HomeHundeMusst Du die Ohren Deines Hundes regelmäßig säubern?

Musst Du die Ohren Deines Hundes regelmäßig säubern?

Rötungen, Schwellungen, Ausfluss: Ohrenprobleme beim Hund kannst Du erkennen –und Du kannst ihnen vorbeugen. Ob Du Hundeohren reinigen musst und was nach einer Gassirunde im Regen zu beachten ist.

Ohren gespitzt: Hunde sind für ihr hervorragendes Gehör bekannt und nutzen ihre Lauscher zudem, um mit uns zu kommunizieren. Umso wichtiger ist es, dass die Hundeohren gesund bleiben. Aber woran erkennst Du, ob alles in Ordnung ist?

„Ein gesundes Hundeohr ist sauber und geruchlos, die Haut leicht rosa gefärbt. Rötungen, Schwellungen oder unangenehmer Geruch deuten hingegen auf ein Problem hin“, sagt Tierarzt Björn-Sirke Schwarz gegenüber dem „Industrieverband Heimtierbedarf“ (IVH). Mindestens einmal in der Woche solltest Du Dir die Ohren Deines Vierbeiners genauer anschauen.

Hundeohren reinigen: Ist das notwendig?

Eine regelmäßige Ohrenreinigung ist nicht für jeden Hund unbedingt notwendig. Es gibt aber Hunde, die anfälliger sind: „Hunde mit langen Schlappohren, wie Cocker Spaniels oder Basset Hounds, bekommen schneller Ohrenprobleme, da ihre Ohren weniger Luftzirkulation zulassen“, so Schwarz. Auch starker Haarwuchs kann leichter zu Entzündungen führen.

Deine Tierwelt Protect Hund

Ist das Ohr leicht verschmutzt, reicht es aus, die Ohrmuschel mit einem feuchten Tuch sanft zu reinigen. Du kannst das Wasser oder die Reinigungsflüssigkeit leicht erwärmen – das macht es angenehmer für den Hund. Bei stark behaarten Hundeohren ist es sinnvoll, die Haare im Bereich um den Gehörgang regelmäßig zu kürzen. So wird die Belüftung verbessert.

Ohren vom Hund möglichst trocken halten

Wichtig ist, die Ohren des Vierbeiners trocken zu halten. Denn eine der Hauptursachen für Ohrenprobleme ist Feuchtigkeit. Wenn sich Wasser im Ohr sammelt, kann das Entzündungen begünstigen. Gehst Du mit Deiner Fellnase also beispielsweise im Regen Gassi, solltest Du die Ohren danach mit einem weichen Handtuch abtrocknen.

Übrigens: Auch auf Zugluft können Hundeohren empfindlich reagieren. Der Hundekorb oder die Hundedecke sollte sich daher nicht in der Nähe von Fenstern befinden, die regelmäßig zum Lüften geöffnet werden.

Mit Ohrenproblemen rechtzeitig zum Tierarzt

Nimmst Du Rötungen, Schwellungen, einen unangenehmen Geruch oder Ausfluss am Ohr Deines Hundes wahr, solltest Du zeitnah eine Tierärztin oder eine Tierarzt aufsuchen. Auch das Verhalten des Vierbeiners kann Aufschluss geben: Häufiges Kopfschütteln und Kratzen können ebenfalls Anzeichen sein. Häufige Ursachen für Ohrenprobleme sind etwa Entzündungen, Parasiten oder auch ein Fremdkörper im Ohr. In jedem Fall ist ein Gang zum Tierarzt unerlässlich.

Wichtiger Hinweis
Unsere Ratgeber ersetzen nicht die veterinärmedizinische Beratung bei Deinem Tierarzt. Sie dienen lediglich der Information und sollen einen Überblick über Krankheiten, Verletzungen und deren Behandlung liefern. Wenn Dein Tier Symptome zeigt, die auf Verletzungen, Krankheiten oder Unwohlsein hinweisen, solltest Du unbedingt eine Tierarztpraxis oder eine Tierklinik aufsuchen.

Neueste Artikel

15 wirklich eklige Dinge, die nur Menschen mit Hund tun

Hundemenschen sind sich garantiert einig: Ein Leben mit den Vierbeinern hat mehr Sonnen- als Schattenseiten. Kein Wunder, dass der...

Ähnliche Artikel