HomeHundeHund statt Partner: Jeder Dritte würde für sein Tier Schluss machen

Hund statt Partner: Jeder Dritte würde für sein Tier Schluss machen

Treu, ehrlich und meistens gut gelaunt: Ein Hund stellt so manchen menschlichen Partner in den Schatten. Laut einer Studie von Zooroyal und der GfK sehen das ein Drittel der befragten Deutschen genauso und setzen eindeutige Prioritäten in der Wahl zwischen Hund und Herzensmensch.

Für die meisten Hundebesitzer ist die Fellnase weit mehr ein Mitbewohner auf vier Pfoten – sie ist Familienmitglied, Freund, Trostspender, Seelenverwandter, Aufmunterer und stiller Zuhörer in bitteren und einsamen Stunden.

Die Beziehung zwischen Mensch und Hund ist einzigartig und häufig sogar emotionaler, stärker und langfristiger als so manche zwischenmenschliche Beziehungen. Kein Wunder also, dass der Vierbeiner oft die Partnerwahl beeinflusst. Und nicht selten entscheidet sich Frau oder Mann eher für den Hund als für einen menschlichen Partner.

Ob Hund oder Partner – dieser Frage „Zooroyal“ in Zusammenarbeit mit der „GfK“, dem größten deutschen Meinungsforschungsinstitut, nachgegangen. Dafür wurden in einer repräsentativen Umfrage 2.000 Personen befragt. Was bislang eher nur vermutet wurde, bestätigt das Ergebnis dieser Umfrage: Circa ein Drittel der Deutschen liebt ihren Hund so sehr, dass sie im Ernstfall sogar dem Partner oder der Partnerin für die Fellnase den Laufpass geben würden.

Ängstlicher Hund auf dem Arm eines Menschen.
Foto: pexels.com/Razvan Sassu (Symbolfoto)

Hund statt Partner: Umfrage bestätigt die Vermutung

Circa 30 Prozent würden – vor die Wahl gestellt – eher ihren zweibeinigen als ihren vierbeinigen Partner verlassen. Einer der Hauptgründe: Der Partner oder die Partnerin zeigt kein Interesse an der Fellnase (19 Prozent).

Verständlicherweise ist die Beziehung zwischen Haustier und Alleinstehenden besonders stark. 47 Prozent würden laut der „Zooroyal“-Studie erst gar keine Beziehung eingehen, wenn der eigene Hund den oder die Auserwählte nicht mag.

Vor allem Frauen setzen klare Prioritäten und halten zu ihrem tierischen Begleiter. 53 Prozent bleiben lieber weiterhin „Dog-Moms“, als den Hund für einen Partner oder eine Parterin zu verlassen. Männer hingegen entscheiden sich eher für die Beziehung. Vor die Wahl gestellt, sagen 65 Prozent „nein“ zum Hund und „ja“ zur Partnerin beziehungsweise zum Partner.

Zu ähnlichen Ergebnissen kam das europäische Haustierportal „Wamiz“ bereits im Jahr 2020. Von den damals 1.483 Befragten aus Deutschland hielten 90 Prozent Haustiere in der Liebe treuer als Menschen. Und 88 Prozent hätten ihren Partner verlassen, falls dieser sie dazu auffordern würde, das Haustier der Beziehung wegen abzugeben.

Frau, Hund und Mann sitzen zusammen auf einer Couch
Foto: unsplash.com/Chewy (Symbolbild)

Hund ist wichtiger als Autos und Reisen

Die Entscheidung für einen Hund beeinflusst neben der Partnerschaft auch andere wichtige Faktoren im Leben. Für Viele gilt dann die Maxime: Leckerlis statt Luxus. Die „Zooroyal“-Studie ergab, dass viele Hundebesitzer ihren allgemeinen Lebensstandard zugunsten des pelzigen Familienmitglieds herunterfahren würden.

Dazu würden 66 Prozent auf Luxus verzichten. 46 Prozent würden weniger ins Restaurant gehen. 45 Prozent würden Freizeitaktivitäten wie Kino-, Theater- oder Konzertbesuche einschränken. 44 Prozent der Befragten würden weniger reisen. Und rund ein Fünftel der Hundehalter würde zugunsten der Fellnase sogar auf das Auto verzichten.

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