- Zu den kleinen Begleithunden zählen Rassen wie Malteser, Chihuahuas, Terrier und Zwergspitze
- Kleinhunde benötigen 30-60 Minuten Bewegung am Tag
- Kleine Hunderassen eignen sich für Wohnungen
- Minihunde können in öffentlichen Verkehrsmitteln und bei vielen Fluggesellschaften mitreisen
„Das ist doch kein richtiger Hund“ – diesen Satz haben die meisten Hundehalter mit einem kleinen Vierbeiner schon einmal gehört. Doch kleine Begleithunde haben ebenso hundetypische Bedürfnisse und individuelle Persönlichkeiten wie ihre großen Verwandten.
Ob Du große oder kleine Rassehunde bevorzugst, ist eine Frage der Präferenz. Die einen lieben Kleinhunde wie Chihuahuas, die anderen XXL-Rassen. In diesem Ratgeber stellen wir Dir die besten kleinen Hunderassen bis 5 kg vor.
Kleine Hunde: Ideal für Stadtwohnungen und auf Reisen
In der Großstadt haben Zwergrassen durchaus ihre Vorteile. Kleine Hunde lassen sich in einer Stadtwohnung meist besser halten. Selbst in einer Zwei-Zimmer-Wohnung sind sie nicht in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Natürlich können bei genügend Auslauf auch Schäferhunde und Bernhardiner in der Wohnung gehalten werden. Bei einer kleinen Wohnung ist das aber nur bedingt praktikabel. Hier punkten die kleinen Hunderassen.
Sollte der Aufzug außer Betrieb oder nicht vorhanden sein, können selbst Kinder den Vierbeiner tragen. Dadurch beugst Du Gelenkproblemen durch häufiges Treppensteigen vor.
Auch auf Reisen punkten kleine Rassen als Begleithunde. In Tragetaschen reisen kleine Hunde in den meisten öffentlichen Verkehrsmitteln kostenfrei mit. Bei vielen Fluggesellschaften dürfen Minihunde in einer Transportbox im Fußraum mitfliegen.
Klein, aber oho! Hundesport mit Kleinhunden
Die meisten Begleithunde sind schneller ausgelastet als ihre großen Artgenossen. Kleine Hunde müssen keine kilometerlangen Radtouren mitlaufen, um an ihre Grenzen zu stoßen. Daher eignen sie sich auch für Menschen, die ihrem Hund kein stundenlanges Sportprogramm bieten können. Kleine Begleithunde sind mit 30 bis 60 Minuten aktiver Bewegung pro Tag ausgelastet.
Tipp: Wer professionell Hundesport betreiben möchte, ist mit einer größeren Rasse besser beraten.
Kleine Begleithunde: Eine Übersicht der beliebtesten Rassen
Was für einen Hund suchst Du? Einen Vierbeiner für die Familie? Einen Hütehund? Oder doch einen Begleithund? Du kannst Dich von Züchtern hierzu beraten lassen. Außerdem bieten sich neben Zuchtstätten auch Rassehundeschauen und Haustiermessen wie die Hund & Pferd an. Eine kleine Orientierung bietet der Artikel: „Welcher Hund passt zu mir?“
Im Folgenden findest Du eine Übersicht verschiedener Rasseportraits mit Charaktereigenschaften, Größe und Gewicht. Dadurch bekommst Du ein Gefühl dafür, welche kleine Begleithundrasse am besten zu Dir passt.
Chihuahua

Größe: im Standard nicht festgelegt
Gewicht: maximal 3 Kilogramm
Der Chihuahua ist der kleinste Rassehund der Welt. Er überzeugt mit seiner geringen Größe, ist gelehrig und intelligent.
Er kann Freude an Hundesportarten haben, ist aber kein Hund für Wettkampfsportarten. Dennoch braucht der Chihuahua regelmäßige Bewegung und geistige Auslastung.
Die kleinen Vierbeiner können in der Hundeschule genauso Kommandos lernen wie die großen. Du suchst einen kleinen Familienhund? Achte darauf, dass Deine Kinder bereits über genügend Feinmotorik verfügen, wenn sie mit ihm spielen.
Zum ausführlichen Chihuahua Rasseportrait
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Malteser

Größe: 21 bis 25 Zentimeter (Rüden); 20 bis 23 Zentimeter (Hündinnen)
Gewicht: 3 bis 4 Kilogramm
Der Malteser schätzt regelmäßige Spaziergänge und längere Wanderungen.
Ein Leistungssportler ist der Zwerg aber nicht. Wer von Turnieren träumt, sollte sich nach einer anderen Rasse umsehen.
Der Malteser braucht eine fundierte Erziehung. Sonst kann der freundliche Vierbeiner zum aufmüpfigen Kläffer mutieren. Lernt er von Anfang an, welches Verhalten von ihm erwartet wird, ist er ein treuer und anhänglicher Begleiter. Der Malteser wird teilweise mit dem Pudel gekreuzt. Der sogenannte Maltipoo zählt zu den kleinen Hunderassen bis 3 kg, wenn es sich bei Mutter oder Vater um einen kleinen Pudel handelt.
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Papillon

Größe: circa 28 Zentimeter
Gewicht: bis 2,5 Kilogramm
Der Papillon ist die stehohrige Variante des kontinentalen Zwergspaniels. Er ist ein aktiver Begleithund.
Manchmal macht sich die Verwandtschaft mit dem für die Jagd gezüchteten Spaniel bemerkbar. Den lernfreudigen Papillon kannst Du meist zu Such-, Apportier- und Spielen mit der Hundeangel animieren. Für ausgiebigen Hundesport ist er weniger geeignet.
Auch lange Radtouren überfordern den Papillon. Laufen und spielen will er aber trotzdem. Wer einen kuschelbedürftigen Hund sucht, wird den Papillon lieben.
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Zwergspitz

Größe: 20 bis 22 Zentimeter
Gewicht: im Standard nicht festgelegt
Der Zwergspitz wird auch Pomeranian genannt und erinnert an einen plüschigen Teddybären.
Trotz seines niedlichen Aussehens ist der Zwergspitz aber kein Kuscheltier, sondern ein echter Hund im Kleinformat.
Die puffigen Hunde gelten als bellfreudig und Fremden gegenüber misstrauisch. Mit einer guten Erziehung lässt sich dieses Verhalten aber in den Griff bekommen. Der Zwergspitz ist ein intelligenter und verspielter Hund, der Spaziergänge schätzt. Für Hundesport ist er eher ungeeignet – Zwergspitze neigen zu Knieproblemen.
Zum ausführlichen Zwergspitz Rasseportrait
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Pekingese

Größe: Schulterhöhe ist im Standard nicht festgelegt
Gewicht: Rüden max. 5 Kilogramm; Hündinnen max. 5,4 Kilogramm
Der Pekingese ist ein selbstbewusster, eigenwilliger Begleithund.
Er kann aber auch anhänglich und verschmust sein. Er bindet sich stark an seine Bezugsperson und weicht ihr nur ungern von der Seite. Der kleine Begleithund ist mit ausgiebigen Spaziergängen gut ausgelastet.
Leider ist er durch die kurze Nase nur eingeschränkt belastbar. Er sollte daher auch keinen Hundesport machen. Kommandos zu lernen ist für den intelligenten Vierbeiner aber ein Kinderspiel. Der Pekingese fühlt sich in Familien wohl. Aufgrund seiner Anhänglichkeit eignet er sich aber vor allem für Einzelpersonen, die viel Zeit für ihn haben.
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FAQ
Welche kleinen Hunderassen eignen sich besonders gut als Begleithund?
Als Begleithund eignen sich kleine Hunderassen wie Malteser, Chihuahua, Zwergspitz oder Papillon. Sie zeichnen sich durch ihre Anpassungsfähigkeit und ihr freundliches Wesen aus.
Wie pflegeintensiv sind kleine Begleithunderassen?
Kleine Begleithunde (Rassen wie Malteser, Havaneser & Co.) benötigen zwar wenig Auslauf, allerdings erfordert ihr Fell mehr Pflege. Tägliches Bürsten und regelmäßige Bäder sind ein Muss, um Verfilzungen zu vermeiden.



