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Mein Hund hat eine trockene Nase – ist er krank?

Eine kalte, feuchte Hundeschnauze gilt häufig als ein Zeichen für einen gesunden Hund. Aber bedeutet das im Umkehrschluss, dass Dein Hund krank ist, wenn seine Nase trocken ist? Tatsächlich steckt nicht immer eine Krankheit dahinter. Deine Tierwelt verrät mögliche Ursachen.

Was ist das erste, das Dir morgens begegnet? Wenn Du mit einem Hund zusammenlebst, ist das wahrscheinlich eine kalte, feuchte Schnauze. Und so sehr eine schwungvolle Begrüßung – häufig begleitet von sabberndem Abschlecken – auch manchmal nerven kann, zeigt sie uns doch auch, dass alles in Ordnung ist. Schließlich steht eine feuchte Hundenase für Gesundheit. Hat ein Hund eine trockene Nase, ist das dagegen Grund zur Sorge. Oder?

Tatsächlich geben Experten hier oft Entwarnung. Denn dass sich die Temperatur und auch die Feuchtigkeit der Schnauze verändert, ist völlig normal. Auch innerhalb eines Tages kann die Nase Deines Hundes mal feucht, mal trocken, mal warm und mal kalt sein. Abhängig ist das zum Beispiel von mehreren äußeren Faktoren.

Wetter, Dehydrierung, Schlaf – Gründe für eine trockene Hundenase

Es gibt nämlich bestimmte Umstände, die beeinflussen, ob Dein Hund gerade eine trockene Nase hat. Zu den „normalen“ Gründen für eine trockene Nase gehören dem US-Verband der Hundezüchter zufolge die folgenden:

  • Schlaf: Während sie ein Nickerchen machen, können Hunde ihre Schnauze nicht lecken. Sie wird deshalb trocken.
  • viel Bewegung: Bei anstrengendem Training können Hunde viel Flüssigkeit verlieren, was zu einer trockenen Nase führen kann. Sorge dann dafür, dass Dein Vierbeiner genug trinkt.
  • Wetter: Direkte Sonneneinstrahlung, aber auch winterliche Kälte und Wind können die Hundenase trocknen lassen. Dasselbe gilt, wenn der Vierbeiner neben einer Heizung oder einer anderen Wärmequelle liegt.
  • Alter: Einige Hunde entwickeln in höherem Alter eine trockene Nase.
  • bestimmte Rassemerkmale: Kurzschnauzige Hunderassen wie Möpse oder Bulldoggen haben oft Schwierigkeiten, ihre Nase zu lecken. Deshalb haben diese Hunde häufig trockene Nasen.
Schwarzer Mops.
Foto: unsplash.com/Charles Deluvio (Symbolfoto)

Sollte Dein Hund nur eine trockene Nase haben und sonst gesund wirken, musst Du Dir also in der Regel keine Sorgen machen. Achte aber vielleicht darauf, dass Dein Vierbeiner stets genug sauberes Wasser zu trinken hat.

Trockene Hundenase aufgrund einer Krankheit

Wenn neben der trockenen Schnauze aber noch andere Symptome auftauchen, solltest Du lieber einen Tierarzt aufsuchen. Vorsicht unter anderem bei folgenden Krankheitsanzeichen:

  • rote und schuppige Haut – kann auf Sonnenbrand hinweisen
  • Schorf und Wunden – Anzeichen von Hautproblemen oder -erkrankungen
  • trockenes Zahnfleisch, eingesunkene Augen und niedrige Energie – deuten auf starke Dehydrierung hin
  • farbiger Schleim an der Nase

Außerdem können hinter einer trockenen Hundenase in Kombination mit anderen Symptome auch Allergien oder Autoimmunerkrankungen stecken. In den meisten Fällen gilt aber: Eine trockene Hundenase ist einfach nur genau das.

Viele Hundebesitzer fragen sich, was es bedeutet, wenn ihr Hund eine trockene Nase hat.
Foto: unsplash.com/Undine Tackmann (Symbolfoto)

Warum haben Hunde oft feuchte Nasen?

Hast Du Dich schonmal gefragt, warum es überhaupt wichtig ist, dass Dein Hund keine trockene Nase hat? Eine feuchte Nase hat für die Vierbeiner vor allem zwei Vorteile: Sie hilft beim Riechen, weil Duftstoffe an feuchten Oberflächen besser haften. Und sie hilft Deinem Hund dabei, sich abzukühlen. Schließlich können Hunde an viel weniger Körperstellen schwitzen als wir Menschen.

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