Einige Hunderassen gelten als gefährlich oder es wird eine gewisse Gefährlichkeit vermutet. 13 der 16 deutschen Bundesländer führen deshalb Rasselisten. Wenn Du einen dieser Listenhunde halten möchtest, musst Du spezielle Anforderungen erfüllen. Jedes Bundesland hat eigene Gesetze. Welche das sind, erfährst Du weiter unten. Diese Auflagen sollen die Bevölkerung vor Hundeangriffen schützen.
Was sind Listenhunde?
In jedem Bundesland sind andere Hunde gelistet. Auf vielen Kampfhundelisten stehen die folgenden Rassen:
- American Pitbull Terrier
- American Staffordshire Terrier
- Bullterrier
- Staffordshire Bullterrier
- Bullmastiff
- Dogo Argentino
Welche Rassen es in Deinem Bundesland sind, liest Du weiter unten.
Welche Auflagen gibt es für Halter von Listenhunden?
Es gibt nicht überall dieselben Hundegesetze. Oft besteht für Listenhunde wie American Bully, Amstaff und Co. eine Maulkorbpflicht oder einen Leinenzwang. Zudem musst Du häufig volljährig sein und Dein Tier in der Regel bei der Gemeinde anmelden. In manchen Regionen bekommst Du eine Haltegenehmigung nur, wenn Du ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen kannst. In anderen musst Du nachweisen, dass Dein Tier einen Wesenstest bestanden hat. In einigen Bundesländern gibt es außerdem ein Zuchtverbot für Kampfhunde.
Hundeverordnungen und Rasselisten in den einzelnen Bundesländern
Du möchtest Dich genauer über die Hundegesetze beziehungsweise Kampfhundeverordnung in Deinem Bundesland informieren? Wir haben je nach Land die wichtigsten Aspekte und Restriktionen zusammengefasst. Unter anderem verraten wir Dir:
- Welche Hunde gelten im entsprechenden Bundesland als Listenhunde oder „gefährliche Hunde“?
- Welche Ausnahmen gibt es?
- Welche Bedingungen sind bezüglich Haltung, Zucht, Erwerb oder Abgabe zu beachten?
Klicke einfach auf das gewünschte Bundesland:
| Hundeverordnung in Baden-Württemberg
| Hundeverordnung in Niedersachsen
Hundeverordnung in Nordrhein-Westfalen Hundeverordnung in Rheinland-Pfalz Hundeverordnung in Sachsen-Anhalt |
Sind Kampfhunde wirklich gefährlich?
Das ist ein umstrittenes Thema. Zwar wurden American Staffordshire Terrier, Bullterrier und andere meldepflichtige Hunderassen früher speziell für Hundekämpfe gezüchtet. Sie sollten aber nicht generell als gefährlicher als andere Hunde eingestuft werden. Denn Studien und Statistiken konnten bisher nicht belegen, dass Hunde nur aufgrund ihrer Rassezugehörigkeit gefährlich sind. Auch viele Tier-Experten sind dieser Meinung. Sie sagen: Hunde sind nur gefährlich, wenn sie nicht richtig erzogen oder nicht artgerecht gehalten werden. Oft ist die fehlende Sachkunde des Halter Schuld daran, dass ein Hund aggressiv wird.
Die meisten Bundesländer halten dagegen aufgrund verschiedener Vorfälle an den bisherigen Regelungen fest. Zwar unterscheiden sich die Rasselisten in den einzelnen Bundesländern. Aber es gibt doch fast überall in Deutschland besondere Auflagen für Listenhunde.
Findest Du das gerechtfertigt oder bist Du anderer Meinung? Hinterlasse uns gerne einen Kommentar!




Hi.tolle seite…Meine Meinung ist die Rassenliste muß abgeschafft werden..das ist moderne legale abzocke sonst nichts..besitze selber einen listi …Der hund kann nichts dafür es liegt nur am Halter..deshalb Liste WEG und Halterprüfung her FERLIG!!
lg jenny
Liebe Jenny, bin genau deiner Meinung!!!! Die Halter sollten besser einen Test machen müssen, ob sie überhaupt geeignet sind einen Hund zu führen, und zwar bevor sie den Hund bei sich einziehen lassen. All die schwarzen Schafe unter den Hundebesitzern können ja, mit den bestehenden Rasselisten, auf andere Rassen umsteigen, und das Problem ist damit nicht behoben…. LG Marina
Meine Meinung : Hundeführerschein, bei Fehlverhalten des Hundehalters – Hundehaltungsverbot ! Nur so kann man „Schwarze Schafe“ in die Schranken weisen! Weil alle anderen die sich fürsorglich und Tier- und Menschengerecht verhalten, immer die Leidtragenden sind.
Der Hund ist nie gefährlich, sondern immer nur das andete Ende der Leine.
die meisten bundesländer werden auch nicht von klugen menschen regiert, da schon der aufstieg in die politiker-riege hierzulande für kluge menschen eigentlich unmöglich ist, ganz zu schweigen vom verbleib in derselben.. hier zählen eher negative charaktereigenschaften wie verlogenheit, speichelleckerei und mitläufertum. das ist bei der art des aufbaus unserer gesellschaft auch nicht verwunderlich.. und gibt man der dummheit und verlogenheit macht, kommt natürlich nichts vernünftiges dabei raus.. und das sieht man unter vielen anderen sinnlosigkeiten auch an dieser sogenannten „rasseliste“.. ich bin schon seit der wende im tierschutz tätig und weiss genau WEM wir diese kaputtgemachten hunde verdanken.. bemerkenswert ist auch, das er so einen rasselisten- schwachsinn in osteuropäischen ländern nicht gibt, ebenso in ländern mit anderen gesellschaftsstrukturen.. das basiert hauptsächlich auf der ausländer- und integrationspolitik der staaten. wo diese funktioniert, gibt es weder mit menschen noch mit hunden probleme. der westen hat noch nie eine funktionierende ausländerpolitik geschweige denn integration hingekriegt, davon konnte ich mich seit der wendectausendfach überzeugen.. die gründe dafür sind jedem bekannt, dürfen nur nicht genannt werden im land der „freiheit“ ??? und da sind solche probleme naturgemäss vorprogrammiert..
Hallo.
Dieses ist mal ein Kommentar der nichts mit den Bestimmungen an sich sondern mit dem Artikel zu tun hat.
Ich frage mich ob wir denn wirklich für alle Wörter nun ein Bastard Wort erfinden müssen.
‚Restriktionen‘ und Anforderungen
Sind unsere Wörter ‚Auflagen‘ und ‚Einschränkungen‘ nicht mehr gut genug?
Das mal nur so als eine Anregung…
Liebe Grüße
Marc
Hallo,
Nicht der Hund, der sondern das andere Ende der Leine gehört auf die Liste. Ein Hundehalter, der dessen Hund aufgefallen ist, sollte registriert werden und nicht der Hund. Jeder Hund, ob klein oder groß, kann böse beißen. Das kommt darauf an, wie ich meinen Hund erziehen und behandle. Ich habe auch so einen Listenhunde. Total verschmust und sehr kinderlieb, sanft (vorallem bei Älteren und Kindern). Sie geht auf Leute zu und setzt sich vor sie und gibt Pfötchen. Auch würde sie nie jemanden anspringen. PH