Über die Italiener-Hühner
Die Italiener stammen – wie könnte es anders sein – ursprünglich aus Italien. Wie viele Hühnerrassen kamen sie im 19. Jahrhundert nach Deutschland und erfreuen sich seitdem, vor allem aufgrund ihrer hohen Legeleistung von 190 Eiern pro Jahr, großer Beliebtheit. Auch die vielen Farbschläge vom Italiener Huhn tragen zur Attraktivität der Rasse bei.
So wurden bislang 21 verschiedene Färbungen herausgezüchtet und anerkannt: Blau, blau-rebhuhnfarbig, blau-weiß-gescheckt, Gelb, Gestreift, Goldblau-gesäumt, goldfarbig, Goldschwarz-gesäumt, Goldweiß-gesäumt, hell, kennfarbig, orangefarbig, Perlgrau-orange, Porzellanfarbig, Rebhuhnfarbig, Rot, Rot gesattelt, Schwarz, Schwarz-weiß gescheckt, silberfarbig, Weiß.
Auch die Farbvielfalt des Gefieders der Zwergform, den Zwerg-Italienern, ist groß. Hier kann man noch zwischen 18 verschiedenen Farbschlägen auswählen. Aber die Italiener Hühner können nicht nur mit ihrer Farbenpracht glänzen – sie sollen auch einen sehr angenehmen, fröhlichen Charakter und keine Schwierigkeiten mit den hierzulande herrschenden Witterungsbedingungen haben.
Gewichtstechnisch liegen die Hähne bei 2,25 bis 3,0 Kilogramm und die Hennen bei 1,75 bis 2,5 Kilogramm. Trotzdem zählt das Italiener Huhn zu den gefährdeten Nutztierrassen. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung ordnete die Hühner 2013 der Gefährdungsklasse V zu. Zwar gelten die Italiener noch als „verbreitetste einheimische Hühnerrasse“, wie die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung in der „Roten Liste“ schreibt, allerdings stehen die Bestände gemäß der derzeitigen Einstufung unter Beobachtung.



