Offensichtlich schwache und kranke Hunde, die in engen Käfigen zusammengepfercht sind und auf die Schlachtbank warten – Bilder wie diese treffen Hundefreude mitten ins Herz. Eine Seltenheit sind sie in diesen Tagen leider nicht. Denn seit dem 21. Juni findet zum 13. Mal das „Yulin Dog Meat Festival“ statt.
Zu diesem Anlass werden Tausende Hunde geschlachtet, gekocht und gegessen. Weil die Kritik an dem Hundefleischverzehr auch international immer lauter wird, ist in diesem Jahr besonders viel Polizei im Einsatz. Trotzdem gelingt es Tierschützern immer wieder, einige Hunde vor dem Kochtopf zu retten.
Für diese Vierbeiner beginnt – wenn sie sich in der Tierklinik von ihren Strapazen erholt haben, ein neues Leben. Auch in Deutschland: Hier vermittelt der Förderverein „Animal Hope and Wellness e.V.“ gerettete Yulin-Hunde in liebevolle Hände.
Körbchen statt Kochtopf: Das unbeschwerte Leben der einstigen Yulin-Hunde
Die Vierbeiner, die eigentlich als Fleischstücke in einem Verkaufsstand enden sollten, sind schon nach kurzer Zeit kaum wieder zu erkennen: Mit strahlendem Fell, gesund und freundlich präsentieren sie sich auf den Fotos, die die neuen Herrchen und Frauchen dem Förderverein schicken. Sie zeigen: Der Kampf der Tierschützer lohnt sich für jeden einzelnen Hund, der gerettet werden kann.
Diese Bilder schenken Hoffnung:

Verletzt, schwach, vernachlässigt: Bei seiner Rettung kann sich Richard kaum auf den Beinen halten. Heute lebt er in Deutschland und liebt es, mit seinem Ball zu spielen.

Auch Lennys Verwandlung ist unglaublich: Wo vorher kahle Hautstellen und stumpfes, dreckiges Fell waren, erstrahlt er heute in vollem Glanz.



