tierfreundlichkeit. Andere Großstädte hingegen schneiden deutlich schlechter ab – teilweise mangelt es dort an grundlegender Infrastruktur für unsere Fellnasen.

Hamburg: Deutschlands Hundehochburg

Mit 44 von 50 möglichen Punkten führt Hamburg das Ranking mit großem Vorsprung an. Besonders auffällig: In gleich drei Kategorien – Hundesteuer, Grünflächen und Hundedichte – erreicht die Stadt den Höchstwert von zehn Punkten. Auch bei der Zahl der Tierärzte und Hundepensionen liegt Hamburg weit vorn, was zu einem Gesamtbild nahezu idealer Bedingungen führt, berichtet die Webseite „CheckForPet“, die den „Happiness Index“ erstellte.

Die Elbphilharmonie in Hamburg.
Foto: unsplash.com/ Jonas Tebbe (Symbolfoto)

Die Kombination aus großzügigen Parks, günstiger Hundesteuer und guter Versorgung macht Hamburg zum idealen Wohnort für Mensch und Tier. Während in anderen Städten Hundehalter häufig mit langen Wegen, hohen Abgaben oder schlechter medizinischer Betreuung zu kämpfen haben, scheint in Hamburg nahezu alles zu passen.

Stuttgart und Frankfurt folgen mit Abstand

Stuttgart landet mit 36 Punkten auf Platz zwei und überzeugt insbesondere durch ein breites Angebot an Hundepensionen und Tierarztpraxen. Obwohl die Stadt bei der Hundedichte keine Punkte sammeln kann, reichen die anderen Kategorien aus, um sich deutlich vom Mittelfeld abzusetzen. Die gute Versorgungslage verschafft Haltern Flexibilität und Sicherheit im Alltag.

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Frankfurt am Main folgt mit 34 Punkten auf dem dritten Rang. Besonders stark ist die Stadt bei der tierärztlichen Versorgung, hier erreicht sie den Bestwert im Ranking. Auch bei Hundepensionen ist Frankfurt gut aufgestellt. Bei Parks und Hundedichte hingegen besteht Nachholbedarf. Dennoch ergibt sich ein solides Gesamtpaket für Hundehalter.

Mittelmaß trotz Großstadtstatus: Berlin enttäuscht

Berlin, obwohl eine der größten und hundereichsten Städte Deutschlands, schafft es mit 30 Punkten nur auf Platz zehn. Zwar ist die medizinische Versorgung gut und auch das Angebot an Hundepensionen solide, doch es fehlt an ausreichend Grünanlagen. Zudem ist die Hundesteuer vergleichsweise hoch. Die Hauptstadt zeigt damit, dass Größe allein kein Garant für hundefreundliche Bedingungen ist.

Gerade im Bereich der Naherholung für Hunde bleibt Berlin hinter seinen Möglichkeiten zurück. Ein Ausbau von Hundeparks und bessere Steueranreize könnten hier für deutlich mehr Lebensqualität für Fellnasen sorgen. Vor Berlin, auf den Plätzen vier bis neun, platzieren sich diese Städte: Düsseldorf (4), Hannover (5), Dresden (6), Leipzig (7), München (8), und Dortmund (9).

Essen und Duisburg am Ende des Rankings

Am unteren Ende des Rankings finden sich Essen (16 Punkte) und Duisburg (21 Punkte). In Essen mangelt es laut Studie massiv an Hundepensionen und auch die tierärztliche Versorgung und grüne Flächen sind kaum vorhanden. Zudem fällt die Hundesteuer in der Stadt in Nordrhein-Westfalen ziemlich hoch aus, was die Bedingungen für Hunde und Halter weiter verschlechtert.

Hund mit traurigem Blick.
Foto: unsplash.com/REGINE THOLEN (Symbolfoto)

Duisburg bietet zwar relativ viele Hunde pro Einwohner, aber das allein reicht nicht aus. Ohne entsprechende Infrastruktur wie Betreuungseinrichtungen oder medizinische Versorgung wird der Alltag für Hund und Halter schnell zur Belastung. Auch hier könnte ein politisches Nachsteuern gefragt sein, um die Situation für Fellnasen zu verbessern.

Fünf Faktoren entscheiden über das Hundeglück

Der „Dog Happiness Index“ basiert auf fünf standardisierten Faktoren: Hundedichte pro 1.000 Einwohner, Anzahl und Fläche öffentlich zugänglicher Grünanlagen, Höhe der Hundesteuer, Verfügbarkeit tierärztlicher Versorgung und die Zahl an Hundepensionen und Betreuungsangeboten pro Stadt. Diese Kennzahlen wurden auf einer Skala von 0 bis 10 zusammengeführt.

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