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Deine Katze wird alt – wie kannst Du sie unterstützen?

Doch keine sieben Leben? Auch Katzen werden älter und gebrechlicher. Welche Beschwerden auftreten und wie Du als Katzenhalter Deinem Tier helfen kannst.

Das Wichtigste in Kürze:
  • Ältere Katzen leiden häufig unter Gelenk- und Knochenproblemen, weshalb Wärme, sanfte Bewegung und regelmäßige tierärztliche Vorsorgeuntersuchungen wichtig sind.
  • Seh- und Hörvermögen lassen mit dem Alter nach, daher sollte die Umgebung der Katze möglichst konstant bleiben und durch Hilfsmittel wie Rampen oder Nachtlichter ergänzt werden.
  • Zahnprobleme und verändertes Fressverhalten sind im Alter häufig, weshalb regelmäßige Gebisskontrollen und ein genauer Blick auf das Gewicht der Katze notwendig sind, insbesondere wenn sie nicht mehr frisst.

Die Sprünge werden vorsichtiger, das Gehen langsamer und auch das Herumtollen lässt nach: So kann es mitunter aussehen, wenn der Stubentiger älter wird. Dabei kann es auch zu Beschwerden kommen, die dem Tier den Katzenalltag erschweren. Der „Industrieverband Heimtierbedarf“ (IVH) gibt Tipps und erklärt, wie Du die Lebensqualität Deines Katzensenioren verbessern kannst.

Ab dem Alter von zwölf Jahren gelten Stubentiger in der Regel als Senioren. „Am häufigsten finden sich bei Katzen Probleme mit den Knochen und Gelenken, ähnlich wie bei Menschen mit Arthrose oder Arthritis“, erklärt Tierärztin Katja Oelmann gegenüber dem „IVH“.

Wärme und Bewegung für Gelenke und Knochen

Probleme mit den Knochen und Gelenken verursachen oft Schmerzen und Steifheit. Dabei kann Wärme helfen, etwa durch sonnige Liegeplätze oder eine beheizbare Unterlage. Ist die Beweglichkeit des Vierbeiners eingeschränkt, helfen auch einfache Bewegungsspiele, um die alternde Katze aktiv zu halten.

Um auch ernsthafte Erkrankungen schon früh zu erkennen, sind außerdem jährliche Vorsorgeuntersuchungen beim Tierarzt laut Oelmann ratsam.

Wichtiger Hinweis
Unsere Ratgeber ersetzen nicht die veterinärmedizinische Beratung bei Deinem Tierarzt. Sie dienen lediglich der Information und sollen einen Überblick über Krankheiten, Verletzungen und deren Behandlung liefern. Wenn Dein Tier Symptome zeigt, die auf Verletzungen, Krankheiten oder Unwohlsein hinweisen, solltest Du unbedingt eine Tierarztpraxis oder eine Tierklinik aufsuchen.

Wenn das Hören und Sehen nachlässt

Wie bei uns Menschen lässt auch das Seh- und Hörvermögen der Vierbeiner im Alter nach. „Das fällt vor allem auf, wenn eine Katze immer weniger auf Bewegungen oder Geräusche in der Umgebung reagiert. Ist die Entwicklung bereits fortgeschritten, kann es außerdem passieren, dass sie sich erschreckt, wenn man sich von hinten nähert“, so Tierärztin Oelmann.

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Wichtig sei deshalb, dass die Katze in ihrer bekannten Umgebung ist. Möbel und Schlafplätze, aber auch die Futter- und Wassernäpfe sollten gut erreichbar sein und am gewohnten Ort stehen. Hat die Katze etwa Probleme, auf die Couch zu hüpfen, kannst Du ihr eine kleine Rampe (Affiliate-Link) bauen oder kaufen. Ein Nachtlicht kann dafür sorgen, dass sich Dein Tier auch im Dunkeln gut zurechtfindet.

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Zudem ist es ratsam, sich langsam und ruhig zu bewegen, um die Katze nicht zu erschrecken. Schläft Dein Tier oder schaut in eine andere Richtung, kannst Du Dich auch mit Geräuschen bemerkbar machen und etwa ein spezielles Signal mit der Katze trainieren.

Zähne und Fressverhalten im Blick haben

Mit dem Alter werden die Vierbeiner auch anfälliger für Zahnprobleme. „Die Halter sollten sich das Gebiss ihrer Katze regelmäßig ansehen, ob etwa Zähne beschädigt sind oder ganz fehlen oder das Zahnfleisch gerötet ist“, empfiehlt die Tierärztin.

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Da sich Fressverhalten und Aktivitätslevel im Alter ändern, kann die Katze mitunter zu- oder abnehmen. Vorsicht ist vor allem geboten, wenn das Tier nicht mehr frisst. „Eine hungernde Katze verliert schnell an Gewicht und daher ist eine nicht fressende Katze in meinen Augen tatsächlich ein Notfall“, so Oelmann. In dem Fall solltest Du also nicht zögern und einen Tierarzt aufsuchen.

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