Über die LaPerm
AllgemeinesGröße: Mittelgroß Fell-Länge: Kurzhaarkatze bis Langhaarkatze (gewellt bis gelockt) Farben: Alle Farben Gewicht: 2,5 bis 4,0 Kilogramm (Katze); 3,0 bis 5,0 Kilogramm (Kater) |
Haltungsempfehlung
Die LaPerm möchte nicht alleine sein. Für Berufstätige ist sie deshalb eher ungeeignet. Sie braucht einen passenden Katzenpartner, der möglichst ihrem Temperament entsprechen sollte. Obwohl sie sehr sozial ist, kann sie sich gut selbst beschäftigen. Mit der LaPerm holt man sich in der Regel eine sensible, aufmerksame Katze ins Haus. Einige Exemplare dieser Rasse können ein wenig übermütig sein, deshalb brauchen sie genügend Auslastung. Ein unterfordertes Tier reagiert häufig – zu Recht – damit, dass es seine Menschen regelrecht in den Wahnsinn treibt.
Die LaPerm ist eine junge Katzenrasse aus den USA und trat zum ersten Mal 1982 auf einer Farm in Oregon auf. Die Rasse entstand durch eine spontane Mutation. Eine gewöhnliche Hauskatze gebar einen Wurf von sechs Kätzchen. Eines von ihnen wurde komplett haarlos geboren. Nach etwa sechs Wochen wies das nackte Kätzchen, das später Curly genannt wurde, jedoch ein lockiges und weiches Fell auf.
Curly gilt als Stammmutter aller LaPerm-Katzen, die sich genetisch von allen Rex-Katzenrassen (z.B. Devon Rex) unterscheiden. Ihre Locken werden durch ein dominantes Gen verursacht. Es kann von weiblichen und männlichen Tieren vererbt werden. Curlys erster Wurf bestand aus fünf Katern, die bei der Geburt ebenfalls nackt waren und später dieselben Locken wie ihre Mutter entwickelten. Da keiner der Kater kastriert wurde, kamen rasch weitere gelockte Kätzchen zur Welt.
Die Besitzerin der Tiere entschloss sich schließlich, die Katzen innerhalb des Hauses zu halten und gezielt zu verpaaren. Durch die Einkreuzung von normalen Hauskatzen wurde der Genpool der LaPerm vergrößert. Dennoch blieb das typische Fell und der Charakter der Rasse erhalten.
Im Ursprungsland der LaPerm, den USA, ist die Rasse eine beliebte und etablierte Show-Katzenrasse. Weltweit gibt es jedoch nur wenige Züchter. Derzeit ist es erlaubt andere Rassen einzukreuzen. In der CFA dürfen allerdings nur Hauskatzen eingekreuzt werden. Ab 2015 soll auch das nicht mehr zulässig sein.
Rassespezifische Charakterzüge
Die LaPerm gilt als verschmust, verspielt und zutraulich. Diese Samtpfote sucht gezielt den menschlichen Kontakt. Leben mehrere Menschen im Haushalt, wählt sie in der Regel eine Bezugsperson. Liebhaber beschreiben sie als sehr geselliges Tier mit sanftem Charakter. Dennoch ist sie für das Spielen und Klettern zu begeistern. In der Wohnung kann dieses Bedürfnis der agilen Tiere, mit einem passenden Kratzbaum befriedigt werden. Im Alter wird die LaPerm meist etwas ruhiger.
Haltung und Pflege
Für Berufstätige ist die LaPerm eher ungeeignet. Sie gilt als sehr menschenbezogen und braucht die Aufmerksamkeit ihrer Bezugsperson. Auch eine zweite Katze im Haushalt kann ihr den Kontakt zum Menschen in der Regel nicht ersetzen. Natürlich ist die Gesellschaft anderer Katzen für die meisten Tiere dennoch eine Bereicherung und für Berufstätige ist die Mehrkatzenhaltung zu empfehlen. Da die LaPerm aber bisweilen sehr agil sein kann, sollte ihr Partner einer nicht allzu ruhigen Rasse angehören. Das weiche Fell der LaPerm haart kaum und benötigt eher wenig Pflege. Sie eignet sich für die Wohnungshaltung, freut sich aber über einen Balkon. Freigang ist möglich, meist wird die anhängliche LaPerm jedoch schnell in ihr Zuhause zurückkehren.




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