Hund Aaron spielte im Schnee
Hund Aaron lebt mit seiner Halterin Christina im bayerischen Brannenburg. Dort hat es vor einigen Tagen ordentlich geschneit und Christina ging mit ihrem Hund spazieren. Dabei leckte Aaron immer wieder am Schnee und schluckte ihn herunter.
Ein ganz normales Verhalten für Hunde – doch die Flocken sollten der Fellnase kurz darauf beinahe zum Verhängnis werden.
Kurz nach dem Spaziergang wurde Aaron müde, wollte sich kaum noch bewegen und übergab sich mehrere Male, berichtet Christina bei Facebook. Christina vermutete eine Vergiftung und fuhr sofort zum Tierarzt. Der konnte jedoch keine Anzeichen für Gift im Körper feststellen und schickte sie wieder nach Hause.

So gefährlich können Schneeflocken für Hunde sein
Doch am nächsten Tag verschlechterte sich Aarons Zustand. Er schied Blut aus und wollte kein Futter mehr zu sich nehmen. Diesmal untersuchte der Tierarzt die Fellnase genauer und kam zu einer überraschenden Diagnose: Aaron litt unter einer Schneegastritis und einer Streusalzvergiftung, weil er zu viel Schnee gegessen hatte. Das Salz hatte seine Magen- und Darmschleimhäute stark angegriffen.
Weil die Diagnose rechtzeitig kam, konnte der Hund behandelt werden und befindet sich bereits auf dem Weg der Besserung. Christina warnt nun vor der unbekannten Gefahr: Halter sollten also darauf achten, dass ihre Hunde nicht zu viel Schnee essen und keinen Schnee ablecken, auf dem Streusalz liegt.



