Trauer, Frust, Wut, Angst, Schmerz – es gibt viele Gründe, aus denen Menschen weinen. Für uns sind Tränen also meist ein Ausdruck von Emotionen. Katzen weinen allerdings nicht, weil sie traurig sind. Ihre Gefühle bringen sie eher über gequältes Miauen zum Ausdruck.
Darüber hinaus sprechen folgende Anzeichen dafür, dass Deine Katze gerade traurig ist: Sie zieht sich zurück, verliert ihren Appetit und hat weniger Energie als sonst. Auch dass Deine Katze Schmerzen hat, erkennst Du eher dadurch, dass sie ihr Verhalten ändert – und eben nicht an Tränen.
Trotzdem kann es sein, dass die Augen Deiner Mieze zwischendurch tränen. Auch wenn sie dann nicht traurig ist, solltest Du ihr Weinen nicht auf die leichte Schulter nehmen. Oftmals liegen dem nämlich medizinische Ursachen zugrunde.

Gründe, aus denen Katzen weinen
So tränen die Augen von Katzen meistens aufgrund von Verletzungen oder Entzündungen. Laut Tierärzten können das die folgenden Ursachen sein:
- Bindehautentzündung
- Infektionen
- Allergien
Auch der Körperbau Deiner Katze kann beeinflussen, wie oft sie weint. So sind Katzen mit einem eher runden Kopf offenbar besonders nah am Wasser gebaut.
Wenn die Augen Deiner Mieze regelmäßig tränen, solltest Du sie dringend vom Tierarzt untersuchen lassen. Meist sind die Ursachen für tränende Augen zwar nur leichte Wehwehchen – trotzdem müssen viele davon behandelt werden.
Außerdem kann mitunter auch eine ernstere Krankheit Deine Katze zum Weinen bringen, zum Beispiel Erkrankungen der Schilddrüse oder der Nieren. Und in solchen Fällen hilft es nicht, wenn Du Deiner Mieze nur tröstend zuredest und ihr übers Fell streichelst.



