Hauskatzen müssten heutzutage gar keine Beute mehr erlegen: Immerhin versorgen wir die Samtpfoten mit Futter. Trotzdem streifen Freigänger-Katzen durch ihre Reviere und jagen – vor allem Mäuse und Singvögel. Dieses Verhalten gilt einzig einem Zweck: Sie befriedigen ihren Jagd- und Spieltrieb. „Wichtig ist für die Katze nicht, um welche Beute es sich handelt, sondern nur, dass sich das Tier bewegt“, erklärt der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV).

Der Jagtrieb ist den Katzen auch nach Jahrhunderten des Zusammenlebens mit Menschen nicht abhanden gekommen. Noch immer verfügen sie über die Merkmale der Falbkatze aus Ägypten, von der unsere Hauskatzen abstammen. Normalerweise wäre das in der freien Natur kein Problem – dort herrscht ein natürliches Jäger-Räuber-Gleichgewicht.

In Wohngegenden hingegen gibt es heutzutage schlichtweg eine extrem hohe Katzendichte. Das kann dazu führen, dass dort Populationen von Kleintieren sinken oder sogar aussterben.
Das größte Problem: Verwilderte Hauskatzen
Ein noch größeres Problem als sogenannte Freigänger-Katzen sind aber verwilderte Hauskatzen. Diese werden nämlich nicht regelmäßig gefüttert und müssen sich – neben menschlichen Abfällen – hauptsächlich von Vögeln und anderen Kleintieren ernähren.
Lars Lachmann, Vogelexperte beim Nabu, plädiert deshalb dafür, dass die Bestände verwilderter Hauskatzen verringert werden müssten. Als mögliche Maßnahme nennt er die umfassende Kastration beziehungsweise Sterilisation von verwilderten Hauskatzen und Freigänger-Katzen. Denn dadurch können sich die Streuner nicht mehr unkontrolliert vermehren. Ein weiterer Nebeneffekt: Kastrierte Katzen haben einen weniger ausgeprägten Jagdtrieb.
Das kannst Du tun, um den Jagdtrieb Deiner Katze zu befriedigen
Neben der Kastration gibt Lachmann weitere Tipps für Katzenhalter. Indem sie diese befolgen, können sie Singvögel vor ihren Miezen schützen und den Jagdtrieb beispielsweise auf andere Art befriedigen. So kannst Du helfen:
- Lass Deine Katze zwischen Mitte Mai und Mitte Juli nicht morgens nach draußen. Dann sind die meisten flüggen Jungvögel unterwegs.
- Ein Glöckchen am Halsband warnt gesunde Altvögel vor der Gefahr.
- Spiel ausgiebig mit Deiner Katze, dadurch sinken ihre Jagdambitionen.
- Sichere Bäume mit Vogelnestern durch Manschettenringe vor Deiner Katze.




Das „Problem “ verwilderte Katzen ist ein sehr menschliches!! Es gäbe sehr einfache Lösungen. Sofortiges Bundesweites Zuchtverbot für alle Rassekakatzen . Chip pflicht mit Registrierung damit Katzen nicht mehr einfach ausgesetzt werden. Registrierung aller Haustiere- auch Hunde. Notfalls mit Zwang über finanzielle Strafen. Aber dafür gibt es bei uns zu viel Weicheier in den nötigen Behörden die niemanden zu hartf anfassen wollen. Lieber wird die Katze zum Abschuss freigegeben. Ist ätzend wie die Deutschen ticken!
Ich find es e falsch was wir mit unseren Tiren machen ganz egal ob Haustier oder wild Tier in der Natur gibt es wie es indem Artikel von hieß einer natürlichlich Gleichgewicht Und ich persönlich finde sowie das wir uns viel zu viel erlauben na klar ist es blöd für die Vögel Mäuse und Andre Beute Tiere das sich von unseren Hauskatzen getötet werden aber so ist eben die Natur Wenn wir das richtige machen würden dann duften wir keine Katzen einfangen und als Haustiere halten.aber ich geh Mal davon aus das sich die Natur irgendwann rächen wird für das was. wir dem Tieren antun
Ich weiß sehr wohl das einer der wenigen bin die das ganze so sehen aber es ist und bleibt falsch
Sicher warnt ein Glöckchen am Halsband einen Vogel. Aber habt ihr mal drüber nachgedacht wie die Katze das findet bei jeder Bewegung das
gebimmelt so nah an den Ohren zu haben. Und Katzen haben ein besseres Gehör als wir Menschen.