HomeAllgemeinMit diesem fünf Tipps hilfst Du Deinem Tier beim Fellwechsel

Mit diesem fünf Tipps hilfst Du Deinem Tier beim Fellwechsel

Im Frühling, wenn die Temperaturen steigen, verlieren Hunde und Katzen ihr wärmendes Winterfell. Das bedeutet, dass sie stärker haaren als sonst. Und viele Haustiere haaren auch bis in den Sommer hinein vermehrt. Als Tierbesitzer muss man da öfter mal zum Staubsauger greifen. Damit ist es aber nicht getan. DeineTierwelt erklärt, wie Du Deinem Haustier helfen kannst.

„Eine behutsame, regelmäßige Fellpflege ist sehr wichtig“, erklärt Jana Hoger von der Tierschutzorganisation „PETA“. „Vierbeiner genießen die Extraportion Zuneigung, die Mensch-Tier-Beziehung wird gestärkt und als positiver Nebeneffekt bleibt die Wohnung frei von Tierhaaren.“ Als Fachreferentin für tierische Mitbewohner bei „PETA“ hat sie Tipps für die Fellwechsel-Zeit:

1. Hunde und Katzen täglich bürsten

Mit Spezialkämmen und -bürsten kannst Du Dein Tier während des Fellwechsels besonders unterstützen. Regelmäßiges Bürsten sorgt nämlich für eine bessere Durchblutung der Haut und entfernt abgestorbene Haare. „So wird der Fellwechsel beschleunigt“, sagt Hoger.

Ein weiterer Vorteil: „Außerdem lässt sich das herausgekämmte Fell anschließend direkt dem Kämmwerkzeug entnehmen und flugfrei entsorgen“, so die Tierexpertin. Dabei sei die Bürstenauswahl entscheidend, denn für jeden Felltyp gebe es die passende Bürste. Achtung: Kämme und Striegel sollten nicht zu scharf sein. Dann droht Verletzungsgefahr.

Fellpflege

2. Viele Tiere bevorzugen Fellpflegehandschuhe

„Viele Hunde und Katzen empfinden die Fellpflege mit Fellpflegehandschuhen als wohltuend“, sagt Hoger. Diese Handschuhe sind mit Noppen versehen, die die lockeren Haare lösen und dabei die empfindliche Haut schonen „Diese Art der Pflege kommt einer Massage sehr nah und wird zumeist sehr genossen“, erklärt Hoger. „Insbesondere bei kurzhaarigen Tieren ist der Handschuh sinnvoll.“

3. In Wuchsrichtung bürsten

Beim Bürsten gilt: immer in Wuchsrichtung der Haare und von Kopf abwärts in Richtung Körper. Bei Tieren mit dichtem Fell arbeitest Du Dich am besten in immer neuen Scheiteln vorwärts. „Diese dann nach und nach vom Hals abwärts ziehen, um das Fell jeweils rechts und links von der gezogenen Kammlinie ordentlich durchzuarbeiten. So kann die wärmende Unterwolle ausgekämmt werden“.

4. Auch die Ernährung spielt beim Fellwechsel eine Rolle

Indem Du ungesättigte Fettsäuren zur Nahrung Deines Haustieres hinzugibst, kannst Du den Stoffwechsel von Haut und Haaren fördern. „Kleine Ölmengen regen das Haarwachstum an und können bei schuppiger Haut oder trockenem, struppigen Fell helfen“, sagt Hoger. „Hunde und Katzen benötigen vor allem Omega-3-Fettsäuren als Nahrungsergänzung, daher empfiehlt es sich, dem Futter im regelmäßigen Wechsel Leinöl, Rapsöl, Walnussöl und Hanföl hinzuzugeben.“ Zu viel Öl ist aber auch nicht gut, denn das kann zu Verdauungsproblemem führen.

5. Fellverlust kann auf Krankheiten hinweisen

Wenn Dein Tier auf einmal viele Haare verliert, kreisrunde haarlose Stellen oder Anzeichen von Juckreiz auftreten, solltest Du mit Deinem Tier den Tierarzt aufsuchen. „Auslöser können sowohl Pilzerkrankungen als auch immunologische oder hormonelle Erkrankungen sein und müssen unbedingt behandelt werden“.

 

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