HomeKatzenNorwegische Waldkatze – Die naturverbundene, verspielte Schönheit

Norwegische Waldkatze – Die naturverbundene, verspielte Schönheit

Über die Norwegische Waldkatze

Allgemeines

Größe: Groß

Fell-Länge: Halblanghaarkatze

Farben: Alle Farben, mit Ausnahme von Chocolate, Lilac, Cinnamon und Fawn

Gewicht: 3,5 bis 6,0 Kilogramm (Katze); 5,0 bis 8,0 Kilogramm (Kater)

Haltungsempfehlung

Um dem hohen Bewegungsdrang der Norwegischen Waldkatze gerecht zu werden, empfiehlt es sich ihr Freigang zu gewähren. Soll die Mieze in der Wohnung gehalten werden, benötigt sie sehr viel Platz und einen großen Kratzbaum. Darüber hinaus ist ein gesicherter Balkon empfehlenswert, damit die nordische Katze zumindest frische Luft schnappen kann. Die Anschaffung einer zweiten Katze ist in diesem Fall vor allem bei Berufstätigen sinnvoll. In der Regel versteht sich die Norwegische Waldkatze mit allen Katzenrassen, zu ruhige Gesellen sollten es für die agile Samtpfote allerdings nicht sein. Sie gilt als ideale Familienkatze und gute Spielgefährtin für Kinder. Die Verträglichkeit mit Hunden ist von Tier zu Tier verschieden.

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Bis in die 1930er Jahre sah man die Norwegische Waldkatze fälschlicherweise als einfache Hauskatze mit halblangem Fell an. Dabei ist die Rasse sehr alt. Erste Abbildungen der Norwegischen Waldkatze sind bereits auf Wikinger-Münzen zu sehen: Zwei dieser Tiere sollen den Wagen der nordischen Fruchtbarkeitsgöttin Freya gezogen haben. Auch in norwegischen Märchen findet die Norwegische Waldkatze Erwähnung.

Die Rasse stammt vermutlich von Kurzhaarkatzen aus Mitteleuropa ab, die sich dem rauen Klima Skandinaviens anpassten. Als Schutz gegen die beißende Kälte entwickelte sie eine dichte Unterwolle. Durch ihr glattes, leicht fettiges Deckhaar ist die Norwegische Waldkatze auch gegen Regen geschützt und ihre großen Pfoten tragen sie zuverlässig über jede Schneedecke.

Die erste Präsentation einer gezielt gezüchteten Norwegischen Waldkatze erfolgte 1938 auf einer Osloer Ausstellung. Etwa zur gleichen Zeit fand die Rasse auch in Deutschland Beachtung, nach dem Zweiten Weltkrieg geriet sie aber in Vergessenheit.

In den 1970er Jahren wurden die großen Norweger schließlich wieder populär. Die Rasse erhielt 1972 sogar den Titel als Norwegische Nationalkatze. International wurde sie im Jahr 1977 von der FiFé anerkannt.

Rassespezifische Charakterzüge

Die Norwegische Waldkatze wird als gutmütig und verspielt beschrieben. Sie gilt als sanfte Samtpfote, die auch andere Katzen in ihrer Umgebung akzeptiert. Ihrem Ursprung entsprechend klettern die verspielten Norweger viel und bewegen sich gerne an der frischen Luft. In der Regel sind sie sozial und unterhalten sich angeregt mit ihren Menschen, allerdings plaudern sie nicht so beharrlich wie beispielsweise die gesprächige Burma.

Haltung und Pflege

Die geselligen Norweger sollten nach Möglichkeit nicht allein gehalten werden. Durch ihre Herkunft begeistern sich die wunderschönen Tiere vor allem für das Klettern in der freien Natur. Zudem gelten sie als ausgezeichnete Jäger. Diesen Bedürfnissen wird man im besten Fall mit Freigang gerecht. Auch kalte Temperaturen können diese Rasse nicht abschrecken. Eine Wohnung muss den verhältnismäßig großen Miezen viel Platz bieten. Eine Freude macht man den Tieren mit einem Balkon, auf dem sie frische Luft schnappen und Vögel beobachten können. Ein stabiler Kratzbaum, der ihrer Größe gerecht wird und ihrem Gewicht standhält, ist Pflicht.

Das Fell der Norweger erfordert regelmäßige Pflege. Wenigstens wöchentlich sollte es gebürstet und gekämmt werden, während des Fellwechsels ist tägliches Bürsten mit zu empfehlen. Verfilztes Fell ist für eine Katze extrem unangenehm, stört beim Putzen und mindert ihre Lebensqualität. Die Fellpflege sollte deshalb ernst genommen und nicht vernachlässigt werden.

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