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Katzenflut im Tierheim: 40 Tiere in Not – viele schwer krank

Das Tierheim in Garmisch-Partenkirchen stößt an seine Grenzen: Innerhalb kurzer Zeit hat es 40 Katzen aufgenommen, viele davon krank, alt oder verwahrlost. Die Tierschützer stehen vor einer finanziellen und logistischen Herausforderung.

Ein plötzlicher Tod, eine schwere Erkrankung, eine aufgegebene Wohnung – für viele Katzen aus dem Raum Garmisch-Partenkirchen änderte sich das Leben von einem Tag auf den anderen. Das örtliche Tierheim musste innerhalb weniger Tage 40 Katzen aufnehmen.

Für das ohnehin stark ausgelastete Team bedeutet das: Dauereinsatz, Sorgen und eine riesige finanzielle Belastung. In all dem Trubel berichten die Pfleger aber auch von rührenden Szenen. Die blinde Samtpfote Bindi erhielt zum Beispiel Unterstützung bei der Aufzucht ihres Babys.

40 Katzen landen im Tierheim

Die Hintergründe, warum die Tiere plötzlich im Tierheim in Bayern landeten, sind vielfältig und häufig tragisch. Manche Besitzer verstarben, andere wurden schwer krank. Bei mehreren Fällen kam es zur Wohnungsauflösung, die Tiere blieben zurück. Gleich mehrfach landeten ganze Katzengruppen auf einmal im Tierheim Garmisch-Partenkirchen. Viele der Neuzugänge litten unter massiven gesundheitlichen Problemen: Flöhe, Läuse, Wurmbefall, Mangelerscheinungen oder schwere Zahnprobleme, berichtet „Merkur“.

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Rund 30 Samtpfoten haben schwere Zahnprobleme und benötigen eine Sanierung. Allein dafür würden knapp 60.000 Euro anfallen. Die Mitarbeiter hoffen aufgrund der finanziellen Belastung auf Unterstützung aus der Bevölkerung und bitten um Spenden. Jeder Euro helfe und komme direkt den hilfsbedürftigen Tieren zugute, versichern die Pfleger.

Berührende Szenen trotz Tierleid

Neben all der Belastung gibt es aber auch Momente, die ans Herz gehen: Eine Katze brachte im Tierheim fünf Junge zur Welt, die nun für ordentlich Trubel sorgen. Besonders bewegend ist auch das Schicksal der blinden Katze Bindi, die gemeinsam mit ihrem Baby und rund 20 anderen Tieren aus einer Wohnung gerettet wurde. Aufgrund ihrer Sehbehinderung ist sie nicht in der Lage, sich ausreichend um ihr Junges zu kümmern.

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Doch Hilfe kam aus den eigenen Reihen: Eine andere Katze übernahm instinktiv die Mutterrolle – so sehr, dass ihr sogar Milch einschoss. Jetzt säugen beide das Baby gemeinsam. Mit der Aufnahme der 40 Katzen ist das Tierheim aber an der Belastungsgrenze angekommen. Es fehlt nicht nur an Platz, sondern auch an Personal und Geld. Jede Behandlung, jedes Medikament, jeder Sack Futter bedeutet zusätzliche Kosten. Spenden nimmt das Tierheim unter anderem über PayPal entgegen.

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