Verhalten sich Kater und Katzen wirklich unterschiedlich? Die größten Unterschiede im Verhalten gibt es bei Katzen, die nicht kastriert oder sterilisiert sind – denn diese werden oft maßgeblich von ihrem Sexualtrieb gesteuert.
Besonders groß werden die Verhaltensauffälligkeiten bei rolligen Katzen: Kater verhalten sich in der Paarungszeit oft aggressiver. Das merkst Du daran, dass sie schneller beißen, kratzen, fauchen, kämpfen und mit Urin ihr Revier markieren – ja, auch auf den Möbeln. Kater versuchen dann außerdem öfter, sich aus dem Haus zu stehlen auf der Suche nach ihrer Angebeteten.
Weibliche Katzen dagegen werden oft zugewandter, wenn sie rollig sind. Dann reiben sich an allem, was ihnen in die Quere kommt, und jaulen lautstark. Manchmal ist das ganze Miauen und Jaulen für die Katzenhalter sogar kaum noch ertragbar.
Das Verhalten Deiner Katze ändert sich nach der Kastration
Diese Unterschiede legen sich aber spätestens, wenn Du das Tier kastrieren lässt. Kastrierte Katzen werden oft ruhiger und liebevoller als ihre unkanstrierte Artgenossen. Weil eine Hormonproduktion nicht mehr möglich und sie deshalb nicht mehr rollig werden, können sie sich ganz auf die Bindung zu ihren Menschen konzentrieren.
Kastrierte Männchen zeigen weniger Revierverhalten und sind weniger beschützerisch gegenüber ihrem Haus und ihren Haltern. Katzenexperten sind sich übrigens einig, dass die Verhaltensänderung bei kastrierten Katern größer ist als bei kastrierten Katzen, so „Catological“.
Welche weiteren Verhaltensweisen die männlichen und weiblichen Katzen meist voneinander unterscheiden, erfährst Du von unserer Katzen-Expertin Tina Wolf. In unserer aktuellen Podcastfolge verrät sie, worauf Du Dich bei Kater und Katze sehr wahrscheinlich einstellen kannst. So kannst Du Dich vor der Anschaffung einer Samtpfote bereits entscheiden, welches Geschlecht besser zu Dir passt.
Das Geschlecht einer Katze sollte bei der Anschaffungsfrage kaum eine Rolle spielen
Und selbst dann ist es viel entscheidender, welche Persönlichkeiten die Katzeneltern hatten und in welcher Umgebung die Katze aufgewachsen ist. Eine Studie der University of California Davis mit 1.000 Katzenhaltern hat sogar ergeben, dass die Rasse oder Farbe einer Katze aussagekräftigere Hinweise auf ihren Charakter haben kann als ihr Geschlecht.
Deshalb ist es eigentlich zweitrangig, welches Geschlecht das Tier Deiner Wahl hat. Nimm Dir einfach Zeit, verschiedene Katzen kennenzulernen und suche Dir dann eine aus, die am besten zu Dir passt. Denn letztendlich ist jede Katze einzigartig – genau wie Du.




Ihr könntet beim dem Kastrieren/Sterilisiert einfügen, das je später man dies durchführt, desto höher die Wahrscheinlichkeit, das sich nichts ändert^^
Dass der Charakter einer Katze begeistert, kann ich nur bestätigen. Habe meine (dort kastriert) aus dem Tierheim. Eigentlich hätte ich gerne einen schwarzen Kater adoptiert und es wurde eine 2jährige naturfarbene (Black Tabby auf braunem Grund) Katzendame. Sie ist für mich die hübscheste Katze und das liebste Mädel, was jemals mit mir sein Domizil geteilt hat. Sie ist eine dominante Revierverteidigerin draußen (duldet keine Katzengöttin neben sich) und wird immer anhänglicher. Ich habe sie tief in mein Herz geschlossen, wir passen zusammen 🙂
Habe eine Katze und einen Kater aus nicht Artgerechter Züchtung befreit . Sie war 11 Wochen und der Kater vier Wochen da seine Mutter bei der Geburt gestorben ist. Die Katze hat dann den Kater angenommen und erzogen. Jedes Tier hat seinen eigenen Karakter ob es jetzt ein er oder sie sein sollte ist vollkommen egal.
Ich habe beide Katzen unabhängig voneinander ausgesucht, bzw ich habe mich zu den Katzen gesetzt und gewartet welche zu mir kommt. Diese habe ich dann genommenen.
Das einzige was ich jetzt ganz klar behaupten kann ist, dass der Kater anhänglicher und schmusiger ist als die Katze.
Ich lese gerne über Katzen
Und bin sufriden mfg stoll