HomeRatgeberNächtliche Melodien: Welche Tiere stecken hinter den geheimnisvollen Geräuschen?

Nächtliche Melodien: Welche Tiere stecken hinter den geheimnisvollen Geräuschen?

Von wegen „Sounds of Silence”: Unsere tierischen Mitbewohner veranstalten jede Nacht stimmgewaltige Konzerte. Doch welche Tiere verstecken sich eigentlich hinter den Geräuschen?

Es quietscht, pfeift, knarzt, schreit, grunzt, poltert, murmelt oder fiept. Wer nachts bei offenem Fenster schläft oder im Dunklen draußen unterwegs ist, kann oftmals seltsame Geräusche wahrnehmen, die auch gerne mal die ganze Nacht andauern können. Diese nächtlichen Sinfonien veranstalten unsere tierischen Mitbewohner. Denn viele Tiere schlafen am Tag und machen sich erst in der Dämmerung oder in der Nacht auf zu Nahrungssuche und Beutefang.

Doch welches Tier verbirgt sich hinter der tierischen Stimme? DeineTierwelt stellt Dir die nachtaktiven Tiere und ihre Geräusche vor.

1. Der Gartenschläfer

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Die Deutsche Wildtier Stiftung hat den kleinen Verwandten des Siebenschläfers zum Tier des Jahres 2023 ernannt. Charakteristisch für den Gartenschläfer ist seine Gesichtsmaske: Ein schwarzes Band um die großen, dunklen Äuglein und die langen Ohren. Der kleine Nager – auch Haselmaus genannt – steht auf der Roten Liste der stark gefährdeten Tiere. In seinem natürlichen Lebensraum gibt es den kleinen Kerl in Deutschland nur noch im Harz, im Schwarzwald und in Bayern.

2. Siebenschläfer

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Der Siebenschläfer ist eng mit dem Eichhörnchen verwandt. Er hat eine Länge von 15 bis 30 Zentimeter, große, schwarze Augen, große Ohren und einen buschigen Schwanz. Sein Name kommt von seinem Schlafverhalten: Der kleine Nager hält sieben Monate Winterschlaf.

3. Dachs

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Dieses Geräusche stammen vom Dachs. Dieses heimische Raubtier gehört zur Familie der Marder. „Grimbart“ – so der Fabelname des Dachses – wird circa 60 bis 70 Zentimeter lang und kann bis zu 20 Kilogramm auf die Waage bringen. Der nachtaktive Dachs lebt in vierbeinigen Familien-Clans zumeist in Wäldern, Feldern und Wiesen.

Aber die Raubtiere können sich nicht nur gruselig, sondern auch niedlich anhören, wenn sie diese Kicherlaute von sich geben. Aber Vorsicht, Dachse sind wilde Tiere, die Du auf keinen Fall anfassen oder gar auf den Arm nehmen solltest wie in diesem Video. Der Landwirt in dem Video habe diesen Dachs als Baby alleine im Wald gefunden und ihn aufgezogen, schreibt der YouTuber, der das Video hochgeladen hat.

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4. Fuchs

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Der Fuchs gehört zur Familie der hundeartigen Raubtiere und ist uns Menschen dank seiner Anpassungsfähigkeit mittlerweile bis in die Großstädte gefolgt. Sein Geruchssinn ist 400-mal besser als der des Menschen. Seine Augen sind an die Dämmerung und Nacht angepasst. Seine Größe beträgt circa 60 bis 70 Zentimeter, sein Gewicht maximal acht Kilogramm.

5. Marder

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Diese furchterregende Geräusche stammen vom Marder. Auch sie gehören zu den hundeartigen Raubtieren. Sie sind circa 40 bis 60 Zentimeter lang, dazu kommt der buschige Schwanz von 20 bis 30 Zentimeter Länge. Marder sind sehr schlank, ihr Gewicht beträgt maximal drei Kilogramm. Marder leben vor allem in Wäldern, aber auch in Parks, Scheunen, Ställen und auch Dachböden (unter anderem auf dem des Autors dieser Zeilen).

6. Marderhund

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Der Marderhund – auch Waschbärhund, Tanuki oder Enok genannt – stammt ursprünglich aus fernöstlichen Gebieten. Er erreicht eine Länge von bis 70 Zentimetern, hinzu kommt eine Schwanzlänge von bis zu 25 Zentimetern. Auch er gehört zu den hundeartigen Raubtieren. Der kleine und extrem scheue Jäger lebt vorwiegend in Wäldern und Regionen mit viel Unterholz.

7. Waschbär

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Die Gattung der Waschbären gehört zur Familie der Kleinbären innerhalb der Gattung der hundeartigen Raubtiere. Sie sind circa 40 bis 70 Zentimeter lang, der buschige Schwanz ist weitere 20 bis 40 Zentimeter lang. Waschbären wiegen zwischen 3,6 und 10 Kilogramm. Mittlerweile leben sie auch in Städten, da sie hier besonders leicht Nahrung in Form von Essensresten im Müll, Fallobst oder gefüllte Futternäpfe der Haustiere finden.

8. Igel

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Dieser stachelige Vierbeiner kommuniziert über Duftmarken und bestimmte Geräusche wie Zischen oder Schnauben. Sie ernähren sich hauptsächlich von Insekten, Schnecken, Würmern, Käfern und anderen, wirbellosen Tieren. Seit jeher übt das niedliche kleine Kerlchen eine große Faszination auf uns Menschen aus und weckt unsere Beschützerinstinkte.

9. Waldohreule

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Die Waldohreule ist eine nachtaktive Greifvogelart und ist eine der häufigsten Eulen in Mitteleuropa. Die Namensgebung geht auf die beiden Federbüsche am Kopf zurück. Sie erreicht eine Körperlänge von circa 36 Zentimeter und hat eine Flügelspannweite von circa 95 Zentimetern. Mäuse und Ratten, aber auch Vögel, Amphibien und Insekten gehören zur bevorzugten Nahrung dieser heimischen Eule.

10. Wiesel

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Wiesel gehören zur Familie der Marder und sind die kleinsten Raubsäugetiere der Welt. Sie erreichen eine maximale Länge von 30 Zentimetern und bringen nur bis zu 350 Gramm auf die Waage. Sie ernähren sich ausschließlich von fleischlicher Nahrung, wie zum Beispiel Mäuse, Maulwürfe, Kaninchen, Insekten und Amphibien. Man geht davon aus, dass die Redensart „flink wie ein Wiesel“ auf die Agilität des kleinen Räubers zurückzuführen ist.

Weitere Tier-Geräusche in der Natur

Möchtest Du noch mehr Stimmen unserer tierischen Mitbewohner kennenlernen? Beim Klicken auf diesen Link überrascht Dich vielleicht die Stimme eines vierbeinigen „Luciano Pavarotti“, einer gefiederten „Montserrat Caballé“ oder die amphibische Version des „Beatles“ Klassikers „we all live in a yellow submarine“. Wer weiß – unsere tierischen Freunde sind immer für eine Überraschung gut.

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